„Es war ein super Start für uns. Wir können darauf aufbauen und wollen natürlich auch in den kommenden Begegnungen überzeugen“, sagte Bundestrainer Jens Tietböhl im Anschluss an das Spiel, das erst einmal mit zu vielen Eigenfehlern in der Annahme (33%) und dem Angriff (34%) auf deutscher Seite begann. Die Niederlande überzeugten dagegen mit einer starken Annahme (67%) und hatten im Spielaufbau deutlich weniger Probleme. So war es keine Überraschung, dass Durchgang Nummer eins nicht an die DVV-Auswahl ging.
Aufschlag-Annahme macht den Unterschied
Es sollte der einzige Satzgewinn auf der gegnerischen Seite bleiben: Dabei ist die Formel zum Sieg anschließend einfach zu erklären. Mit einer deutlich geringeren Fehlerquote sowie einem druckvolleren Aufschlagsspiel (insgesamt 17(!) Asse), zogen die „Blaubeeren“, wie sie sich auf Facebook selber getauft haben, immer Mitte der Durchgänge davon und fanden im Angriff kluge Lösungen, um den niederländischen Block oder die Abwehr zu überwinden.
Den Matchball im vierten Satz verwandelte Zuspielerin und Kapitänin Sarah Straube, die nicht lange fackelte und eine Annahme direkt ins gegnerische Feld zum ersten EM-Sieg beförderte.