Grafing zeigt Moral, unterliegt Karlsruhe jedoch im Tiebreak Die Volleyballer aus Grafing starteten am Wochenende ersatzgeschwächt, aber mit viel Energie in die Auswärtspartie gegen die Baden Volleys Karlsruhe. Auf der Diagonalposition musste Andi Bachmann den zwar mitgereisten, aber noch nicht einsatzfähigen etatmäßigen Diagonalangreifer Juro Petrusic ersetzen.
Andi Bachmann im Block gegen Karlsruhe (MVP-Silber) (Foto: TSV Grafing Abtlg. Volleyball)
Grafing zeigt Moral, unterliegt Karlsruhe jedoch im Tiebreak
Die Volleyballer aus Grafing starteten am Wochenende ersatzgeschwächt, aber mit viel Energie in die Auswärtspartie gegen die Baden Volleys Karlsruhe. Auf der Diagonalposition musste Andi Bachmann den zwar mitgereisten, aber noch nicht einsatzfähigen etatmäßigen Diagonalangreifer Juro Petrusic ersetzen. Auch Universalspieler Valentin Schneckenburger war gesundheitlich nicht zu 100 % fit und nahm zunächst auf der Bank Platz. Mittelblocker Simon Gürzing war aufgrund seiner Fußverletzung erst gar nicht mitgereist.
Trotz dieser personellen Einschränkungen präsentierte sich das junge Grafinger Team von Beginn an konzentriert und dominant. Vor allem Andi Bachmann setzte mit druckvollen Angriffen immer wieder Akzente und wurde später mit der MVP-Silbermedaille ausgezeichnet. Der Lohn war ein souveränes 25:20 im ersten Satz.
Auch im zweiten Durchgang schien zunächst alles nach Plan zu laufen. Beim Stand von 20:17 für Grafing nahm Karlsruhes Trainer Joachim Greiner eine Auszeit - mit Wirkung. Die Gastgeber steigerten sich in der entscheidenden Phase, zogen auf 23:21 davon und wehrten einen Grafinger Satzball ab. Trotz taktischer Wechsel und großem Einsatz musste sich Grafing schließlich mit 28:30 geschlagen geben.
Unbeeindruckt davon zeigten die Oberbayern im dritten Satz erneut ihre Moral. In einem ausgeglichenen Durchgang sicherten sie sich mit 25:23 die 2:1-Satzführung und damit zumindest einen wichtigen Punkt für die Tabelle.
Im vierten Satz übernahm jedoch Karlsruhe zunehmend die Kontrolle. Mit hohem Aufschlagdruck brachten die Baden Volleys die sonst stabile Grafinger Annahme immer wieder ins Wanken. Trotz Auszeiten und eines Doppelwechsels gelang es Grafing nicht mehr, das Spiel zu drehen. Der Satz ging mit 23:25 verloren, sodass der Tiebreak entscheiden musste.
Dort geriet Grafing früh in Rückstand und fand gegen die nun befreit aufspielenden Karlsruher kein Mittel mehr. Mit 15:9 gewann Karlsruhe den Entscheidungssatz und entschied die Partie verdient für sich.
Für die Grafinger bleibt nun kaum Zeit zur Aufarbeitung. Bereits am kommenden Wochenende warten mit den Young Stars Friedrichshafen und dem TSV Mimmenhausen zwei hochkarätige Heimspiele. Will man weiterhin im oberen Tabellendrittel mitmischen, sind dort starke Leistungen gefragt.
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