Es hätte so schön werden können. SSC-Headcoach Brigitte Schumacher endlich wieder mit vollem Kader, einschließlich Rückkehrerin Alica Weiler, eine ordentliche Trainingswoche und dann folgte die erste Hiobsbotschaft. Elina Zvaigzne, Stammlibera des SSC und Mitglied der lettischen Nationalmannschaft, verletzte sich bereits vor Spielbeginn und konnte erst gar nicht am Spielgeschehen teilhaben.
Der SSC Freisen durfte nur im ersten Satz jubeln (Foto: Nico Rosenhauer)
Dennoch spielte das Team aus Freisen einen starken ersten Satz, in dem sich keine Mannschaft abesetzen konnte und gewann diesen knapp mit 26:24.
Im zweiten Satz dann der nächste Rückschlag. Bei Freisens Kapitänin Doreen Werth machten sich wieder die im Spiel gegen Holz aufgetretenen Kniebeschwerden bemerkbar, so dass diese im weiteren Verlauf nur noch sporadisch eingesetzt werden konnte und das Spiel mit Schmerzen beendete.
Unter Berücksichtigung dieser Umstände ist die knappe und lange Zeit umkämpfte 1:3 Niederlage gegen ein starkes Team aus Karlsruhe sicher anders zu bewerten.
Es wäre sicher interessant zu beobachten gewesen, wie sich das Spiel entwickelt hätte, wäre der vierte Satz, den Freisen dank einer Aufschlagserie der eben erwähnten Kapitänin und großem Kampfgeist von einem fast aussichtslosen 19:24 auf 24:24 ausgleichen konnte, zu Gunsten der Heimmannschaft ausgegangen.
Am Ende steht der SSC trotz phasenweise starker Leistung somit ohne Punkte da und konzentriert sich jetzt voll und ganz auf das kommende Wochenende mit einem Heimspiel gegen München-Ost und einem Auswärtsspiel bei dem Sparda BSP Stuttgart.


