„Für uns war die Qualifikation für den Timmendorfer Strand schon ein großer Erfolg. Dass wir dann auch noch ein Spiel gewonnen haben – perfekt“, fasste Brand den Saisonabschluss im Sand zusammen. In der Gruppenphase scheiterten sie denkbar knapp an David und Bennet Poniewaz. Brand/Reinhardt hatten sogar Matchball im Tiebreak und damit – wie sich später herausstellen sollte – die neuen deutschen Meister am Rand einer Niederlage. „Klar haben wir uns zuerst über die knappe Niederlage geärgert. Jetzt muss ich aber sagen, dass das ein großartiges Spiel war“, sagt Brand. Den entscheidenden Sieg fürs Achtelfinale errangen sie gegen Lucas Mäurer und Ex-powervolleys-Spieler Dirk Westphal, ebenfalls im Tiebreak.
Im Achtelfinale waren Bergmann/Harms dann zu stark. Vor allem in der Abwehr konnte das National-Duo überzeugen, zudem zwangen sie ihre Gegenüber zu einigen Fehlern. Trotzdem mussten sich die Favoriten bis zum Schluss strecken, um die Oberhand zu behalten. Für Brand/Reinhardt endete damit die Saison im Sand. Zum Abschluss nahmen sie am Samstagabend noch die große Party am Timmendorfer Strand mit. Sonntag ging es zurück in Richtung Heimat. Am Montag schon kehrt Tobias Brand zurück ins Training bei den SWD powervolleys. Jonas Reinhardt steigt absehbar ein in die Saisonvorbereitung beim Zweitligisten TG Mainz-Gonsenheim, dem Klub, von dem Brand im Frühjahr nach Düren gewechselt ist.