Die Hamburgerinnen haben ambitionierte Ziele formuliert und möchten längerfristig den Erstliga-Volleyball in die Hansestadt zurückholen. In der letzten Saison ist man mit Tabellenplatz neun erst einmal deutlich unter den Erwartungen geblieben, was zahlreiche Wechsel beim Volleyball-Team zur Folge hatte. Ein neues Trainerteam und allerhand Neuzugänge gesellen sich zu einigen erfahrenen ehemaligen Erstliga-Akteurinnen. Dabei dürfte bei den Nordlichtern insbesondere der Abschied von Karine Muijlwijk nach der letzten Spielzeit schwer ins Gewicht fallen, war die Ausnahmeangreiferin Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Hamburgerinnen. In diese Saison sind die Norddeutschen mit gemischten Gefühlen gestartet. Einem 3:1-Erfolg gegen Berlin folgte ein knapper 3:2-Sieg in Schwerin und zuletzt eine unerwartete 0:3-Heimspielniederlage gegen den starken Aufsteiger aus Bad Laer.

Köln konnte in der letzten Woche im ersten Heimspiel gegen Stralsund seine weiße Weste behalten. Drei Siege bedeuten die Maximalausbeute von neun Punkten für das Team um seine Kapitänin Pia Weiand in der noch jungen Saison. Natürlich wollen die Kölnerinnen auch im Spiel gegen Hamburg weiter punkten und ihren Fans attraktiven Volleyball bieten. Den nötigen Respekt vor dem kommenden Gegner hat man bei den DSHS-Volleyballerinnen aber auf jeden Fall. „Hamburg ist in dieser Saison nicht zu unterschätzen. Es wird vielleicht noch eine Weile dauern, bis sich das Team richtig eingespielt hat, aber die Norddeutschen verfügen über eine Vielzahl guter Spielerinnen, die auf hohem Niveau Volleyball spielen können. Da müssen wir schon eine gute Leistung abliefern, wenn wir die Punkte in der Domstadt behalten wollen“, wird Kölns Trainer Jimmy Czimek die Hamburgerinnen nicht unterschätzen.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de