Packende Partie im jecken Hexenkessel wird von Dresden verdient gewonnen Mit 0:3 (20:25, 23:25, 18:25) sind die Ladies in Black auch in der dritten Begegnung der Saison nicht sehr weit weg vom favorisierten Vizemeister. Dresden gewinnt diese Partie dennoch verdient mit großer Ruhe. Einsatz zeigen beide Teams im jecken Aachener Hexenkessel.
Aachen ist engagiert und kämpft - Dresden gewinnt verdient mit Ruhe und Selbstbewußtsein (Foto: LiB Aachen// Andreas Steindl)
Packende Partie im jecken Hexenkessel wird von Dresden verdient gewonnen
Mit 0:3 (20:25, 23:25, 18:25) sind die Ladies in Black auch in der dritten Begegnung der Saison nicht sehr weit weg vom favorisierten Vizemeister. Dresden gewinnt diese Partie dennoch verdient mit großer Ruhe. Einsatz zeigen beide Teams im jecken Aachener Hexenkessel.
Jecke Partie als Rahmen für ein spannendes Heimspiel
In der Satzpause zwischen zweitem und dritten Satz werden vom Tagessponsor Jacobs Automobile die besten Karnevalskostüme geehrt und die durchgeführte Tombola ergibt eine Spende von 555 ? - wie sollte es an Karneval anders sein - unter dem Beifall der knapp 1.200 Zuschauer an das Aachener Ronald McDonald Haus.
Heißer Auftakt geht sofort zur Sache
Vom ersten Ballwechsel an brennt der Hexenkessel. Beide Teams werfen sich mit großem Einsatz in jede Aktion, liefern sich spektakuläre Szenen und ein echtes Kopf?an?Kopf?Duell. Nichts deutet darauf hin, dass sich jemand früh absetzen könnte. Erst beim 16:18 greift Cheftrainerin Mareike Hindriksen zur ersten Auszeit. Doch Dresden setzt sofort ein Ausrufezeichen, serviert ein Ass und verschafft sich beim 21:18 erstmals ein kleines Polster.
Die Ladies in Black investieren enorm, doch der DSC bleibt eiskalt und effizient. Mit 20:25 geht der Satz an die Gäste, obwohl Aachen spielerisch voll dagegenhält.
Aachen im zweiten Durchgang nach Startverzögerung kämpferisch
Der Start verläuft denkbar ungünstig: Dresden zieht schnell auf 1:5 davon, kleine Ungenauigkeiten öffnen den Gästen die Tür. Hindriksen reagiert früh, doch der DSC bleibt konzentriert und zwingt Aachen in die Defensive.
Dann aber zündet Aachen den bekannten Kampfmodus. Punktstarke Einwechslungen bringen frische Energie, das Publikum dreht auf, und plötzlich ist die Partie wieder völlig offen. Beim 21:21 kocht der Hexenkessel, beim 23:23 scheint alles möglich.
Doch in den entscheidenden Momenten beweist Dresden Nervenstärke und holt sich den Satz mit 23:25 - ein bitterer Ausgang nach einer beeindruckenden Aufholjagd.
Dresden besonnen und Aachen unterliegt trotz Energieleistung
Der Kraftakt aus Satz zwei fordert seinen Tribut. Dresden startet erneut druckvoll, führt schnell 0:5 und zwingt Aachen zur frühen Auszeit. Zwar setzen die Einwechslungen von Hindriksen immer wieder Impulse, doch der DSC bleibt stabil und zieht zeitweise mit sieben Punkten davon.
Aachen kämpft weiter, doch Dresden verwaltet den Vorsprung souverän. Den zweiten von sieben Matchbällen verwandeln die Gäste zum 18:25 - ein deutlicher, aber angesichts der Konstanz des DSC verdienter Satzgewinn.
MVP?Ehrungen
Lorena Lorber Fijok wird für ihre spektakulären Angriffe und ihre Durchschlagskraft als wertvollste Spielerin der Dresdnerinnen ausgezeichnet.
Zoi Mavrommatis glänzt erneut mit starken Abwehraktionen und mutigen Angriffen und erhält verdient die silberne MVP?Medaille.
Fazit
Die Ladies in Black liefern eine leidenschaftliche, mutige und phasenweise hochklassige Vorstellung ab. Doch Dresden zeigt über drei Sätze hinweg beeindruckende Effizienz und Abgeklärtheit. Die Atmosphäre im jecken Hexenkessel macht die Partie dennoch zu einem Erlebnis, das lange nachhallen wird.


