Ausgeglichen starteten beide Teams in das Match. Im Schlagabtausch brachten sie die Bälle im gegnerischen Feld unter, blieben eng bei einander (7:8, 16:15). Am Ende waren es die NETZHOPPERS, die den dritten Satzball für sich entschieden (27:25).

Im „verflixten“ zweiten Satz kamen die Pirates einmal mehr schwer ins Spiel. Vor allem die mitteldeutsche Annahmeriege tat sich schwer (6:2, 8:3). Zur zweiten technischen Auszeit lagen die Brandenburger bereits 9 Punkte in Führung (16:7). Doch die Piraten gaben sich nicht geschlagen. Gemeinsam packten sie die Gelegenheiten beim Schopf und packten noch einmal den Hammer aus (16:10, 22:18). Doch für den Satzgewinn reichte es nicht mehr (25:22).

Diesen gewonnenen Schwung nahmen die Mitteldeutschen mit in Durchgang drei. Die Ausschläge von Gorski brachten die brandenburgische Annahme aus dem Konzept (3:0), platzierte Angriffe von Sormaz und Lech ergaben in kurzer Zeit eine komfortable 7-Punte-Führung (3:10). Jetzt waren die NETZHOPPERS am Zug. Coach Mirko Culic fand in einer Auszeit die richtigen, motivierenden Worte. Die Aufholjagd der Gastgeber begann, kurzerhand überholten sie die Pirates und übernahmen mit drei Punkten die Führung (10:10, 17:14). Diesen Vorteil brachten die Gastgeber über die Zeit und verbuchten auch Satz drei für sich (25:23).

MVPs: Jaroslaw Lech (CVM, silber), Manuel Rieke (NKW, gold)

Am kommenden Samstag, 05.12.2015 ist der aktuelle Tabellenführer zu Gast in Mitteldeutschland. Die BERLIN RECYCLING Volleys haben bisher kein Spiel verloren und stehen mit 18 Punkten auf Platz 1. Das wird ein schweres Match für die Pirates, aber sie haben nichts zu verlieren. Und vielleicht ist es gerade diese Unbeschwertheit, welche sie nächstes Wochenende unberechenbar macht.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de