Dingden ist spätestens seit dem letzten Spieltag in der noch jungen Zweitliga-Saison angekommen. Mit einem deutlichen 3:0 wurde Hamburg abgefertigt, nachdem die ersten beiden Saisonspiele gegen Bad Laer und Leverkusen jeweils mit 0:3 verloren gingen. Die Blau-Weißen präsentieren sich ähnlich wie Köln mit einer seit mehreren Jahren eingespielten Mannschaft. Zu dieser Saison gab es jedoch auf der Zuspielposition einen nicht unbedeutenden Wechsel. Aufgrund des Abgangs von Inga van Gemmeren liegt die Verantwortung nun auf den Schultern von Pauline Kappmeyer. Hauptaugenmerk dürfte aber jeder Gegner auf Katrin Kappmeyer legen. Die Diagonalangreiferin wurde in der letzten Saison MVP der 2. Bundesliga Nord und sammelte auch in dieser Saison bereits wieder zwei Medaillen.
DSHS SnowTrex Köln konnte am letzten Zweitliga-Spieltag in Berlin einen 0:1-Satzrückstand in einen umkämpften 3:1-Auswärtssieg umwandeln. Damit fuhr das Team um Kapitänin Pia Weiand seinen dritten Sieg im vierten Ligaspiel ein. An die Spiele gegen Dingden in der letzten Saison haben die Domstädterinnen gemischte Erinnerungen. Nach einem klaren 3:0-Erfolg im Viertelfinale des WVV-Pokals (das gleiche Spiel gab es bereits vor einem Jahr) setzte es in Dingden eine 1:3-Niederlage. Im Rückspiel vor einem halben Jahr konnten die Kölnerinnen dann mit einem erneuten 3:0-Sieg drei Spieltage vor Saisonende ihren zweiten Meistertitel feiern. „Dingden ist immer ein ernstzunehmender Gegner. Wir werden uns wie in der Liga gewissenhaft vorbereiten“, erläutert Kölns Trainer Jimmy Czimek im Vorfeld zum Pokalduell. Zu einer Dingdener Spielerin hat der Kölner Coach eine besondere Verbindung. Mit Libera Rieke Tidden veröffentlichte der DSHS-Dozent jüngst im Volleyball-Magazin zwei Beiträge zu „zwingenden Situationen im Volleyball“, worüber die Ex-Spoho-Studentin ihre Bachelorarbeit geschrieben hatte. Bleibt abzuwarten, wer am Samstag wen in die Knie zwingt…
