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Bitteres Ende im vierten Satz: Köln verpasst Tie-Break gegen VfL Oythe

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2. Bundesligen: Bitteres Ende im vierten Satz: Köln verpasst Tie-Break gegen VfL Oythe

10.02.2026 • 2. Bundesligen Autor: DSHS SnowTrex Köln 120 Ansichten

In einem packenden Heimspiel musste sich DSHS SnowTrex Köln dem Tabellendritten VfL Oythe mit 1:3 (25:20, 11:25, 16:25, 25:27) geschlagen geben. Trotz eines vielversprechenden Starts und eines leidenschaftlichen Kampfes im vierten Satz konnten die Kölnerinnen nichts Zählbares mitnehmen. Annika Stenchly wurde zur MVP für Köln gekürt, während Maria Petkova diese Auszeichnung für Oythe erhielt.

Bitteres Ende im vierten Satz: Köln verpasst Tie-Break gegen VfL Oythe - Foto: Florian Zons

Foto: Florian Zons

Die Sporthochschule Köln war am vergangenen Wochenende Schauplatz eines intensiven Duells in der Sparda 2. Liga Pro, bei dem DSHS SnowTrex Köln auf den VfL Oythe traf. Die Kölnerinnen, angeführt von Chef-Trainer Jimmy Czimek, starteten furios in die Partie. Mit druckvollen Aufschlägen setzten sie den Tabellendritten von Beginn an unter Druck und sicherten sich den ersten Satz souverän mit 25:20.

Emma Althaus, Libera von Köln, bestätigte den guten Start: "Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben im ersten Satz gezeigt, was wir können." Doch die Freude währte nicht lange. Im zweiten und dritten Satz zeigte der VfL Oythe, warum er in der Tabelle vor Köln steht. Mit sehr guten Angriffslösungen dominierten die Gäste das Geschehen und ließen den Kölnerinnen kaum eine Chance. Die Sätze gingen deutlich mit 11:25 und 16:25 an Oythe.

Czimek analysierte: "In den zwei Sätzen darauf hat Oythe gezeigt, warum sie über uns in der Tabelle stehen. Sie haben uns mit wirklich sehr guten Angriffslösungen wenig Chancen gelassen. Wir haben wenig Zugriff aufs Spiel bekommen." Der vierte Satz entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Trotz der klaren Satzverluste zuvor zeigte DSHS SnowTrex Köln eine beeindruckende Moral. Trainer Czimek krempelte die Mannschaft um, wechselte auf den Annahme-Außenpositionen und justierte auf der Libera-Position. Diese Maßnahmen zeigten Wirkung: Die Kölnerinnen spielten mit viel positiver Energie, erarbeiteten sich eine leichte Führung und waren lange Zeit spielbestimmend.

"Dort waren wir lange Zeit spielbestimmend, aber lange Zeit reicht im Volleyball leider nicht. Es zählt der letzte Punkt", so Czimek.

Beim Stand von 24:23 hatten die Kölnerinnen die Chance auf den Satzgewinn und damit den Tie-Break, doch Oythe nutzte seinen zweiten Matchball und entschied den Satz mit 25:27 und somit das Spiel für sich.

"Am Ende tut es weh, den vierten Satz abzugeben, weil mehr drin war", resümierte Emma Althaus.

Die Niederlage war bitter, erinnerte aber auch an das Hinspiel, in dem Köln elf Satzbälle vergeben hatte. Diesmal war es nur ein entscheidender Punkt, der die Kölnerinnen um einen Zählergewinn brachte. Trotz der Niederlage hält DSHS SnowTrex Köln den 6. Platz in der Tabelle, da die Verfolger Waldgirmes und Stralsund ebenfalls ihre Spiele verloren. Der VfL Oythe konnte durch den Sieg drei Punkte gutmachen und liegt nun nur noch einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten NawaRo Straubing, die ihr Spitzenspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg (1.) verloren.

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