Der Erfolg der DVV-Auswahl war ungefährdet; in den Sätzen 1 und 3 waren die jungen „Schmetterlinge“ deutlich überlegen, im 2. Abschnitt hielt Lettland bis zum 20:17 ordentlich mit und musste den Favoriten am Ende doch davonziehen lassen. Deutschland bot eine insgesamt konzentrierte, stabile Leistung, die umso höher zu bewerten ist, als einige Spielerinnen wegen eines Magen-Darm-Virus geschwächt waren. Wie homogen die Vorstellung war, zeigt schon die Tatsache, dass mit Lina Alsmeier (13), Josepha Bock und Luisa Keller (je 12) sowie Romy Jatzko (11) ein Quartett zweistellig punktete. Beim Verlierer war Marta Kamelija Levinska (7) beste Scorerin.

Lettlands Trainer Pavels Selivanovs gab sich nach dem Match wortkarg: „Kein Kommentar. Wir haben gestern gegen Polen Angst gehabt, und heute haben wir auch Angst gehabt.“ Der deutsche Coach Martin Frydnes richtete den Fokus schon auf den Showdown gegen Polen: „Wir regenerieren jetzt, dann bereiten wir uns präzise auf die Polinnen vor. Wir wissen, dass wir morgen eine gute Tagesform brauchen, um zu gewinnen. Die Chancen stehen pari-pari, und mit den Fans im Rücken wollen wir unser bestes Spiel aufs Parkett bringen.“

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