Die schmerzhafte Niederlage bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen am vergangenen Wochenende sei kein Indiz dafür, dass die SWD powervolleys auf dem falschen Weg sein könnten. Im Gegenteil. ?Wir haben aufgearbeitet, was bei den Netzhoppers nicht gut geklappt hat und wir haben daran gearbeitet?, berichtet der Kapitän. Block und Abwehr seien beispielsweise ein Schwerpunkt im Training gewesen. Mit einer Steigerung hier will das Team sich mehr Konstanz erarbeiten. ?So ein Prozess geht nicht auf Knopfdruck, sondern schrittweise.?

Trotzdem ist mit Blick auf die Tabelle erkennbar, dass Düren auch unter Druck steht. Der Kontakt zu den Rängen ab Platz fünf aufwärts ist zunächst mal abgerissen, aktuell lautet die Realität Rang sieben, es gilt, möglichst bald viele Punkte einzufahren, um Platz sechs sicherstellen zu können. ?Der Druck lässt sich nicht wegdiskutieren. Trotzdem sehe ich den guten Prozess bei uns. Das stimmt mich zuversichtlich?, sagt Andrei. Voraussetzung ist ein Sieg gegen Giesen. An der Motivation dürfte es den SWD powervolleys nicht mangeln. ?Da reicht der Gedanke an das 1:3 im Hinspiel. Jeder bei uns will zeigen, dass er es besser kann.?

In Giesen fand Düren nicht zu seinem Spiel, die Grizzlys liefen heiß und belohnten sich für ihre mutige Spielweise. ?Sie sind ein athletisches Team. Wir müssen sie mit guten Aufschlägen unter Druck setzen, um ihre Angriffswucht zu bremsen, damit unser Block und unsere Abwehr zupacken können?, berichtet Michael Andrei, worauf es auf dem Weg zu wichtigen Punkten ankommt.

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