Die Berlinerinnen gehören zu den gestandensten Teams der 2. BL Nord. Der Kern der Mannschaft spielt schon seit Jahren zusammen auf hohem Niveau. Nicht weniger erfahren ist ihr Coach, der ehemalige Juniorenbundestrainer Jens Tietböhl. Seinen Verbindungen ist es vermutlich auch zu verdanken, dass der BBSC zu Jahresbeginn noch ein prominenten Neuzugang vermelden konnte: Maren Fromm (geb. Brinker), 321-fache Nationalspielerin und lange Jahre in Italien und Polen aktiv, geht nun ab und an, wenn es die Zeit erlaubt, für den Hauptstadtclub ans Netz, so beim Gastspiel in Sorpesee und am letzten Wochenende daheim gegen Schwerin. Vielleicht läuft die zweifache „Volleyballerin des Jahres“ ja am Samstag auch in Ostbevern auf. Zum Gesicht des Teams in der Saison 23/24 gehören aber auch einige Nachwuchsspielerinnen der Berliner Szene – der BBSC bereitet den Generationswechsel vor. Und er hat Ambitionen nach oben und möchte in der nächsten Saison in der 2. BL Pro antreten. Aktuell rangiert die Mannschaft auf Platz 3 der Tabelle, profitierte am vergangenen Wochenende davon, dass der BSV die drei Punkte beim zuvor Dritten RC Sorpesee entführen konnte.
In den bisherigen Aufeinandertreffen konnte Ostbevern gegen die Berlinerinnen noch nicht punkten und biss sich am kompakten Spiel des Gegners die Zähne aus. In der vergangenen Spielzeit gelang in der Beverhalle immerhin ein Satzgewinn und im Hinspiel dieser Saison leistete der BSV ordentlich Widerstand, verlor zwei Sätze nur sehr knapp. Was am Samstag mit dem Rückenwind des Coups gegen Sorpesee möglich ist, werden die Zuschauer ab 19.00 Uhr in der Beverhalle erleben. Stand heute ist das Heimteam vollzählig und gesund und wird sich voll reinhängen, um die Stimmung des Sorpesee-Spiels mit in ihre Heimspielstätte zu nehmen.
Auf geht’s, BSV!!!
