„Das wird die stärkste Frauen-Bundesliga aller Zeiten“, blickt Evers voraus. „Es gibt eine Vielzahl von Vereinen, die ganz oben mitspielen können. Wenn man sich anschaut, welche Zugänge die einzelnen Teams vermelden, dann kann man regelrecht ins Schwärmen kommen. Ich bin davon überzeugt, dass wir eine großartige und spannende Saison erleben werden.“

Einen Meisterschaftsfavoriten möchte Evers nicht ausmachen. „Natürlich tippen die meisten Experten immer auf die Mannschaften, die schon in der Vorsaison oben gestanden haben. Aber als Präsident der Volleyball Bundesliga sage ich immer: ‚Möge das beste Team am Ende oben stehen.‘“

Der VBL-Präsident glaubt, dass auch andere Faktoren eine Rolle spielen. „Wir sind stolz darauf, dass fünf Teams aus der Bundesliga bei den Frauen im Europapokal dabei sind. Aber das kostet auch Substanz und Kraft. Die Mannschaft, die in der Lage ist, die Doppel- und Dreifachbelastung aus Meisterschaft, DVV- und Europa-Pokal am besten wegzustecken, wird sicher auch in der Volleyball Bundesliga oben stehen.“

Evers ist froh über die positiven Entwicklungen bei den Frauen. „Die Zuschauerzahlen sind in den letzten fünf Jahren stetig gestiegen. 2014/15 waren es fast genauso viele Zuschauer wie bei den Männern. Bei den Etats liegt die Volleyball Bundesliga der Frauen ebenfalls mit den männlichen Kollegen auf Augenhöhe“, so Evers.

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