Dass Düren noch nie gegen die United Volleys gewonnen konnte klingt dramatischer also es ist. Denn das im Rhein-Main-Gebiet ansässige Team um Trainer Michael Warm stieg 2015 in die Bundesliga auf. Und es hat sich sofort in der Spitzengruppe festgesetzt. Da gehören die United Volleys auch in dieser Saison wieder hin. „Für mich sind sie eines der Teams, die um die Meisterschaft mitspielen“, sagt Dürens Trainer Stefan Falter. Mit dem Australier Lincoln Williams haben die United Volleys einen großen, wuchtigen Angreifer als Nachfolger von Christian Dünnes verpflichtet. In der Annahme steht das Team von Michael Warm mit jungen Spielern da. „Jungen, aber sehr guten Spielern“, fügt Stefan Falter hinzu. Die Außenangreifer verfügten beide über bemerkenswerte Athletik. „Und als Libero bieten sie mit Julian Zenger den Libero auf, mit dem Deutschland bei der EM Silber gewonnen hat“, sagt Falter.

Regie führt seit diesem Jahr Patrick Steuerwald, seit über einem Jahrzehnt einer der besten Deutschen auf dieser Position. „Wir müssen mit unseren Aufschlägen so oft wie möglich dafür sorgen, dass er die Bälle nicht optimal vorne bei sich hat. Wenn er alle Möglichkeiten hat, dann wird es schwer, eine wirksame Taktik gegen seine Passverteilung zu entwickeln.“ Also ist es eines der Ziele, dem Gegner mit guten Aufschlägen Möglichkeiten wegzunehmen. An diesem Ziel arbeiten alle Dürener Spieler mit. Zwölf Mann sind fit und motiviert auf das nächste Duell mit einem Spitzenteam.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de