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Regel: 2

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Regel: 2. NETZ UND PFOSTEN

Regel: 2.1 NETZHÖHE

Regel: 2.1.1

Senkrecht über der Mittellinie befindet sich ein Netz, dessen Oberkante auf einer Höhe von 2,43 m für Männer und 2,24 bei Frauen liegt.

Siehe Regel: 1.3.3

Regel: 2.1.2

Die Höhe wird in der Mitte des Spielfeldes gemessen. Die Netzhöhe über den Seitenlinien muss genau gleich sein und darf die vorgeschriebene Höhe nicht um mehr als 2 cm überschreiten.

Siehe Regel: 1.1 1.3.2 2.1.1

Regel: 2.2 BESCHAFFENHEIT DES NETZES

Das Netz ist 1,00 m breit und 9,50 bis 10,00 m lang (auf jeder Seite 25 bis 50 cm außerhalb der Seitenbänder). Es besteht aus quadratischen Maschen von schwarzen Material mit 10 cm Seitenlänge. An seiner Oberseite befindet sich ein waagerechtes, auf 7 cm umgefaltetes und über die ganze Länge zusammengenähtes weißes Band. An beiden Enden dieses Bandes ist eine Öffnung, durch die ein Seil durchgezogen wird, um das Band an den an den Pfosten zu befestigen und die Oberkante straff zu halten.Innerhalb des Bandes verläuft ein flexibles Stahlseil, mit dem das Netz an den Pfosten befestigt und seine Oberkante gespannt wird.

An der Unterseite befindet sich ein anderes waagerechtes Band (5 cm breit, ähnlich wie das obere Band) mit einem durchgefädelten Seil. Dieses Seil wird an den Pfosten befestigt und hält den unteren Teil des Netzes straff.

Regel: 2.3 SEITENBÄNDER

Zwei weiße Bänder werden senkrecht am Netz direkt oberhalb der Seitenlinien befestigtSie sind 5 cm breit und gehören zum Netz.

Siehe Regel: 1.3.2

Regel: 2.4 SEITENBÄNDER

xEine Antenne ist ein flexibler Stab von 1,80 m Länge und 10 mm Durchmesser, hergestellt aus Glasfieber oder ähnlichem Material.Jede Antenne ist an der äußeren Kante des Seitenbandes befestigt. Die Antennen befinden sich auf gegenüberliegenden Seiten des Netzes.Die oberen 80 cm jeder Antenne befinden sich oberhalb des Netzes und sind in Abschnitten von je 10 cm in kontrastierenden Farben markiert, vorzugsweise rot und weiß.

Die Antennen werden als zum Netz gehörig betrachtet und begrenzen seitlich den Überquerungssektor.

Siehe Regel: 2.3 11.1.1

Regel: 2.5 PFOSTEN

Regel: 2.5.1

Die Pfosten, die das Netz halten, befinden sich in einem Abstand von 0,50 bis 1,00 m außerhalb der Seitenlinien. Sie sind 2,55 m hoch und vorzugsweise verstellbar.

Bei World""- und ""Official""-Wettbewerben der FIVB müssen sich die Pfosten in einem Abstand von 1,00 m außerhalb der Seitenlinien befinden."

Regel: 2.5.2

Die Pfosten müssen abgerundet und glatt sein. Zu ihrer Befestigung am Bodendürfen keine Spannseile verwendet werden. Alle gefährlichen und behindernden Konstruktionen sind zu vermeiden.

Regel: 2.6 ZUSATZAUSRÜSTUNG

Jegliche Zusatzausrüstung wird durch Vorschriften der FIVB festgelegt.

Regel: 20. DER LIBERO

Regel: 20.1 BENENNUNG DES LIBERO

Regel: 20.1.1

Jede Mannschaft hat das Recht, auf ihrer 12 Spieler umfassenden Liste einen (1) spezialisierten Defensivspieler, den Libero, zu benennen.

Siehe Regel: 4.1.1

Regel: 20.1.2

Der Libero muss vor dem Spiel auf dem Spielberichtsbogen in eine eigene, dafür vorgesehene Zeile eingetragen werden. Seine Nummer muss ebenfalls auf dem Aufstellungsblatt des ersten Satzes vermerkt werden.

Siehe Regel: 7.3.2

Regel: 20.1.3

Der Libero kann darf weder Mannschafts- noch Spielkapitän sein.

Regel: 20.2 AUSRÜSTUNG

Der Libero muss eine Spielerkleidung (oder der neu benannte Libero eine Weste oder ein Leibchen) tragen, deren Trikot sich zumindest in der Farbe von den der anderen Mannschaftsmitgliedern abhebt. Die Spielerkleidung des Libero kann ein anderes Design aufweisen, muss aber auf gleiche Art wie die anderen Mannschaftsmitglieder mit Nummern versehen werden.

Siehe Regel: 4.3

Regel: 20.3 AKTIONEN MIT BETEILIGUNG DES LIBEROS

Regel: 20.3.1

Spielaktionen

Regel: 20.3.1.1

Der Libero darf für jeden Hinterspieler eingetauscht werden.

Siehe Regel: 7.4.1.2

Regel: 20.3.1.2

Er darf nur als Hinterspieler agieren, und es ist ihm nicht erlaubt, einen Angriffsschlag, von wo auch immer (sowohl aus dem Spielfeld als auch aus der Freizone), auszuführen, wenn sich der Ball im Augenblick der Berührung vollständig oberhalb der Netzoberkante befindet.

Siehe Regel: 14.2.2 14.2.3 14.3.5 13. 15.1

Regel: 20.3.1.3

Er darf weder aufschlagen, blocken, noch einen Blockversuch durchführen.

Siehe Regel: 15.6.2 15.6.6 15.1 13.

Regel: 20.3.1.4

Ein Spieler darf nach einem oberen Zuspiel des in der Vorderzone befindlichen Liberos den Angriff nicht oberhalb der Netzoberkante ausführen. Erfolgt die gleiche Aktion des Liberos hinter der Vorderzone, bestehen beim Angriff keine Einschränkungen.

Siehe Regel: 14.3.6

Regel: 20.3.2

Austausch von Spielern

Regel: 20.3.2.1

Austauschaktionen mit dem Libero zählen nicht als reguläre Auswechslungen.Sie sind in ihrer Anzahl unbeschränkt, es muss aber mindestens ein Spielzug zwischen zwei Austauschaktionen liegen.Ein Libero kann nur durch denjenigen Spieler wieder ausgetauscht werden, für den er eingetauscht wurde.

Siehe Regel: 8.

Regel: 20.3.2.2

Austauschaktionen dürfen nur stattfinden während der Ball aus dem Spiel ist und vor dem Pfiff zur Ausführung des Aufschlags.Am Anfang eines jeden Satzes darf der Libero das Spielfeld erst dann betreten, nachdem der zweite Schiedsrichter die Startaufstellung kontrolliert hat.

Siehe Regel: 13.3 7.3.2 13.1

Regel: 20.3.2.3

Eine Austauschaktion nach dem Pfiff zur Ausführung des Aufschlags, aber bevor der Ball beim Aufschlag geschlagen wird, sollte nicht zurückgewiesen werden. Nach Ende des Spielzuges muss eine mündliche Verwarnung erfolgen.

Für nachfolgende zu späte Austauschaktionen muss eine Sanktion wegen Verzögerung erteilt werden.

Siehe Regel: 13.3 13.4 22.1 17.2

Regel: 20.3.2.4

Sowohl der Libero als auch der an der Austauschaktion beteiligte Spieler dürfen das Spielfeld nur über die vor der Mannschaftsbank befindliche Seitenlinie zwischen der Angriffslinie und der Grundlinie betreten oder verlassen.

Regel: 20.3.3

Benennung eines neuen Liberos.

Regel: 20.3.3.1

Im Falle einer Verletzung des eingetragenen Liberos kann der Trainer mit Genehmigung des ersten Schiedsrichters einen anderen Spieler als neuen Libero benennen. Dieser Spieler darf sich zum Zeitpunkt der Neubenennung nicht auf dem Spielfeld befinden.

Der verletzte Libero darf nicht wieder in das Spiel zurückkehren.

Der neubenannte Libero agiert als Libero für den Rest des Spiels.

Regel: 20.3.3.2

Im Falle der Neubenennung eines Liberos muss dessen Spielernummer in die Rubrik "Bemerkungen" des Spielberichtsbogens und in das Aufstellungsblatt des folgenden Satzes eingetragen werden.

Siehe Regel: 7.3.2 20.1.2 26.2.2.7

Regel: 21. ANFORDERUNGEN AN DAS VERHALTEN

Regel: 21.1 SPORTLICHES VERHALTEN

Regel: 21.1.1

Die Teilnehmer müssen die "Offiziellen Regeln" kennen und sie befolgen.

Regel: 21.1.2

Die Entscheidungen der Schiedsrichter sind in sportlichem Geist widerspruchslos anzuerkennen.Im Zweifelsfall kann nur der Spielkapitän eine Erläuterung verlangen.

Siehe Regel: 5.1.2.1

Regel: 21.1.3

Die Teilnehmer haben Handlungen und Haltungen zu unterlassen, die darauf abzielen, Entscheidungen der Schiedsrichter zu beeinflussen oder von der eigenen Mannschaft begangene Fehler zu vertuschen.

Regel: 21.2 FAIR PLAY

Regel: 21.2.1

Die Teilnehmer haben sich im Geiste des FAIR PLAY respektvoll und höflich nicht nur gegenüber den Schiedsrichtern, sondern auch gegenüber anderen Offiziellen, Gegnern, Mitspielern und Zuschauern zu verhalten.

Regel: 21.2.2

Kommunikation zwischen allen Mannschaftsmitgliedern während des Spiels ist erlaubt.

Siehe Regel: 5.2.3.4

Regel: 22. UNKORREKTES VERHALTEN UND SANKTIONEN

Regel: 22.1 GERINGFÜGIGE UNKORREKTHEITEN

Geringfügige Unkorrektheiten werden nicht mit Sanktionen belegt. Der 1. Schiedsrichter hat die Aufgabe vorzubeugen, dass dabei nicht ein Ausmaß erreicht wird, das Sanktionen zur Folge hätte. Dies geschieht durch Verwarnung der Mannschaft über den Mannschaftskapitän (verbal oder mittels Handzeichen).

Diese Verwarnung ist keine Bestrafung und hat keine unmittelbaren Auswirkungen. Sie wird nicht im Spielberichtsbogen eingetragen.

Siehe Regel: 5.1.2 22.3

Regel: 22.2 UNKORREKTES VERHALTEN, DAS SANKTIONEN ZUR FOLGE HAT

Unkorrektes Verhalten eines Mannschaftsmitglieds gegenüber Offiziellen, Gegnern, Mitspielern oder Zuschauern wird je nach Schwere des Vergehens in drei Kategorien unterteilt.

Siehe Regel: 4.1.1

Regel: 22.2.1

Ungebührliches Verhalten: Verstoß gegen den Anstand oder die Moral, verächtliche Äußerungen.

Regel: 22.2.2

Beleidigendes Verhalten: Diffamierende oder beleidigende Äußerungen oder Gesten.

Regel: 22.2.3

Tätlichkeit: Tatsächlicher oder versuchter physischer Angriff.

Regel: 22.3 SKALA DER SANKTIONEN

Je nach Schwere des Vergehens sind nach dem Urteil des 1. Schiedsrichters folgende Sanktionen anzuwenden und im Spielberichtsbogen einzutragen:

Siehe Regel: 22.2 26.2.2.6

Regel: 22.3.1 Bestrafung

Das erste ungebührliche Verhalten eines beliebigen Mannschaftsmitglieds in einem Spiel wird mit einem Spielzugverlust bestraft.

Siehe Regel: 4.1.1 22.2.1

Regel: 22.3.2 Hinausstellung

Regel: 22.3.2.1

Ein hinausgestelltes Mannschaftsmitglied darf für den Rest des Satzes nicht spielen und muss auf der Straffläche ohne weitere Folgen Platz nehmen.

Ein hinausgestellter Trainer verliert sein Recht, im laufenden Satz einzugreifen, und muss auf der Straffläche Platz nehmen.

Siehe Regel: 1.4.5 4.1.1 5.2.1 5.3.2

Regel: 22.3.2.2

Das erste beleidigende Verhalten eines Mannschaftsmitglieds wird mit einer Hinausstellung ohne weitere Folgen geahndet.

Siehe Regel: 4.1.1 22.2.2

Regel: 22.3.2.3

Das zweite ungebührliche Verhalten desselben Mannschaftsmitglieds im selben Spiel wird mit einer Hinausstellung ohne weitere Folgen geahndet.

Siehe Regel: 4.1.1 22.2.2

Regel: 22.3.3 Disqualifikation

Regel: 22.3.3.1

Ein disqualifiziertes Mannschaftsmitglied muss den Wettkampfbereich für den Rest des Spiels ohne weitere Folgen verlassen.

Siehe Regel: 4.1.1

Regel: 22.3.3.2

Die erste Tätlichkeit wird mit einer Disqualifikation ohne weitere Folgen geahndet.

Siehe Regel: 22.2.3

Regel: 22.3.3.3

Das zweite beleidigende Verhalten desselben Mannschaftsmitglieds im selben Spiel wird mit einer Disqualifikation ohne weitere Folgen geahndet.

Siehe Regel: 4.1.1 22.2.1

Regel: 22.3.3.4

Das dritte ungebührliche Verhalten desselben Mannschaftsmitglieds im selben Spiel wird mit einer Disqualifikation ohne weitere Folgen geahndet.

Siehe Regel: 4.1.1 22.2.1

Regel: 22.4 ANWENDUNG DER SANKTIONEN FÜR UNKORREKTES VERHALTEN

Regel: 22.4.1

Alle Sanktionen für unkorrektes Verhalten sind persönliche Sanktionen, gültig für das gesamte Spiel und werden im Spielberichtsbogen eingetragen.

Siehe Regel: 22.3 26.2.2.6

Regel: 22.4.2

Die Wiederholung eines unkorrekten Verhaltens durch dasselbe Mannschaftsmitglied im selben Spiel wird stufenweise geahndet (für jedes weitere Vergehen erhält das Mannschaftsmitglied eine höhere Sanktion).

Siehe Regel: 4.1.1 22.2 22.3

Regel: 22.4.3

Eine Hinausstellung oder eine Disqualifikation nach einem beleidigenden Verhalten oder nach einer Tätlichkeit erfordert keine vorausgegangene Sanktion.

Siehe Regel: 22.2 22.3

Regel: 22.5 UNKORREKTES VERHALTEN VOR UND ZWISCHEN DEN SÄTZEN

Jedes unkorrekte Verhalten vor und zwischen den Sätzen wird gemäß Regel 22.3 geahndet, und die Sanktionen werden im folgenden Satz wirksam.

Siehe Regel: 19.1 22.2

Regel: 22.6 Karten für Sanktionen

GELB Verwarnung keine Konsequenzen
ROT Bestrafung Punkt und Aufschlag für Gegner
GELB UND ROT IN EINER HAND Hinaustellung
GELB UND ROT IN JEWEILS EINER HAND Disqualifizierung

Man kann mündlich verwarnen, sobald die GELBe Karte aber gezeigt wurde, gilt sie das ganze Spiel, für den Betroffenen oder das ganze Team für das ganze Spiel und ab dann muss jede weitere Aktion der verwarnten Person mit ROT sanktioniert werden. Nach zweimal ROT gegen eine Person muss diese danach mit GELB UND ROT IN EINER HAND bestraft werden, bei Wiederholung wieder mit der selben Sanktion egal wie schwer der Verstoß war.

Siehe Regel: 22.1 22.3.1 22.3.2 22.3.3

Regel: 23. DAS SCHIEDSGERICHT UND VERFAHRENSWEISEN

Regel: 23.1 ZUSAMMENSETZUNG

Das Schiedsgericht für ein Spiel setzt sich aus folgenden Offiziellen zusammen:

- dem ersten Schiedsrichter
- dem zweiten Schiedsrichter
- dem Schreiber
- vier (zwei) Linienrichtern

Ihr Standort ist in Diagramm 10 dargestellt.

Für „World“- und „Official“-Wettbewerben der FIVB ist ein Schreiber-Assistent erforderlich.

Regel: 23.2 VERFAHRENSWEISEN

Regel: 23.2.1

Nur der erste und der zweite Schiedsrichter dürfen während des Spiels mit einer Pfeife Signale geben:

Regel: 23.2.1.1

Der erste Schiedsrichter pfeift zur Ausführung des Aufschlags, der den Spielzug eröffnet.

Siehe Regel: 6.1.3 13.3

Regel: 23.2.1.2

Der erste und der zweite Schiedsrichter pfeifen das Ende des Spielzugs, wenn sie sicher sind, dass ein Fehler begangen wurde und sie die Art des Fehlers erkannt haben.

Regel: 23.2.2

Ist der Ball aus dem Spiel, dürfen sie pfeifen, um anzuzeigen, dass sie einen Antrag einer Mannschaft genehmigen oder zurückweisen.

Siehe Regel: 5.1.2 9.2

Regel: 23.2.3

Unverzüglich nach dem Pfiff eines Schiedsrichters zur Beendigung eines Spielzugs müssen sie mit offiziellen Handzeichen folgendes Anzeigen:

Siehe Regel: 23.2.1.2 28.1

Regel: 23.2.3.1

Pfeift der erste Schiedsrichter den Fehler, zeigt er an:

a) die Mannschaft, die Aufschlagen wird,
b) die Art des Fehlers,
c) den Spieler, der den Fehler begangen hat (falls erforderlich).

Der zweite Schiedsrichter wiederholt die Handzeichen des ersten Schiedsrichters.

Regel: 23.2.3.2

a) die Art des Fehlers,
b) den Spieler, der den Fehler begangen hat (falls erforderlich),
c) (nach dem ersten Schiedsrichter) die Mannschaft, die aufschlagen wird.

In diesem Fall zeigt der erste Schiedsrichter nur die Mannschaft an, die aufschlagen wird, aber die Art des Fehlers und nicht den Spieler, der den Fehler begangen hat.

Regel: 23.2.3.3

Im Falle eines Doppelfehlers zeigen beide Schiedsrichter an:
a) die Art des Fehlers,
b) die Spieler, die die Fehler begangen haben (falls erforderlich),
c) die Mannschaft, die erneut aufschlagen wird (wie vom ersten Schiedsrichter bestimmt).

Regel: 24. ERSTER SCHIEDSRICHTER

Regel: 24.1 STANDORT

Der erste Schiedsrichter übt seine Tätigkeit auf einem Schiedsrichterstuhl, der sich in der Verlängerung eines der Netzenden befindet, sitzend oder stehend, aus. Seine Augenhöhe muss sich ungefähr 50 cm über der Netzoberkante befinden.

Regel: 24.2 BEFUGNISSE

Regel: 24.2.1

Der erste Schiedsrichter leitet das Spiel von Anfang bis Ende mit Entscheidungsbefugnis über alle Mitglieder des Schiedsgerichts und der Mannschaften.

Während des Spiels sind seine Entscheidungen endgültig. Er ist berechtigt, die Entscheidungen der anderen Mitglieder des Schiedsgerichts aufzuheben, wenn er feststellt, dass diese sich geirrt haben.

Der erste Schiedsrichter kann ein Mitglied des Schiedsgerichts, das seine Aufgaben nicht ordnungsgemäß erfüllt, sogar ersetzen lassen.

Siehe Regel: 4.1.1 6.3

Regel: 24.2.2

Der erste Schiedsrichter kontrolliert auch die Arbeit der Ballholer und Wischer.

Siehe Regel: 3.3

Regel: 24.2.3

Der erste Schiedsrichter hat das Recht, über alles zu entscheiden, was das Spiel betrifft, auch über das, was in den Regeln nicht festgelegt ist.

Regel: 24.2.4

Der erste Schiedsrichter erlaubt keine Diskussionen über seine Entscheidungen.

Jedoch gibt der erste Schiedsrichter auf Verlangen des Spielkapitäns diesem eine Erläuterung über die Anwendung oder Auslegung der Regeln, die seiner Entscheidung zugrunde liegen.

Ist der Spielkapitän mit der Erläuterung des ersten Schiedsrichters nicht einverstanden und entscheidet sich, gegen diese Entscheidung zu protestieren, so muss er sich sofort das Recht vorbehalten, am Ende des Spiels diesen Protest aktenkundig zu machen und niederzuschreiben. Der erste Schiedsrichter hat dieses Recht des Spielkapitäns zu akzeptieren.

Siehe Regel: 21.1.2 5.1.2.1 5.1.3.2 26.2.3.2

Regel: 24.2.5

Der erste Schiedsrichter muss vor und während des Spiels verantwortlich beurteilen, ob die Spielfläche, die Ausrüstung und die äußeren Bedingungen den Spielerfordernissen entsprechen.

Siehe Regel: 1.

Regel: 24.3 ZUSTÄNDIGKEITEN

Regel: 24.3.1

Vor dem Spiel hat der erste Schiedsrichter:

Regel: 24.3.1.1

den Zustand der Spielfläche, der Bälle und der weiteren Ausrüstung zu überprüfen,

Siehe Regel: 1.

Regel: 24.3.1.2

mit den Mannschaftskapitänen die Auslosung durchzuführen,

Siehe Regel: 7.1

Regel: 24.3.1.3

das einspielen der Mannschaften zu überwachen.

Siehe Regel: 7.2

Regel: 24.3.2

Während des Spiels hat nur der erste Schiedsrichter die Befugnis:

Regel: 24.3.2.1

den Mannschaften Verwarnungen auszusprechen,

Siehe Regel: 22.1

Regel: 24.3.2.2

unkorrektes Verhalten und Verzögerungen zu ahnden,

Siehe Regel: 17.2 22.2

Regel: 24.3.2.3

zu entscheiden über:

a) Fehler des Aufschlagspielers und Positionsfehler der aufschlagenden Mannschaft einschließlich Sichtblock,

b) Fehler beim Spielen des Balles,

c) Fehler oberhalb des Netzes und am oberen Teil des Netzes,

d) Angriffsschläge von Hinterspielern und des Libero,

e) Angriffsschläge eines Spielers nach einem oberen (Finger-) Zuspiel des in der Vorderzone befindlichen Liberos,

f) Bälle, die die senkrechte Ebene unterhalb des Netzes durchqueren.

Siehe Regel: 7.413.413.513.7.1 10.3 12.4.1 12.4.4 14.3.3 14.3.5 14.3.6 9.4.5

Regel: 24.3.3

Am Ende des Spiels unterschreibt er den Spielberichtsbogen.

Siehe Regel: 26.2.3.3

Regel: 25. ZWEITER SCHIEDSRICHTER

Regel: 25.1 STANDORT

Der zweite Schiedsrichter übt seine Tätigkeit stehend außerhalb des Spielfeldes, in der Nähe des Pfostens, auf der dem ersten Schiedsrichter gegenüberliegenden Seite und ihm zugewandt aus.

Regel: 25.2 BEFUGNISSE

Regel: 25.2.1

Der zweite Schiedsrichter ist der Assistent des ersten Schiedsrichters, hat aber auch seine eigenen Zuständigkeiten.Falls der erste Schiedsrichter nicht mehr in der Lage ist, seine Tätigkeit fortzusetzen, kann der zweite Schiedsrichter den ersten Schiedsrichter ersetzen.

Siehe Regel: 25.3

Regel: 25.2.10

Der zweite Schiedsrichter überwacht die Mannschaftsmitglieder auf der Straffläche und informiert den ersten Schiedsrichter über deren unsportliches Verhalten.

Siehe Regel: 1.4.5 22.3.2

Regel: 25.2.2

Der zweite Schiedsrichter kann ohne zu pfeifen auch Fehler außerhalb seiner Zuständigkeit anzeigen, darf aber gegenüber dem ersten Schiedsrichter nicht darauf beharren.

Siehe Regel: 25.3

Regel: 25.2.3

Der zweite Schiedsrichter überwacht die Arbeit des Schreibers (der Schreiber).

Siehe Regel: 26.2

Regel: 25.2.4

Der zweite Schiedsrichter überwacht die Mannschaftsmitglieder auf der Mannschaftsbank und meldet deren unkorrektes Verhalten dem ersten Schiedsrichter.

Siehe Regel: 4.2.1

Regel: 25.2.5

Der zweite Schiedsrichter überwacht die Spieler auf den Aufwärmflächen.

Siehe Regel: 4.2.3

Regel: 25.2.6

Der zweite Schiedsrichter genehmigt Spielunterbrechungen, kontrolliert deren Dauer und weist unberechtigte Anträge zurück.

Siehe Regel: 16. 16.6 26.2.2.3

Regel: 25.2.7

Der zweite Schiedsrichter kontrolliert die Anzahl der von jeder Mannschaft in Anspruch genommenen Auszeiten und Auswechslungen und zeigt bei der zweiten Auszeit sowie bei der fünften und sechsten Auswechslung die entsprechende Anzahl dem ersten Schiedsrichter und dem betreffenden Trainer an.

Siehe Regel: 16.1 26.2.2.3

Regel: 25.2.8

Im Falle der Verletzung eines Spielers genehmigt der zweite Schiedsrichter eine ausnahmsweise Auswechslung oder bewilligt eine Wiederherstellungszeit von 3 Minuten.

Siehe Regel: 8.2 18.1.2

Regel: 25.2.9

Der zweite Schiedsrichter überprüft den Zustand des Fußbodens, vor allem in der Vorderzone. Ebenso überprüft er während des Spiels, ob die Bälle den Regeln entsprechen.

Siehe Regel: 1.2.13.

Regel: 25.3 ZUSTÄNDIGKEITEN

Regel: 25.3.1

Zu Beginn jedes Satzes, beim Seitenwechsel im entscheidenden Satz und immer, wenn es erforderlich ist, überprüft der zweite Schiedsrichter, ob die jeweiligen Positionen der Spieler auf dem Feld mit den auf den Aufstellungsblättern vermerkten übereinstimmen.

Siehe Regel: 5.2.3.1 7.3.2 7.3.5 19.2.2

Regel: 25.3.2

Während des Spiels entscheidet der zweite Schiedsrichter, pfeift und zeigt an:

Regel: 25.3.2.1

das Eindringen in die gegnerische Spielfeldhälfte und in den gegnerischen Raum unter dem Netz,

Siehe Regel: 7.5

Regel: 25.3.2.2

Positionsfehler der annehmenden Mannschaft;

Siehe Regel: 7.5

Regel: 25.3.2.3

die unzulässige Berührung des unteren Teils des Netzes, oder der Antenne auf seiner Seite des Feldes,

Siehe Regel: 12.3.1

Regel: 25.3.2.4

jeden ausgeführten Block eines Hinterspielers oder Blockversuch des Liberos;

Siehe Regel: 14.3.3 15.6.2 15.6.6

Regel: 25.3.2.5

den Kontakt des Balles mit einem fremden Gegenstand oder dem Boden, falls der erste Schiedsrichter nicht in der Lage ist, die Berührung zu sehen.

Siehe Regel: 9.4.1 9.4.2 9.4.3 9.4.4

Regel: 25.3.3

Am Ende des Spiels unterschreibt er den Spielberichtsbogen.

Siehe Regel: 26.2.3.3

Regel: 26. SCHREIBER

Regel: 26.1 STANDORT

Der Schreiber erfüllt seine Aufgaben am Schreibertisch auf der dem ersten Schiedsrichter gegenüberliegenden Seite des Feldes und ihm zugewandt.

Regel: 26.2 ZUSTÄNDIGKEITEN

Er führt den Spielberichtsbogen entsprechend den Regeln, wobei er mit dem zweiten Schiedsrichter zusammenarbeitet.Er benutzt einen Summer oder ein anderes akustisches Gerät, um im Rahmen seiner Zuständigkeiten den Schiedsrichtern Zeichen zu geben.

Regel: 26.2.1

Vor dem Spiel bzw. Satz hat der Schreiber:

Regel: 26.2.1.1

die Angaben über das Spiel und die Mannschaften entsprechend den gültigen Regeln einzutragen und die Unterschriften der Kapitäne und Trainer zu beschaffen;

Siehe Regel: 4.1 5.1.1 5.2.2

Regel: 26.2.1.2

die Anfangsaufstellung jeder Mannschaft vom Aufstellungsblatt zu übertragen.Wenn er das Aufstellungsblatt nicht rechtzeitig erhält, teilt er dies unverzüglich dem zweiten Schiedsrichter mit.

Siehe Regel: 5.2.3.1 7.3.2

Regel: 26.2.1.3

die Nummer und den Namen des Liberos einzutragen.

Siehe Regel: 7.3.2 20.1.2 20.3.3.2

Regel: 26.2.2

Während des Spiels hat der Schreiber:

Regel: 26.2.2.1

die erzielten Punkte zu vermerken und sicherzustellen, dass die Anzeigetafel den richtigen Spielstand anzeigt;

Siehe Regel: 6.1

Regel: 26.2.2.2

die Aufschlagreihenfolge jeder Mannschaft zu kontrollieren und die Schiedsrichter auf einen diesbezüglichen Fehler sofort nach Ausführung des Aufschlags aufmerksam zu machen;

Siehe Regel: 13.2

Regel: 26.2.2.3

die Auszeiten und Spielerauswechslungen zu vermerken, ihre Anzahl zu kontrollieren und den zweiten Schiedsrichter darüber zu informieren;

Siehe Regel: 16.1 16.4.1 25.2.6 25.2.7

Regel: 26.2.2.4

die Schiedsrichter auf einen regelwidrigen Antrag auf Unterbrechung aufmerksam zu machen;

Siehe Regel: 16.6

Regel: 26.2.2.5

den Schiedsrichtern das Ende der Sätze und das Erreichen des 8. Punktes im entscheidenden Satz anzukündigen;

Siehe Regel: 6.2 16.4.1 19.2.2

Regel: 26.2.2.6

alle Sanktionen einzutragen;

Siehe Regel: 17.2 22.3

Regel: 26.2.2.7

nach den Anweisungen des zweiten Schiedsrichters alle anderen Vorkommnisse einzutragen, wie z.B. ausnahmsweise Auswechslungen, Wiederherstellungszeiten, längere Unterbrechungen, äußere Beeinträchtigung usw.

Siehe Regel: 8.2 18.1.2 18.2 18.3

Regel: 26.2.3

Am Ende des Spiels hat der Schreiber:

Regel: 26.2.3.1

das Endresultat einzutragen;

Siehe Regel: 6.3

Regel: 26.2.3.2

im Falle eines Protestes nach der Zustimmung des ersten Schiedsrichters eine Erklärung des Mannschaftskapitäns über den Vorfall, der Anlass für den Protest ist, auf dem Spielberichtsbogen einzutragen oder dem Mannschaftskapitän zu erlauben, die selbst zu tun.

Siehe Regel: 5.1.2.1 5.1.3.2 24.2.4

Regel: 26.2.3.3

nachdem er selbst den Spielberichtsbogen unterschrieben hat, die Unterschriften der Mannschaftskapitäne und danach der Schiedsrichter einzuholen.

Siehe Regel: 5.1.3.1 24.3.3 25.3.3

Regel: 27. LINIENRICHTER

Regel: 27.1 STANDORT

Beim Einsatz von nur zwei Linienrichtern stehen diese an den beiden den Schiedsrichter auf deren rechten Seite nähergelegenen Spielfeldecken, diagonal in 1 m bis 2 m Abstand von der Ecke.

Jeder kontrolliert die auf seiner Seite liegenden Grund- und Seitenlinie.

Bei World- und Official-Wettbewerben der FIVB sind vier Linienrichter vorgeschrieben.Sie stehen in der Freizone 1 bis 3 m von jeder Spielfeldecke entfernt in der gedachten Verlängerung der Linie, die sie kontrollieren.

Regel: 27.2 ZUSTÄNDIGKEITEN

Regel: 27.2.1

Die Linienrichter führen ihre Aufgaben durch Zeichen mit einer Fahne (40 cm x 40 cm) aus, wie es in Diagramm 12 zu sehen ist, um anzuzeigen;

Regel: 27.2.1.1

den Ball "in" oder "aus", wenn der Ball in der Nähe ihrer Linie(n) zu Boden fällt,

Siehe Regel: 9.3 9.4

Regel: 27.2.1.2

Berührungen der annehmenden Mannschaft von Bällen, die "aus" sind;

Siehe Regel: 9.4

Regel: 27.2.1.3

wenn der Ball die Antenne berührt, der Ball nach dem Aufschlag das Netz außerhalb des Überquerungssektors überfliegt usw.

Siehe Regel: 9.4.3 9.4.4

Regel: 27.2.1.4

wenn ein Spieler (ausgenommen der Aufschlagspieler) im Augenblick des Schlagens aus dem Spielfeld tritt,

Siehe Regel: 7.4

Regel: 27.2.1.5

Fußfehler des Aufschlagspielers,

Siehe Regel: 13.4.3

Regel: 27.2.1.6

jede auf ihrer Spielfeldseite stattfindende Antennenberührung eines Spielers während seiner Ballspielaktion oder wenn beabsichtigt wird, durch die Antennenberührung das Spielgeschehen zu beeinflussen;

Siehe Regel: 12.3.1

Regel: 27.2.1.7

den Ball, der das Netz außerhalb des Überquerungsraumes in das gegnerische Spielfeld überfliegt oder die Antenne auf seiner Spielfeldseite berührt.

Siehe Regel: 11.1.1

Regel: 27.2.2

Auf Verlangen des ersten Schiedsrichters muss ein Linienrichter sein Zeichen wiederholen.

Regel: 28. OFFIZIELLE ZEICHEN

Regel: 28.1 HANDZEICHEN DER SCHIEDSRICHTER

Die Schiedsrichter müssen den Grund für ihren Pfiff (Art des gepfiffenen Fehlers oder die Art der genehmigten Unterbrechung) durch das offizielle Handzeichen anzeigen. Das Zeichen wird für einen Moment beibehalten. Wenn es mit einer Hand ausgeführt wird, dann mit derjenigen auf der Seite der Mannschaft, die den Fehler begangen oder den Antrag gestellt hat.

Regel: 28.2 FAHNENZEICHEN DER LINIENRICHTER

Die Linienrichter müssen die Art des begangenen Fehlers durch die offiziellen Fahnenzeichen anzeigen und das Zeichen für einen Moment beibehalten.

Siehe Regel: 12

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