volleyballer.de - Das Volleyball-Portal
26.12.2025 / Autor: Ulf Greiser, VfB 91 Suhl e.V.
Suhl mit Pflichtsieg unterm Weihnachtsbaum Mit einem klaren 3:0-Heimspielsieg des VfB Suhl LOTTO Thüringen gegen den Aufsteiger ETV Hamburger Volksbank Volleys gehen die Südthüringerinnen und ihre vielen Volleyballfans ins diesjährige Weihnachtsfest. Kurz vor Heiligabend und mit der letzten Begegnung des Spieltages der Frauen-Bundesliga fand das Spiel in der Geburtsstadt des Weihnachtsklassikers Oh Tannenbaum statt.
Jubel (Foto: Stephan Roßteuscher)
Suhl mit Pflichtsieg unterm Weihnachtsbaum
Mit einem klaren 3:0-Heimspielsieg des VfB Suhl LOTTO Thüringen gegen den Aufsteiger ETV Hamburger Volksbank Volleys gehen die Südthüringerinnen und ihre vielen Volleyballfans ins diesjährige Weihnachtsfest. Kurz vor Heiligabend und mit der letzten Begegnung des Spieltages der Frauen-Bundesliga fand das Spiel in der "Geburtsstadt" des Weihnachtsklassikers "Oh Tannenbaum" statt. Und am Ende setzte sich der haushohe Favorit nach 59 Minuten vor 1.120 Zuschauern in der ANTENNE Thüringen Volleyballarena "Wolfsgrube" durch. Im Duell des Tabellenvierten gegen den aktuell Besten der drei Aufsteigerteams, gelang den Spielerinnen um VfB-Chefcoach Laszlo Hollosy ein Start nach Maß, als der VfB schnell mit 4:1 und 12:6 in Führung gehen konnte. Trotz einiger Rotationen in der Startformation sicherten sich die Laakkonen & Co den ersten Satz nach 20 Minuten mit 25:13 Punkten. Im zweiten Satz konnte sich das ambitionierte Gästeteam aus der nördlichen Elbmetropole zunächst besser erwehren (3:3), doch ein Zwischenspurt zur 9:4-Führung besiegelte auch den zweiten Satzerfolg für die Suhler "Wölfe" nach 20 Minuten und einem klaren 25:16. Nach der längeren Satzpause und der 2:0-Satzführung sowie weiteren Rotationen im "VfB-Sechser", bei denen Sanaa Dotson und Laura Berger diesmal geschont wurden und überhaupt nicht zum Einsatz kamen, konnten sich die Hamburgerinnen besser auf das Suhler Spiel einstellen. Zumal nun auch einige unkonzentrierte Angriffs- und Aufschlagsaktionen in den Suhler Reihen für unnötige Punktverluste sorgten. Beim Stand von 13:13 im dritten Satz und einer klaren Traineransprache von der Außenlinie, jedoch ohne eine taktische Auszeit zu nehmen, steigerten sich die Gastgeberinnen zum richtigen Zeitpunkt und erkämpften sich sechs Punkte in Folge (19:13). ETV-Chefcoach Markus Friedrich versuchte noch einmal alles, um wenigsten im dritten Satz das Ziel der 20-Punkte-Marke pro Satz zu erreichen. Doch der Pokalfinalist ließ in der "Weihnachtsbäckerei" nichts mehr anbrennen und vollendete zum 25:19 Satzgewinn. Mit diesem 3:0-Pflichtsieg im ersten von insgesamt fünf Bundesligaheimspielen in Folge, klettern die Hollosy-Schützlinge wieder auf Platz drei in der Bundesligatabelle, punktgleich mit Meister Schwerin, der nun zum Jahresabschluss in Stuttgart antreten muss. Für den VfB wartet nach den Weihnachtsfeiertagen am kommenden Samstag das nächste Volleyball-Spektakel auf die vielen Fans. Dann sind die Ladies in Black zu Gast und wollen ihrerseits ihre bisher gute Saison mit einer Überraschung zum Jahresende in Suhl krönen. Da müssen die Suhlerinnen um Monika Brancuska, die gegen Hamburg erneut erfolgreichste Spielerin mit 18 gesammelten Punkten und goldene MVP wurde, hellwach sein, um die überraschende Bundesliga-Topplatzierung mit ins neue Jahr zu übernehmen. Die silberne MVP-Ehrung nahm ETV-Mittelblockerin Anna Hartig mit auf die lange Rückreise nach Hamburg.
Für den VfB Suhl LOTTO Thüringen und seine Volleyballfans gab es mit dem Einzug ins DVV-Pokalfinale am 28. Februar 2026 wohl das schönste Weihnachtsgeschenk unter den diesjährigen Weihnachtsbaum. Und so wünschen wir allen Volleyballfreunden der Region erholsame, glückliche Feiertage, besinnliche Stunden und freuen uns auf ein stimmungsvolles Wiedersehen zum Jahresausklang und wichtigen Heimspiel am 27. Dezember zu gewohnter Zeit um 19 Uhr. Dann wollen die Laakkonen & Co. auf und neben dem Spielfeld nochmal ein Volleyball-Feuerwerk vor Silvester zünden.