Thole/Stadie bewiesen im Achtelfinale gegen die aggressiven Portugiesen Nervenstärke und siegten souverän. Das Viertelfinale gegen die Ukrainer Plotnytskiy/Kovalov war eine Partie auf höchstem Niveau, geprägt von harten Sprung-Aufschlägen der Ukrainer und Kampfkraft auf deutscher Seite. Im dritten Satz setzte sich der größere Druck der Ukrainer durch. Bundestrainer Elmar Harbrecht meinte: „Im Achtelfinale haben die Jungs eine mental sehr starke Leistung gezeigt. Die Ukraine schlägt man nur, wenn man am Limit spielt, das haben sie im zweiten Satz gezeigt. Im dritten Satz haben wir im Aufschlag zu wenig gemacht und in der Block-Abwehr hatten wir Defizite gegenüber den anderen Teams, die im Halbfinale stehen. Ich hoffe, dass wir morgen noch gegen die Niederländer gewinnen und dann die Russen bekommen, dann hätten wir alle Top-Gegner gehabt.“ Die Verlierer der Viertelfinals spielen noch die Plätze fünf bis acht aus.
Klinke/Welsch hatten ihr erstes Spiel in der Ko-Runde gegen ein israelisches Team souverän gewonnen und starteten gegen die Russinnen furios. Dann passierte Welsch das Missgeschick: „Die Verletzung von Leonie Welsch war natürlich sehr ärgerlich. Vor allem, weil die Mädels das erste Mal wirklich sehr fokussiert wirkten und gut drauf waren. Ich denke, dass die Russinnen fällig gewesen wären… Nichtsdestrotrotz haben sie in diesem Spiel gezeigt, warum sie nominiert worden sind. Ich hoffe, dass es nicht die Bänder im Knie sind“, so Harbrecht. Zuvor hatten Klinke/Welsch souverän das
Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
Klinke/Welsch GER [5] Zilberman KA./Zilberman KR. ISR [23] 2-0 (21-13, 21-14)
Makroguzova/Kholomina RUS [11] Klinke/Welsch GER [5] 2-0 (21-13, 21-0)
Thole/Stadie GER [2] Jardim/Pombeiro POR [22] 2-0 (21-17, 21-17)
Plotnytskiy/Kovalov UKR [10] Thole/Stadie GER [2] 2-1 (21-19, 19-21, 15-9)