Der Traditionsverein aus Haching setzte am Sonntag mit dem 3:1-Erfolg (25:22, 25:23, 15:25, 25:23) gegen den Rekordpokalsieger aus Friedrichshafen ein echtes Ausrufezeichen. Für die Bayern, die in der Bundesliga aktuell den zehnten Platz belegen, war es der größte Erfolg der jüngeren Vergangenheit. Jetzt werden die Hachinger das BR Volleys Team, das die SVG Lüneburg mit 3:1 ausschaltete, in ihrer Geothermie Arena herausfordern. Zuletzt konnte der Deutsche Meister den TSV in heimischer Arena mit 3:0 in Schach halten. In zweieinhalb Wochen heißt es nun „do or die“ in der Runde der letzten Vier des Pokalwettbewerbs.
Möglich wäre im Endspiel damit auch wieder die Paarung BR Volleys vs. SWD powervolleys Düren, welche die Fans in Mannheim schon 2020 und 2023 geboten bekamen. Denn im zweiten Halbfinale genießen die Rheinländer Heimrecht gegen die Grizzlys aus Giesen. Für die Niedersachsen wäre ein Sieg gleichbedeutend mit der ersten Finalteilnahme der Vereinsgeschichte. Der Champions-League-Vertreter gewann im Viertelfinale gegen die FT 1844 Freiburg ähnlich souverän mit 3:0 wie die Dürener gegen die Baden Volleys SSC Karlsruhe.
Das Halbfinale im Überblick:
11. Dez | 19.00 Uhr | TSV Haching München vs. Berlin Recycling Volleys
11. Dez | 19.30 Uhr | SWD powervolleys Düren vs. Helios Grizzlys Giesen
