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Traumziel Pokalendspiel

Bundesligen: Traumziel Pokalendspiel

13.12.2017 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 597 Ansichten

„Alles oder nichts“ heißt es am Mittwochabend in der Fraport Arena für die beiden Teams, die ab 19.30 Uhr um den Einzug ins Endspiel des DVV-Pokals kämpfen – die gastgebenden United Volleys und den Deutschen Rekordmeister und Rekord-Pokalsieger VfB Friedrichshafen.

Traumziel Pokalendspiel - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Positive Erinnerungen: 2015 konnten sich Georg Escher und die United Volleys schon einmal im Pokal gegen Friedrichshafen durchsetzen. (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Gar keine so häufige Konstellation für die Uniteds, denn wenn die Mannschaft aus dem Rhein-Main-Gebiet in ihrer noch jungen Erfolgsgeschichte bisher die Chance hatte, in ein großes Finale einzuziehen, war die Entscheidung meist auf mehrere Begegnungen verteilt. Zwei Mal bestritten die Hessen schon die volle Serie von drei Matches in den Playoffs, einmal absolvierten sie Hin- und Rückspiel im Europapokal gegen Tours. Eine Ausnahme gab es: Vor fast genau zwei Jahren, im Dezember 2015, unterlag man im Pokal-Halbfinale ganz knapp im Tiebreak den Berlin Recycling Volleys.

Alle wollen ins Volleyball-Mekka

Damit ist klar, dass das Match am Mittwoch kein gewöhnliches ist – weder für die Spieler noch für die Fans, die ein echter Volleyball-Leckerbissen erwartet, zumal diesmal der Heimvorteil auf Seiten der United Volleys ist. Den gilt es allerdings auch zu nutzen: „Wir brauchen eine große Zuschauerkulisse, um als krasser Außenseiter gegen das überragende Hinrunden-Team vielleicht doch die Überraschung zu schaffen und im März in der SAP Arena in Mannheim aufschlagen zu dürfen“, fordert Cheftrainer Michael Warm die volle Unterstützung aus der gesamten Region. „So eine Gelegenheit hat man schließlich nicht allzu oft.“ Tatsächlich ist es wohl der Traum eines jeden deutschen Volleyballers, einmal vor 12.000 Besuchern im Mannheimer Volleyball-Mekka, das vor zwei Jahren Halle in Westfalen als Endspielort abgelöst hat, antreten zu dürfen.

Zwei aus dem United-Kader hatten dieses Erlebnis bereits: Zuspieler Patrick Steuerwald und Mannschaftskapitän Sebastian Schwarz , die mit ihrem Ex-Club Generali Haching sogar drei beziehungsweise zwei Mal den Cup holten. „Das Pokalfinale ist wirklich ein absolut einzigartiges Ereignis – in Deutschland, aber auch international“, schildert Steuerwald. Seine United Volleys haben es auf dem Weg dorthin allerdings, wie schon 2015, mit dem wohl härtesten Gegner im Wettbewerb zu tun. Nicht umsonst bringt es der VfB Friedrichshafen auf 13 Meister- und 14 Pokalsieger-Titel. In der aktuellen Bundesligasaison war das ungeschlagene Team vom Bodensee bislang das Maß aller Dinge, gab in allen Partien insgesamt nur zwei Sätze ab und triumphierte zudem im Supercup über Berlin.

Große Namen und positive Erinnerungen

Allerdings: Friedrichshafen im Pokal, da war doch was? Stimmt: In ihrer ersten Saison überhaupt, schafften es die Uniteds nämlich schon einmal, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Damals siegten sie am Ausweichspielort Wiesbaden mit 3:1 und kickten die großen Namen des VfB schon im Viertelfinale raus. Die Häfler von heute präsentieren sich freilich bislang stabiler als die Stars von damals. Der Kern des Teams spielt schon seit dem vergangenen Jahr zusammen, herausragend war zuletzt ausgerechnet der mit 1,80 Metern Kleinste: Der Grieche Athanasios Protopsaltis wurde bereits sechs Mal in der noch jungen Bundesligasaison zum „MVP“ gewählt, verwandelte vergangene Woche auch den Matchball zum 3:1-Sieg gegen Halkbank Ankara in der Champions League.


Beeindruckend besetzt ist auch der Mittelblock mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Philipp Collin und Scott Kevorken, US-Neuzugang aus Lüneburg. Die Fäden im Zuspiel zieht mit Simon Tischer einer der Routiniertesten seines Fachs, selbstverständlich auch er langjähriger DVV-Auswahlspieler, ebenso wie Steuerwald-Bruder Markus auf der Liberoposition. Doch auch wenn die Herausforderung kaum größer sein könnte – Die United Volleys haben gegen Berlin bewiesen, dass sie sich in der Rolle des Underdogs durchaus wohlfühlen, und werden alles geben, um ihr erstes Finale überhaupt zu erreichen. Denn bestimmt wären auch die Fans aus der Fraport Arena im März gern beim Endspiel in Mannheim mit dabei. „Der Rückhalt von den Rängen kann viel ausmachen“, zeigt ihnen Cheftrainer Warm den möglichen Weg dorthin auf.

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