Sicherlich nicht vergessen haben die SWD powervolleys die schmerzhafte 2:3-Niederlage im Hinspiel in Herrsching. Am Ammersee gab Düren die Partie nach einer 2:0-Führung noch aus der Hand. „Herrsching ist ein Team, dass extrem stark spielt, wenn es einen Lauf hat. Dann bringen sie viele Emotionen auf das Feld und sind schwer zu stoppen“, sagt Dürens Co-Trainer Justin Wolff. Deswegen ist es für den Gastgeber von größter Wichtigkeit, zu verhindern, dass die Gäste aus Bayern ins Rollen kommen.
„Unser Mittel Nummer eins, um dafür zu sorgen, ist unser Aufschlag“, sagt Wolff. Der sei zuletzt konstant gefährlich gewesen. Und das sollen jetzt auch die Herrschinger zu spüren bekommen. Die SWD powervolleys wollen dafür sorgen, dass der Gast aus vielen schweren Situationen angreifen muss, anstatt einfache Situationen vorzufinden. „Aus guten Situationen sind sie schwer zu stoppen“, erklärt Wolff. Erst recht, seit Rückkehrer Artem Sushko wieder an Bord an, der den nächsten Dürener Gegner im Angriff verstärkt.
Für Düren meldet sich Mittelblocker Tim Broshog zurück im Team. Nach über sechs Wochen Zwangspause wegen muskulären Problemen in der Wade ist der Tower wieder im Training. Ob er auf das Feld zurückkehrt ist unklar.