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Arbeitssieg für den VfB Friedrichshafen

Bundesligen: Arbeitssieg für den VfB Friedrichshafen

23.11.2017 • Bundesligen • Autor: Gesa Katz 292 Ansichten

Der VfB Friedrichshafen bleibt in der 1. Volleyball Bundesliga ungeschlagen. Bei den Bergischen Volleys Solingen gewann das Team von Cheftrainer Vital Heynen mit 3:1 (25:20, 24:26, 25:23, 25:14). Der Tabellenführer hatte beim Tabellenletzten allerdings kein leichtes Spiel und konnte die Volleys erst im vierten Satz deutlich distanzieren. Als beste Spieler wurden bei Solingen Außenangreifer Gerrard Lipscombe und bei Friedrichshafen Diagonalangreifer Bartolmeij Boladz ausgezeichnet. Die Häfler führen nun mit 18 Punkten aus sechs Spielen die Tabelle an, Zweiter sind die United Volleys Rhein-Main, die im Parallelspiel den Meister aus Berlin mit 3:2 bezwangen.

Arbeitssieg für den VfB Friedrichshafen - Foto: Günter Kram

Die Häfler bleiben an der Tabellenspitze (Foto: Günter Kram)

Wo der VfB Friedrichshafen sich Anfang der 2000er Jahre noch spannende Duelle mit Wuppertal lieferte, startete Vital Heynen in der Bayer Arena gegen Solingen mit Andreas Takvam, David Sossenheimer, Philipp Collin , Scott Kevorken, Bartolomiej Boladz, Tomas Kocian und Markus Steuerwald in das Spiel gegen die Bergischen Volleys aus Solingen. Von Spannung war allerdings gegen den Tabellenletzten erst einmal keine Spur. Die Häfler hielten den Aufschlag, erarbeiteten sich Punktchancen und Scott Kevorken blockte zur 10:6 Führung. Eine Aufschlagserie von Kocian brachte Solingen unter Druck und der VfB zog auf 20:16 davon. Solingen suchte immer wieder Takvam in der Annahme, allerdings mit wenig Erfolg. David Sossenheimer setzte mit einem langen Diagonalschlag ins Solinger Feld den Schlusspunkt unter Durchgang eins (25:20).

Bis dahin lief alles nach Häfler Plan. Allerdings nur bis dahin, denn plötzlich drehte sich das Spiel. Schnell war Solingen in Führung (2:5) und das nicht unverdient. Der VfB hatte Probleme in der Annahme und Solingen verteidigte tapfer (13:15). Vital Heynen brachte Thilo Späth -Westerholt für Andreas Takvam und stabilisierte die Annahme, doch die Hausherren blieben stabil in Annahme und Abwehr und bauten ihren Vorsprung sogar noch einmal aus (21:24). Einen Satzball vergab Solingen selbst, zwei starke Aufschläge von Collin brachten den Ausgleich (24:24). Allerdings reichte dieser Zwischenspurt nicht. Solingen holte den nächsten Satzball und Boladz setzte den Angriff ins Aus. Die Häfler mussten mit 24:26 den Satzausgleich hinnehmen.

Heynen blieb bei seinem Kurs und setzte auf dasselbe Team wie in Durchgang zwei, allerdings nur bis zur 4:3 Führung für die Volleys. Simon Tischer kam für Kocian und damit ein neuer Regisseur, der vor allem auf seine Außenangreifer setzte. Friedrichshafen übernahm wieder die Führung im Spiel und auf der Anzeigetafel, als Collin seinen dritten Block des Abends setzte (13:11). Die Heimmannschaft steckte allerdings nicht auf, verteidigte stark und zeigte Qualitäten, die eigentlich sonst fürs Spiel der Häfler stehen. Kevorken punktete erst im Block, dann mit einem Ass und Friedrichshafen hatte nach einem direkten Angriffsball von Tischer drei Satzbälle (19:15, 24:21). Im dritten Anlauf klappte es dann: Sossenheimer punktete diagonal zum 25:23.

Satz vier war dann wieder nach dem Geschmack des VfB-Cheftrainers. Friedrichshafen setzte sich schon zu Beginn des Satzes ab und machte mehr Druck im Aufschlag und im Angriff (8:6, 10:6). Dann kam Sossenheimer zum Aufschlag, blieb dort für fünf Punkte und brachte mit einem Ass die 15:7 Führung. Solingen kämpfte bis dahin tapfer, musste die Häfler nun allerdings ziehen lassen. Kocian kehrte zum Aufschlag zurück, bereitete zwei Blockpunkte von Tischer vor, punktete selbst mit dem Ass und noch ein Block von Collin brachte das 22:11. Den fünften Block packte Philipp Collin dann beim Matchball aus und sorgte für das 25:14 und den 3:1 Matchgewinn für Friedrichshafen.

„Wir wussten, dass Solingen gut spielen kann und ich habe meine Mannschaft davor gewarnt“, sagte Heynen nach dem Spiel. „Im zweiten Satz haben wir sie ins Spiel reinkommen lassen und es ihnen einfach gemacht.“

 

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