Nach einem deutlichen 3:0 über Absteiger TG Bad Soden und einem kurzen Blick in die Hallen der Konkurrenz war es gestern Abend gegen 20 Uhr amtlich.
Die SG Rodheim wird auch in der kommenden Saison in der Regionalliga vertreten sein.
Ein wenig Nervös wirkten die Rodheimer zu Beginn der Party allerdings schon, konnte Bad Soden, da bereits als Absteiger feststehend, doch wesentlich befreiter aufspielen als die SGR. Die Gäste dominierten über lange Zeit den ersten Satz und punkteten aus einer stabilen Annahme heraus immer wieder über die Mitte.
Rodheim lief bereits zur Satzhälfte einem 5 Punkte Rückstand hinterher. Doch eine immer stabiler werdende Annahme um Zuspieler Robert Stodtmeister ermöglichte die nötige Leistungssteigerung um gegen Satzende wieder auf Augenhöhe zu agieren. In der Schlussphase des ersten Satzes kehrte die in dieser Saison schon verloren geglaubte Nervenstärke der Wetterauer zurück. Winkler überzeugte in dieser Wichtigen Situation mehrmals mit starken Aktionen über die Mitte und hatte mit seinen Mannen zum Schluss mit 26:24 die Nase vorn.
Trainer Lukas Kracht, welcher lediglich auf Alexander Schuld ( Krankheit ) verzichten musste und mit der Nominierung von Zander und Kann aus dem Oberligateam, erneut auf einen 12 er Kader zurückgreifen konnte schenkte sein Vertrauen im zweiten Satz wieder der Startsechs.
Der Schock über den verspielten 1. Durchgang auf Sodenener Seite saß tief. Von Beginn an dominierten die Hausherren und präsentierten sich wie schon gegen das Frankfurter Internat stark im Block und abgeklärt im Angriff.
Daraus resultierend gewannen die Rodheimer mit 25:17 Durchgang zwei.
Unverändert auch die Aufstellung zu Beginn des dritten Satzes.
Bad Soden hatte sich zwar wieder gefangen, musste aber permanent einer Führung der Gastgeber hinterlaufen. Eine relativ hohe Eigen- und Aufschlagfehlerquote der Rodheimer Spieler brachte die Gäste im letzten Satzdrittel zwar noch einmal heran, doch letzten Endes behielten die kämpferisch stark agierenden Rodheimer die Nerven und verwandelten den zweiten Matchball zum verdienten Sieg. Mit einem spannenden 25:23 verabschiedeten sich damit die Piraten für diese Saison von ihren Zuschauern, um am kommenden Samstag beim Saisonfinale in Speyer die Bilanz einer ungewohnt schweren Saison vielleicht noch etwas aufzupolieren.
Zwei Stunden nach Spielende konnten dann auch die letzten Zweifler auf den Klassenerhalt anstoßen. Dank der tatkräftigen Unterstützung der TG Hanau, welche 3:1 gegen Rodheims Tabellennachbarn ASV Landau gewann und dem zu erwartenden 3:0 von Mainz gegen Feldkirchen ist Rodheims Klassenerhalt ein Spieltag vor Saisonende garantiert, egal welche Auf- und Abstiegsmodalitäten auf Grund des Saisonausgangs der 2. Bundesliga zu erwarten sind.
Für Rodheimer am Ball: Brunner, Gornik, Kann, Kopperschmitt, Leuner, Lingenau, Stodtmeister, Streitenberger, Sürken, Vöske, Winkler, Zander
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