Ladies in Black unterliegen in drei Sätzen aber nicht kampflos Aachen. Das mit Spannung erwartete Derby der Ladies in Black mit dem USC Münster endet 0:3 (23:25, 18:25, 21:25). Aachen hält lange dagegen, doch Münster bleibt in den entscheidenden Momenten abgeklärter.
Die Ladies in Black unterliegen den Gästen vom USC im Derby - zeigen aber trotzdem Moral (Foto: LiB Aachen// UMühlhoff)
Ladies in Black unterliegen in drei Sätzen aber nicht kampflos
Aachen. Das mit Spannung erwartete Derby der Ladies in Black mit dem USC Münster endet 0:3 (23:25, 18:25, 21:25). Aachen hält lange dagegen, doch Münster bleibt in den entscheidenden Momenten abgeklärter.
Satz eins bietet Spannung bis zum Schluss
Aachen startet mutig, doch Münster setzt früh kleine Ausrufezeichen und erspielt sich immer wieder Mini?Runs. Die Ladies in Black bleiben dran, gleichen beim 23:23 sogar aus und bringen den Hexenkessel endgültig zum Brodeln. Ein Diagonalangriff der Gäste, der mit einem glücklichen Netzroller fällt, bringt Münster den Satzball. Kurz darauf landet ein Aachener Angriff im Aus - 23:25. Ein Satz, der genauso gut andersherum hätte kippen können.
Erstes Comeback, dann reißt Münster das Ruder herum
Der zweite Durchgang beginnt denkbar ungünstig: 4:9, erste Auszeit. Doch Aachen zeigt Charakter, kämpft sich über 11:12 und 13:13 zurück. Ein starker Block und ein Münsteraner Angriffsfehler bringen sogar die erste Aachener Führung des gesamten Spiels. Doch Münster bleibt stabil, dreht das Momentum erneut und erspielt sich sechs Satzbälle. Den ersten verwandelt Elena Kömmling mit einem cleveren Angriff - 18:25. Aachen nun 0:2 hinten, aber keineswegs gebrochen.
Neuer Schwung, aber Münster bleibt eiskalt
Nach der 6?Minuten?Pause kommen die Ladies in Black mit frischem Spirit zurück. Die Gastgeberinnen setzen Akzente, führen 9:6, und Münster muss die Auszeit ziehen. Doch der USC findet die passende Antwort, gleicht aus und setzt sich auf 13:16 ab. Aachen reagiert mit einem Wechsel im Zuspiel, kämpft sich auf 20:21 heran und lässt den Hexenkessel beben. Doch Münster bleibt in den entscheidenden Rallys konsequent und macht den Deckel drauf - 21:25.
Trainerin unzufrieden, aber optimistisch
Aachens Cheftrainerin Mareike Hindriksen ist direkt nach dem Spiel enttäuscht und verlangt mehr Disziplin bei der Umsetzung des guten Trainings. Die Gäste haben allerdings ihrerseits clever ihre Möglichkeiten genutzt und damit gepunktet. Aachens Team ist auch eine junge Truppe, gibt sie zu bedenken. Worte des Dankes findet sie erneut für den wie immer anfeuernden Hexenkessel. Das heutige Spiel wird seine Auswertung bekommen und dann geht es optimistisch an die nächsten Aufgaben.
Fazit - Niederlage, aber kein Einbruch
Aachen unterliegt 0:3, das Spiel hat dennoch alles, was ein Derby braucht. Die Moral beider Teams ist stark, das heimische Publikum ist wie immer laut und steht, ganz wie es sich im Hexenkessel gehört, hinter den Ladies in Black. Und auch die mitgereisten Fans der Green Kalinen lassen nicht nach. Der Support hätte eine eigene Medaille verdient.
Münster agiert in den Schlüsselmomenten abgeklärter und nimmt die Punkte mit, doch die Ladies in Black zeigen, dass sie sich vor keinem Gegner verstecken. Der Hexenkessel steht und das Team auch.


