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29.12.2025 / Autor: TSV Flacht 1903 e.V.
Jahresabschlussspiel: Flacht unterliegt gegen Dresden Wenig überraschend hat der Dresdner SC das Spiel bei den Binder Blaubären TSV Flacht mit 3:0 gewonnen. Nach der Pleite in Borken verabschiedet sich die Mannschaft mit einer deutlichen Steigerung aus dem Spieljahr 2025.
BBF 25-26 (Foto: Nils Wüchner)
Jahresabschlussspiel: Flacht unterliegt gegen Dresden
Wenig überraschend hat der Dresdner SC das Spiel bei den Binder Blaubären TSV Flacht mit 3:0 gewonnen. Nach der Pleite in Borken verabschiedet sich die Mannschaft mit einer deutlichen Steigerung aus dem Spieljahr 2025.
Das Leistungsgefälle in der Volleyball-Bundesliga ist omnipräsent. Schon vor der Begegnung zwischen dem Aufsteiger Binder Blaubären TSV Flacht und dem Pokalsieger und Vizemeister Dresdner SC war der Ausgang des Spiels klar. Das hatte die Flachter Anhänger jedoch nicht davon abgehalten, die Flachter Bärenhöhle zum fünften Heimspiel der Saison das fünfte Mal restlos zu füllen. Sie erlebten eine Mannschaft, die wieder deutlich mehr Einsatz und Leidenschaft auf das orangerote Feld brachte, aber sportlich mehr als deutlich an ihre Grenzen stieß.
Das Dresdner Starensemble machte mit den mutigen Blaubären kurzen Prozess. Wenngleich das Team von Manuel Hartmann offenbar seinen Kampfgeist wiederentdeckt hatte und sich mit allen Kräften gegen den mehrfachen Meister aus dem Osten stemmte, war die spielerische Qualität der Gäste Welten von der des TSV Flacht entfernt. Mit 14, 10 und 13 Punkten schlugen die DSC-Spielerinnen den Liga-Neuling mehr als deutlich und belegten die enormen Gräben, die zwischen den Top-Mannschaften und dem Rest der Liga klaffen. 37 Punkte erspielte Punkte markieren noch vor den Spielen in Stuttgart (38) und Wiesbaden (39) einen neuen Tiefpunkt in der Premieren-Saison der Blaubären in der Beletage. Selbiges gilt auch für die 56 Spielminuten, nur in Stuttgart (59 Minuten) blieb der TSV Flacht zuvor unterhalb der Stundenmarke.
Mit der weiterhin offiziell besten Spielerin der Liga erhielt Dresdens lettische Diagonalangreiferin Marta Levinska ihre nun schon siebte goldene MVP Medaille der Saison, sie steht nun zwei Plaketten vor Lucia Varela (Stuttgart). Flachts Pendant Frauke Neuhaus wurde mit ihrer sechsten Silbermedaille der Saison ausgezeichnet und unterstrich abermals ihre Wichtigkeit für die junge, talentierte Mannschaft. Diese pausiert nun bis zum 10. Januar. Zum Auftakt in die Rückrunde gastiert Schwarz-Weiß Erfurt in der Bärenhöhle.
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