Insgesamt exakt 90.529 und durchschnittlich 2.263 Zuschauer verfolgten die Heim- und Auswärtsspiele des VfB Friedrichshafen in der CEV Volleyball Champions League, der Volleyball-Bundesliga und dem DVV-Pokal 2011/2012. Knapp die Hälfte erlebten die Heimspiele live. Zu den Begegnungen in der ZF Arena kamen insgesamt 40.300 Besucher und damit mehr als in der vergangenen Saison
Das Highlight der Saison: Im Champions-League-Viertelfinale gegen Kazan sorgten 3.900 Zuschauer für größte Kulisse 2011/2012 (Foto: Günther Kram)
Friedrichshafen (cku). 1.200 verkaufte Saisonkarten, insgesamt mehr als 90.000 Zuschauer und ein Durchschnitt von mehr als 2.100 Zuschauern bei den Heimspielen - das sind die Zahlen, mit denen der VfB Friedrichshafen in der Saison 2011/2012 in puncto Besucherresonanz aufwarten kann. "Das ist eine schöne Bestätigung für die Attraktivität unserer Heimspiele", sagt Jürgen Hauke, Geschäftsführer der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH. "Allerdings galt das leider nicht für alle Begegnungen. Daran arbeiten wir und haben mit den Preisen für die Saisonkarten der kommenden Spielzeit bereits ein erstes Zeichen gesetzt. Weitere werden folgen. Die Professionalisierung der Veranstaltungen und die Eventisierung müssen weiter voranschreiten. Hier sind wir mit den verantwortlichen Akteuren auf einem sehr guten Weg."
Exakt 90.529 Zuschauer verfolgten die 40 Heim- und Auswärtsspiele der VfB-Stars in der 2012 CEV Volleyball Champions League, der Bundesliga und dem DVV-Pokal. Im Durchschnitt waren dies 2.263 Zuschauer. Im Vergleich zum Vorjahr - damals waren es 95.747 insgesamt und 2.335 durchschnittlich - sind das insgesamt etwa 5.000 Zuschauer weniger. Im Vergleich zur vorletzten Saison wieder fällt das Ergebnis jedoch positiv aus. 2009/2010 kam der VfB in 42 Spielen auf 88.173 Zuschauer und damit 2.099 im Durchschnitt.
Etwas weniger als die Hälfte erlebten die Heimspiele in der ZF Arena live. Auf insgesamt 40.300 und damit einen Schnitt von 2.121 Zuschauern kommt der VfB Friedrichshafen. Damit wird das Ergebnis des Vorjahres (39.352 insgesamt, 2.071 durchschnittlich) knapp übertroffen.
Als Highlights erwiesen sich auch in dieser Saison die Begegnungen in der Champions League. 15.200 Zuschauer sahen die drei Vorrunden-Heimspiele gegen Euphony Asse-Lennik (2.000), Remat Zalau (2.500) und Zenit Kazan (3.700) sowie die Heimbegegnungen im Achtelfinale gegen Tours VB (3.100) und im Viertelfinale gegen Kazan (3.900). Damit kommt der VfB auf einen Schnitt von 3.040 Zuschauern und übertrifft auch damit die vergangene Saison, als durchschnittlich 2.900 Zuschauer zur Champions League in die ZF Arena kamen.
Im Gegensatz zum VfB sind allerdings die Zuschauerzahlen in der Männer-Bundesliga deutlich rückläufig. Insgesamt 172.620 Zuschauer verzeichnete die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) 2011/2012. In der vergangenen Saison waren es noch 193.143, 2008/2009 sogar 214.742 Besucher. Friedrichshafen ist nach wie vor ein Zuschauermagnet: 51.780 Zuschauer kamen zu Begegnungen der Häfler - 24.100 davon zu den Heimspielen in der ZF Arena.
Deutlich übertroffen wird der VfB in der Zuschauergunst dieses Mal von den Berlin Recycling Volleys. Insgesamt 81.931 Personen verfolgten die Partien des Deutschen Meisters 2012 - 18.707 auswärts und 63.224 in der heimischen Max-Schmeling-Halle. Berlin kommt damit auf einen stolzen Durchschnitt von 4.215 Zuschauern. "Eine sehr positive Entwicklung. Das kann nur gut sein für den deutschen Volleyballsport", sagt Hauke. "Solche mutigen Vorreiter braucht unsere Sportart und der Erfolg zeigt, dass Berlin auf einem sehr guten Weg ist. Man konnte deutlich sehen, dass sich Volleyball durchaus auch in den Medien sowie den Social Media hervorragend vermarkten beziehungsweise präsentieren lässt."
Mit Blick auf die bestbesuchten zehn Spiele der Bundesliga ist der VfB insgesamt vier Mal und mit einem Heimspiel vertreten. 3.600 Zuschauer verfolgten am 17. Dezember in der ZF Arena die Begegnung gegen Generali Haching. In Berlin erlebten am 11. Februar 6.345, am 25. März 4.367 und am 1. April 7.042 Besucher den Klassiker der Volleyball-Bundesliga. Den Saisonrekord verbuchte Berlin mit 7.381 Zuschauern beim vierten Finalspiel gegen Generali Haching. "Was insbesondere in Berlin in puncto Zuschauer in dieser Saison passiert ist, ist phänomenal", sagt VfB-Manager Stefan Mau. "Es zeigt, dass Volleyball in Deutschland funktioniert, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Und das müssen jetzt einfach ganz viele Leute sehen."


