Vor ausverkaufter Halle empfing der SV Warnemünde am WIRO Spieltag die SVG Lüneburg. Die Gäste reisten als aktueller Tabellenführer der 1. Volleyball Bundesliga an und wurden ihrer Favoritenrolle früh gerecht. Zwar setzte der SVW mit dem ersten Block des Spiels direkt ein Ausrufezeichen und ging mit 1:0 in Führung, doch Lüneburg übernahm schnell die Kontrolle. Hoher Aufschlagdruck, schnelles Spiel über die Außen und wenige Eigenfehler sorgten für einen deutlichen Vorsprung.
Zuspieler Bradley bei der Ballabwehr gegen die SVG Lüneburg (Foto: Thoren Arlt)
Trotz einzelner Punkte durch Joshua, Lukasz und weiterer Blockaktionen endete der erste Satz klar mit 25:15 für die Gäste.
Im zweiten Durchgang präsentierte sich der SV Warnemünde deutlich stabiler. Nach einem intensiven Ballwechsel brachte Sören sein Team mit 5:3 in Führung. Auch wenn Lüneburg erneut davonzog, blieb der SVW kämpferisch und arbeitete sich mehrfach heran. Starke Blocks und mutige Angriffe hielten den Satz lange offen. Die niedrige Hallendecke stellte insbesondere bei den schnellen und harten Aufschlägen der Gäste eine zusätzliche Herausforderung dar. Dennoch zeigte Warnemünde eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten Satz, musste sich aber auch hier mit 21:25 geschlagen geben.
Der dritte Satz entwickelte sich zum emotionalen Höhepunkt der Partie. Nach einem frühen Rückstand drehte der SVW das Spiel mit einer beeindruckenden Blockserie. Drei Blocks in Folge, eine erfolgreiche Challenge und eine konsequente Chancenverwertung brachten eine verdiente Führung. Der Vorsprung wurde über weite Strecken gehalten, Lukasz sorgte mit einem starken Aufschlag für den ersten Satzball. Zwar wehrte Lüneburg diesen noch ab, doch Jan setzte mit dem entscheidenden Angriff den Schlusspunkt zum 25:22 und sicherte Warnemünde den verdienten Satzgewinn. Im vierten Satz übernahm Lüneburg erneut früh die Kontrolle und ließ keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie. Trotz einzelner Punkte und großem Einsatz endete der Satz mit 25:14. Das Spiel endete somit mit 3:1 für die SVG Lüneburg. Der SV Warnemünde zeigte jedoch insbesondere im dritten Satz eine Leistung, auf der sich aufbauen lässt und bedankt sich bei den Fans für die starke Unterstützung.


