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L.E. Volleys starten mit Heimsieg ins Jahr

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2. Bundesligen: L.E. Volleys starten mit Heimsieg ins Jahr

27.01.2026 • 2. Bundesligen Autor: ldrescher, L.E. Volleys e.V. 101 Ansichten

Die personelle Situation der Leipziger blieb weiterhin angespannt. Mit Frithjof Neef, Jannik Koßmann und Lennard Rosmy standen mehrere Stammkräfte verletzungsbedingt zunächst nur als Ersatzspieler zur Verfügung und mussten auf einen möglichen Einsatz warten, wobei Neef tags zuvor nach seiner Bänderverletzung erstmals wieder ins Training einsteigen konnte. Dafür stand Mattheo Gladitz nach längerer Erkrankung wieder voll zur Verfügung.

L.E. Volleys starten mit Heimsieg ins Jahr - Foto:  Sebastian Kaskens

Cedrik Moede beim Angriff (Foto: Sebastian Kaskens)

Insgesamt war es ein volleyballreicher Samstag in Leipzig, da neben den 1. Herren auch die zweiten Herren sowie die Damenmannschaften ihre Spiele austrugen. Für zusätzliche Spannung in der Bundesliga sorgte zudem das Tippspiel von My SportClubs. 

Der erste Satz begann mit zwei schnellen Punkten für die Gäste aus Schwaig, doch Leipzig fand nach kurzen Anfangsschwierigkeiten gut ins Spiel. Vor allem Cedrik Moede setzte früh Akzente und fiel mit erfolgreichen Angriffen positiv auf. Über weite Strecken agierten beide Teams auf Augenhöhe, beim Stand von 8:8 war noch kein Favorit auszumachen. Auch in der Folge blieb das Spiel ausgeglichen, sodass Trainer Jan Pretscheck beim Stand von 20:21 erstmals zur Auszeit griff. In der Crunchtime kam es auf beiden Seiten zu mehreren Wechseln, um Aufschlag und Block zu verstärken. Schwaig erspielte sich beim 23:24 den ersten Satzball, doch Leipzig behielt die Nerven und entschied den nervenaufreibenden Durchgang schließlich mit 30:28 für sich.

Auch der zweite Satz startete ausgeglichen, mit starken Angriffen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften hatten nun ihren Rhythmus gefunden, die Ballwechsel wurden länger, aber auch kleinere Flüchtigkeitsfehler schlichen sich ein. Cedrik blieb weiterhin eine feste Größe im Leipziger Spiel und überzeugte sowohl im Angriff als auch im Block - stets mit einem Lächeln im Gesicht. Die Leipziger Körpersprache wirkte insgesamt sehr entspannt, was sich auch im Spielstand widerspiegelte: Erstmals konnte sich das Heimteam leicht absetzen, was den Schwaiger Trainer Milan Maric zu einer Auszeit zwang. Diese brachte jedoch nur bedingt Wirkung, denn Leipzig sicherte sich auch den zweiten Satz souverän mit 25:22 und baute die Führung auf 2:0 aus. 

Im dritten Satz präsentierte sich Schwaig deutlich stabiler. Vor allem im Zuspiel und im Angriff agierten die Gäste nun sehr konstant und erspielten sich verdient einen Vorsprung. Die Leipziger Annahme wackelte im Vergleich zu den ersten beiden Durchgängen, was Trainer Pretscheck beim Stand von 7:11 zu einer frühen Auszeit veranlasste. Ein Zuspielerwechsel von Roscher zu Deutloff leitete schließlich die Aufholjagd ein, und ab 20:20 entwickelte sich erneut eine packende Crunchtime. Trotz großem Kampf mussten sich die Leipziger am Ende jedoch mit 28:30 geschlagen geben - der Satz ging verdient an Schwaig. 

Im vierten Satz zeigten die L.E. Volleys die richtige Reaktion. Den Frust aus dem vorherigen Durchgang wandelte das Team in Energie um und startete mit mehreren schnellen Punkten. Erstmals in dieser Partie konnte sich Leipzig deutlicher absetzen. Selbst eine Auszeit des Schwaiger Trainers brachte nicht den gewünschten Effekt, Leipzig blieb dominant. Zwar häuften sich im weiteren Verlauf einige Aufschlagfehler, dennoch blieb das Spiel intensiv, mit sehenswerten Rallyes und aufgeheizter Stimmung in der Halle. Der SV Schwaig überzeugte weiterhin mit starker Abwehrarbeit und kämpfte sich mehrfach heran, doch Leipzig behielt die Kontrolle und sicherte sich den entscheidenden Satz mit 25:21.

 

Nach insgesamt fast zwei Stunden Spielzeit standen auch die Auszeichnungen des Abends fest: Die Silbermedaille ging an Yannick Biebelriether, während die Goldmedaille verdient bei den Leipzigern blieb und an Cedrik Moede vergeben wurde. 

Die L.E. Volleys bedanken sich bei allen 251 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Halle, bei den Fans im Livestream sowie bei allen ehrenamtlichen Helferinnen, Helfern und Ballkindern, ohne die ein solcher Volleyballabend nicht möglich gewesen wäre. Mit dem 3:1-Erfolg (30:28, 25:22, 28:30, 25:21) sichert sich Leipzig drei wichtige Punkte und einen gelungenen Start ins Heimspieljahr 2026.

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