Fellbach unter Zugzwang

Doch mit Fellbach kommt das Team ins St. Wendeler Land, das den TV Bliesen Anfang Oktober mit 3:1 geschlagen hat. ?Sie sind als Zweitligaabsteiger ein Top-Team, können jeden schlagen?, so Rauch. Fellbach, aktuell mit zwei Partien weniger, war bis zuletzt in einer rechnerisch guten Position um den TVB im direkten Duell einzuholen. Durch Fellbachs Niederlage in Ludwigsburg stehen die Schwaben im Kampf um die Tabellenspitze nun unter Zugzwang ? und müssten in St. Wendel punkten um den Abstand nicht mehr zu vergrößern. ?Daher wird das zum Jahresauftakt ein schweres Spiel?, vermutet Rauch. Nach einigen Verletzungen und Wehwehchen hofft man dabei zu diesem Top-Duell auf die Rückkehr der zuletzt nicht einsatzfähigen Spieler.

Hoffen auf Rückkehrer

Denn personell war Bliesen gerade im Dezember durchaus gebeutelt. Mit Sandy Schuhmacher (Libero), Maurice van Landeghem (Außenangriff) sowie Joshua Lynch (Zuspiel) waren gleich drei Stammkräfte aufgrund von Verletzungen bei mehreren Partien zum Zuschauen verdammt. Jüngst hatte sich bei Zuspieler Lynch ein Verdacht auf eine Meniskusverletzung nicht erhärtet ? und so wird der 27-jährige in dieser Woche wieder ins Balltraining einsteigen. Allerdings wurden sich auch von ihren Mitspielern glänzend vertreten. Und zu Beginn des neuen Jahres kann Spielertrainer Philipp Sigmund, der selbst auch die letzten beiden Auswärtsspiele über die volle Distanz bestritt, auf ihre Rückkehr hoffen. Damit könnte Bliesen den Neujahrskracher am Samstag eventuell sogar mit der vollen Kapelle bestreiten. Die Fans können sich dann ab 20 Uhr auf einen richtigen Hochkaräter freuen ? und vielleicht die beste Serie aller Zeiten noch ein wenig verlängern.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de