volleyballer.de - Das Volleyball Portal

Startseite
Beach-Volleyball WM als Chance: Was fehlt dem Volleyball noch zur Massen-Sportart?

Beach: Beach-Volleyball WM als Chance: Was fehlt dem Volleyball noch zur Massen-Sportart?

16.04.2019 • Beach • Autor: F.S. 656 Ansichten

Insgesamt 416.000 Mitglieder hatte der Deutsche Volleyball-Verband im Jahr 2018 und gehört damit zu den populärsten Sportverbänden des Landes. Gerade unter jungen Sportlerinnen und Sportlern ist Volleyball sehr beliebt. Trotzdem fehlt dem Volleyball teilweise die Anerkennung in der Bevölkerung, welche zum Beispiel Sportarten wie Fußball oder auch Handball erhalten. Aber was genau braucht es eigentlich, um den Volleyball in den Olymp aufsteigen zu lassen - bis zur Übertragung aller wichtigen Spiele auf großen Fernsehsendern? Wir haben drei Schwerpunkte ausgemacht.

Beach-Volleyball WM als Chance: Was fehlt dem Volleyball noch zur Massen-Sportart?  - Bild von Gerhard Gellinger auf Pixabay

Bild von Gerhard Gellinger auf Pixabay

Volleyball in den Medien


Noch immer wird über Volleyball nur selten berichtet und nur wenige Spiele live im Programm der großen Fernsehsender übertragen. Doch das könnte sich im Jahr 2019 endgültig ändern: Vom 28. Juni bis 07. Juli wird bekanntermaßen die Beach-Volleyball Weltmeisterschaft in Hamburg ausgetragen; und zwar im Tennisstadion am Rothenbaum, vor bis zu 13.000 Zuschauern, wie man auf der offiziellen Beach-Volleyball Webseite erfährt. Live-Übertragungen der wichtigen Spiele werden erwartet und mit etwas Glück wird Laura Ludwig die Gelegenheit bekommen, ihren WM-Titel aus dem Jahr 2017 zu verteidigen. Für den Volleyball im Allgemeinen ist das eine gewaltige Chance: Denn die Geschichte um die amtierende Weltmeisterin verspricht Spannung und ein großes Publikum vor die Bildschirme zu fesseln. Sobald Beach-Volleyball die Massen erreicht, wird die Sportart sich auch zu den gängigen Sendezeiten der ganz großen Sender etablieren.

Die gute Volleyball-Fankultur noch besser machen


Und die Massen benötigt die Sportart auch beim Thema Fans. Die Fankultur beim Volleyball ist bereits jetzt sehr gut ausgeprägt: Eine immer größere Zahl von Zuschauern strömt in die Hallen und zu den Plätzen, was man nicht nur an Beispielen wie der WM sieht, sondern auch bei vielen lokalen Clubs und deren Anhängern. Ein paar Dinge fehlen aber noch, bis Volleyball hier zum Beispiel mit dem Fußball mithalten kann. Zum einen sind die Fans noch nicht gut genug in Gruppen über das Internet vernetzt: Zwar werden immer mehr Facebook- und WhatsApp-Gruppen geöffnet, doch gerade außerhalb der großen Städte bleibt die Vernetzung weiterhin ausbaufähig.

Doch die Beach-Volleyball WM ist der perfekte Anlass, um genau diese Ziele zu erreichen! Durch die WM wird es mehr Gruppen, mehr Austausch in sozialen Netzwerken und mehr Interesse am Sport geben. Diese zusätzliche Inklusion der Fangruppen muss auch an anderer Stelle vorangetrieben werden. Denn auch wenn es ums Thema Sportwetten geht, könnte sich durch die WM einiges verbessern. Im Fußball wie im Volleyball sind Wetten mit Betfair oder anderen Anbietern extrem beliebt. Erste Vorwärtstrends kann man in dem Bereich bereits in der Beachvolleyball-Szene entdecken - zum Beispiel an den BV FIVB Doha Open. Hier lag Team-Italien, Lupo und Nicolai mit einer Wettquote von 1,5 (Stand vom 15.03.) vor dem chilenischen Team. Eine gesunde Wettkultur bindet die Fans enger an ihre Lieblingsmannschaften und gerade bei Online Wetten sind die Fans sehr flexibel, da auf viele Sportarten wie Schach, Golf, Baseball und Darts gesetzt werden kann und man dazu nicht ins Wettbüro vor Ort muss. Beim Volleyball könnte auch die Wettkultur maßgeblich vom Sog der WM profitieren.

Unterstützung durch lokale Organisatoren


Zuletzt ein ganz wichtiger Punkt: Lokale Organisatoren, Hallenbetreiber und Gemeinden können helfen, dem Volleyball mehr Platz einzuräumen. Denn wie man bei den Datensätzen von Statista nachlesen kann, sank zuletzt auch im Volleyball die Zahl der Vereinsmitglieder. Frauen- und Männerteams benötigen Unterstützung, gute Trainer und andere mögliche Hilfen, um es in den Ligen bis nach oben zu schaffen. Denn eines ist klar: Soll Volleyball noch bekannter in Deutschland werden, dann benötigt es eine gemeinsame Anstrengung, schon alleine bei Themen wie Infrastruktur und dem Anwerben neuer SpielerInnen.

Fazit


Somit bleibt festzuhalten: Wenn sich die Übertragungen in den Medien verbessern, die Fankultur noch stärker vernetzt wird und die Unterstützung durch lokale Kräfte weiter steigt, dann wird (Beach-)Volleyball auch nach der WM 2019 in Deutschland extrem populär bleiben. Für alle Spielerinnen, Spieler und Fans ist das eine gute Nachricht.

 

Weitersagen:

Weitere Meldungen aus der Kategorie "Beach"

» zurück
volleyballer.de auf Facebook RSS Feed Twitter

Herrenhemden in Übergrößen

Herrenhemden in Übergrößen

Nur für Männer über 1,90 Meter - tolle Stoffe, modernes Design

Hemden extra langer Arm 72cm, Überlänge

Oasis Papagayo Resort & Beach Volleyball

BeachZeit Beachvolleyball Camps

Beachvolleyball Camp mit BeachZeit

Buche jetzt Deinen Beachvolleyball-Urlaub. Mit Zufriedenheits-Garantie!

weitere Infos


Werben | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Partner