In Bayern muss Düren ohne Abwehrchef Blair Bann auskommen, der nach einer Operation am Ellbogen weiter ausfällt. Ihn vertritt erneut Ivan Batanov, der zuletzt als Libero schon mehrfach überzeugt hat. ?Jeder in unserem Team hat verstanden, was in Herrsching auf dem Spiel steht. Die ganze Mannschaft arbeitet beeindruckend gut, alle zeigen eine große Zielstrebigkeit?, sagt Trainer Stefan Falter über die Eindrücke der vergangenen Tage.

Deswegen und wegen der Atmosphäre in Herrsching sei die Vorfreude groß auf das Auswärtsspiel. ?Die zelebrieren in ihrer kleinen Halle ein tolles Event, feiern sich und den Volleyball. Das macht Spaß, da zu spielen?, schildert Falter. Das ändert nichts an der sportlichen Herausforderung. Die dürfte das Dürener Team noch gut vor Augen haben nach dem glatten 0:3 im Hinspiel. Damals grassierte ein Virus bei den SWD powervolleys. Heute sind bis auf Blair Bann und den langzeitverletzten Niklas Seppänen alle Spieler einsatzbereit.

?Uns muss es gelingen, den Herrschinger Hauptangreifer Jalen Penrose zu stoppen?, sagt Falter. Im Hinspiel war das überhaupt nicht gelungen, der sprunggewaltige Angreifer punktete permanent. Jetzt gilt es, den Spielaufbau der WWK Volleys zu stören, um dem talentierten Regisseur Johannes Tille das Leben so schwer wie möglich zu machen. ?Der Aufschlag ist dafür enorm wichtig. Wir sind ein Team, dass sich über seinen Aufschlag definiert. In Herrsching müssen wir zeigen, dass unser Aufschlag eine scharfe Waffe ist.?

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de