Berlin ist das denkbar schwerste Los. In der Bundesliga ist der Meister ungeschlagen und der Konkurrenz weit enteilt. Auch das Pokalfinale war eine Machtdemonstration. ?Wir können an den überragenden Qualitäten der Berliner nichts ändern?, sagt Dürens Trainer Stefan Falter. ?Aber wir können an unserem Spiel etwas ändern.? Das haben die SWD powervolleys vor. Seit Wochen sucht das Team im Aufschlag seine Form. Der Druck, den Düren auf die Gegner ausüben will, konnte zuletzt nicht aufgebaut werden. ?Aber wir arbeiten daran. Sehr hart und sehr professionell?, sagt Falter. Der Aufschlag wird benötigt in den verbleibenden fünf Spielen vor dem Start der Playoffs. Aktuell ist Düren Achter und braucht dringend Punkte, um die Endrunde zu sichern.
Der Aufschlag war zuletzt das wichtigste Thema im Training. Mit freiwilligen Sondereinheiten arbeitet das Team daran, seine Stärke wiederzufinden. ?Motorisch und technisch ist alles da. Wir brauchen jetzt im Kopf das eine Spiel, das uns zeigt, wie stark wir aufschlagen können?, beschreibt Falter den Stand der Suche. Nicht mit auf der Suche sind aktuell Niklas Seppänen, Blair Bann und Lukas Maase. Alle drei stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Also setzen zehn Spieler alles daran, wieder den erhofften Aufschlagdruck aufbauen zu können. Sollte das gelingen, dann bleibt immer noch die große Frage, ob das reicht, um Berlin in Bedrängnis zu bringen. Auf den Versuch wollen es die SWD powervolleys ankommen lassen.