„Die Eindrücke aus dem Training sind sehr positiv“, sagt Trainer Stefan Falter. Obwohl Düren die jüngsten drei Pflichtspiele verloren hat – gegen starke Gegner und mit vielen Verletzungssorgen – habe diese Situation keine Spuren hinterlassen. Auch nicht, dass die Mannschaft für das Training umziehen musste, weil in der heimischen Arena Kreis Düren keine Volleybälle fliegen, sondern das Narrenvolk während der Karnevalszeit feiert. „Man merkt ganz deutlich die Bereitschaft der Spieler, aus jeder Situation das Beste zu machen“, sagt Falter.
Die Situation vor dem Spiel bei den Netzhoppers: Dirk Westphal ist weiterhin verletzt nach seiner Operation am Daumen. Romans Sauss macht mit seinen Wadenproblemen Fortschritte, sein Einsatz bleibt aber weiter fraglich. „Und dann treffen wir mit den Netzhoppers auf ein Team, das meiner Meinung nach mehr Potenzial hat als es die Tabelle vermuten lässt“, sagt Falter. Das zeigte das Team des ehemaligen Dürener Trainer Mirko Culic beispielsweise Ende Dezember, als es die United Volleys Rhein Main zu Hause besiegen konnte. „Sie können gut variieren und unterschiedliche Systeme spielen, mit denen sie gefährlich sind.“ Ein Name fällt in diesem Zusammenhang immer: Björn Andrae, der ehemalige Nationalmannschaftskapitän. „Nicht nur ihn gilt es zu stoppen“, sagt Falter vor einer aus seiner Sicht schweren Auswärtsaufgabe.