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Pokal-Erfolg: Aus 0:6 wird ein 3:0

DVV-Pokal: Pokal-Erfolg: Aus 0:6 wird ein 3:0

27.11.2017 • DVV-Pokal • Autor: Jan Wüntscher 305 Ansichten

Schlecht ins Spiel gestartet, aber nicht nervös geworden und am Ende deutlich gewonnen – So lässt sich der 3:0 (25:17, 25:15, 25:18)-Erfolg der United Volleys im Viertelfinale des DVV-Pokals bei den Bergischen Volleys in Solingen zusammenfassen. 0:6 hieß es da zu Beginn, nachdem der junge Solinger Zuspieler Johannes Tille den Gästen aus Hessen gleich drei Aufschläge um die Ohren gehauen hatte.

Pokal-Erfolg: Aus 0:6 wird ein 3:0 - Foto: United Volleys/Manfred Neumann

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherten die United Volleys gegen Solingen den Einzug ins Pokal-Halbfinale (Foto: United Volleys/Manfred Neumann)

Da wollte sich United-Diagonalangreifer Lincoln Williams nicht lange bitten lassen. Mit ebenfalls drei Assen brachte der urgewaltige Australier die Seinen nach der ersten Technischen Auszeit von 2:8 auf 7:8 heran. Endgültig aufgeschlossen hatten die Uniteds allerdings erst beim 12:12 durch einen Block von Georg Escher, dem direkt darauf die erste Führung folgte.

Williams und Aciobanitei als „Serientäter“ im Aufschlag

„Wir haben das dann sehr konsequent gelöst und konstant und sauber durchgespielt“, fand Cheftrainer Michael Warm. Keineswegs eine Selbstverständlichkeit, wenn es im K.O.-Modus um Ausscheiden oder Weiterkommen geht. Das musste tags zuvor der Deutsche Meister Berlin Recycling Volleys erleben, der in eigener Halle dem TSV Herrsching unterlag. „Wenn man die vermeintlich bessere Mannschaft ist, dann muss man das im Pokal auch zeigen, so wie wir das heute gemacht haben“, lobte Warm, auch wenn es „sicher einiges gibt, das wir uns auf Video noch einmal anschauen und verbessern müssen.“ Die Blocktechnik von Regisseur Patrick Steuerwald dürfte nicht dazugehören, erzielte „Nano“ damit doch das vorentscheidende 18:15.

Auch Servicekraft Williams konnte sich in der Nachbetrachtung einer guten Bewertung des Coaches sicher sein. Seine brachialen Angaben bescherten nicht nur den vorzeitigen Satzgewinn. Auch im nächsten Durchgang brachten seine Aufschläge die United Volleys frühzeitig in Front. Da mit dem Rumänen Adrian Aciobanitei ein weiterer „Serientäter“ die Solinger Annahme unter Druck setzte, konnte Michael Warm zum Satzende hin auch dem nach seinem vor der Saison erlittenen Bandscheibenvorfall noch im Trainingsaufbau befindlichen Kapitän Sebastian Schwarz und Ersatzzuspieler Jannis Hopt Einsatzzeit gewähren. Auch in Satz drei lieferten die starken Aufschläge immer wieder gute Vorlagen, die speziell Moritz Karlitzek in spektakuläre Angriffspunkte umwandelte.

Uniteds vor vier „englischen Wochen“

Zuspieler Steuerwald, der später zum „Sports&Travel MVP“ gekürt wurde, konnte vor dem 20:16 noch einmal seine ganze Routine und Abgeklärtheit unter Beweis stellen, als er einen im Netz gelandeten Ball ungerührt nach Außen baggerte, von wo Ady Aciobanitei ebenso souverän verwandelte. Dem rumänischen „Graf Attackula“ war daraufhin auch die letzte Aufschlagserie des Abends vorbehalten, die erst bei 23:16 endete. Ein Fehlaufschlag der Hausherren brachte den Uniteds schließlich den angestrebten Einzug ins Halbfinale. Dort wartet kein Geringerer als Rekord-Pokalsieger VfB Friedrichshafen, der am 13. November in der Frankfurter Fraport Arena antreten muss. Auch in diesem Jahr also kein wirkliches Losglück für die United Volleys, die allerdings auf eine ähnliche Sensation wir 2015 hoffen dürfen, als sie den VfB mit 3:1 aus dem Wettbewerb warfen.

Zunächst einmal freuten sich Team und Trainer über eine, so Michael Warm, „schöne Woche mit zwei großartigen Siegen – dem moralisch wichtigen Erfolg gegen Berlin und dem Weiterkommen gegen die Bergischen Volleys.“ Nach nur einem trainingsfreien Tag geht es für seine Männer dennoch knüppelhart weiter. Gleich vier „englische Wochen“ in Folge warten auf die Uniteds, angefangen mit der schweren Auswärtsaufgabe in Lüneburg und inklusive des ersten Europapokal-Auftritts der Saison am 6. Dezember im französischen Montpellier. „Da dürfen wir uns jetzt nicht auf den Erfolgen ausruhen, sondern müssen wieder von Null starten“, gab Topscorer Moritz Karlitzek die Marschroute vor.

 

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