volleyballer.de - Das Volleyball Portal

Startseite
Start verpasst und Schreckminute im 2. Satz

2. Bundesligen: Start verpasst und Schreckminute im 2. Satz

19.11.2017 • 2. Bundesligen • Autor: R. Müller 294 Ansichten

Eltmann (Rolf Müller). Ein Spaziergang war es für die Oshinos im Franken-Hangar nicht, denn die Karlsruher begannen furios im ersten Satz, und erst nach dem 0:3 gelang durch Peta der erste Punkt.

Start verpasst und Schreckminute im 2. Satz  - Foto: Franke Heumann, Ebersdorf/Cob.

Foto: Franke Heumann, Ebersdorf/Cob.

Nachdem man vor zwei Wochen in Unterhaching im Tie Break Paroli bieten konnte, sah es nach den ersten Minuten nicht so aus, dass der berghohe Himalaya-Block der Karlsruher mit Finkenbeiner (2,11 m) und Jens Sandmeier (2,02) so einfach überflügelt werden würde. Und schnell kristallisierte sich heraus, dass der extrem aufschlagstarke 1,87 m-Mann Benjamin Loritz dem Karlsruher Spiel seinen Stempel aufdrücken würde.
Doch Schockstarre trat bei Oshino-Kapitän Sebastian Richter und seinen Mitspielern nicht ein. Nach der ersten technischen Auszeit blies Richter mit dem 6:8 zur Aufholjagd. Kellermann blockte bisweilen solo, zeichnete für das 12:12 und die anschließend erste Führung der Oshinos verantwortlich. Mircea Petas Ass zum 9:9 war ein echtes Highlight. Und dank einem engagierten Timon Schippmann ging es mit 16:15 in die anstehende technische Ein-Minuten-Pause.
Doch die Riesen aus der Heimatstadt des Bundesverfassungsgerichtes ließen nicht locker, auch nicht, nachdem ein hochklassiger Ballwechsel durch die hammerharte Streitaxt der Eltmanner, Mircea Peta zum 18:18 führte. Der SSC legte nochmals mit dem 18:19 vor, doch bei den Oshinos kam keine Nervosität mehr auf, und Kellermann und Peta, wiederum mit Ass, kippten den Satz. Tobias Werner zeigte als Libero seine bislang beste Saisonleistung, und so sorgten die Oshino-Flieger für eine 22:19-Führung, die Red Barons-Trommler ehöhten ihre Schlagzahl sofort ohrenbetäubend.
Zwar konnte der afghanische Nationalspieler Rahmani für den SSC nochmals auf 22:20 verkürzen, doch Kellermann konterte. Sein Punkt zum 24:21 war die Voraussetzung, dass der so furios von Karlsruhe gestartete Auftaktsatz mit 25:22 für Eltmann endete.
Die Nr. 10 der Oshinos war es auch, der den nächsten Satz mit dem 1:0 für die Gastgeber einleitete. Im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt prägte Eltmann das Geschehen über die Stationen 8:5, 10:7, 15:12 und 16:13. Lediglich Loritz, J. Sandmeier und Rahmani setzten einige Glanzlichter der Gäste, aber als Chris Novak das 23:17 für die Oshinos markierte, schien alles gelaufen.
Doch dann, Loritz hatte eine eindrucksvolle Aufschlagserie mit 5 Punkten in Serie für den SSC, und plötzlich war es nochmal knapp. Doch dann verschwand beim Stand von 23:21 das Nervenflattern wieder bei den Oshino-Akteuren. Man brachte schließlich auch diesen Satz mit 25:21 in den sichern Hafen.
Nach dieser Nervenschlacht am Satzende war der gemeinsame Auftritt der Lucky und der Little Angels den großen Beifall wert und beruhigte die Gemüter der aufgekratzten Eltmann-Fans.
Satz Nr. 3 verlief dann ähnlich wie der zweite. Richter (Annahme) und Krüger im Zuspiel führten Regie, nach der zweiten Auszeit wurde es nochmals knapp, als Thorben Sandmeier ein Kreuz-Ass zum 17:17 setzte, aber dann hatte Eltmann wieder eine Serie und mit dem 24:19 durch Schippmann war das Match gelaufen. Kellermann schlug zum ersten Matchball auf, die Präsenz von Nürnberger mit beruhigenden Aktionen und dem Siegschrei, ließ nach dem 25:19 nicht nur die Red Barons-Trommler jubeln.
Milan Maric bescheinigte dem SSC mit seinem italienischen Petant Diego Ronconi Kampfgeist und hohes spielerisches Potential.
Deshalb sei er shr froh, so Maric, dass nach dem gewohnt hochemotionalen Unterfranken-Derby gegen Hammelburg vor mehr als 800 Fans, seine Mannen erneut als geschlossenes Team, bei dem sich auch die Wechselspieler mannschaftsfestigend im Match einbrachten. Der Coach merkte noch an, auch deren Zeit werde in der langen und heißen Saison noch kommen.
Man beruhigte sich anschließend noch bei einem Franken-Trunk mit oder ohne Alkohol, doch der Pizza-Ofen des Fanclubs erkaltete, denn es gab nichts mehr zum Reinschieben – ausverkauft!
In Eltmann freute man sich über den achten Saison-Punktsieg, bleibt aber weiterhin auf dem Vizeplatz, denn Spitzenreiter Rüsselsheim II mit dem argentinischen Trainer Ferradas, mit Spielgestalter Anton Borger und Topscorer Phillip Schumann patzte auch nicht.
Die Reserve der Rhein-Main Volleys hat weiterhin trotz eines Sieges weniger als die Oshinos in der Tabelle einen Punkt mehr – dank des Tie Break-Festivals in dieser Saison. Denn in Frankfurt bei den Youngsters gegen Grafing und in Fellbach bei Thiago Welter im hart umkämpften Match gegen Freiburg gingen erneut zwei Fünfsatz-Spiele in die Statistik ein, und auch in den Sonntagsspielen ist das möglich.
Für Milan Maric und seine Jungs geht es nun nach Leipzig, bevor am Sonntag, dem 3. 12. der VC Eltmann das junge Team von Friedrichshafen II im Hangar empfängt und eine Woche später die in dieser Saison auch wieder starken Freiburger, wo es ja in der letzten Saison ein richtiges Knallerspiel gab, im Hangar anreisen.
VC Eltmann: Richter (K), Novak, Peta, Krüger, Kellermann, Werner, Schippmann, Kolbe,

 

Der volleyballer.de Newsletter

Verpasse keine News, abonniere jetzt den täglich erscheinenden Newsletter. Du kannst den Newsletter jederzeit abbestellen.

Newsletter abonnieren

Weitersagen:

Weitere Meldungen aus der Kategorie "2. Bundesligen"

» zurück
volleyballer.de auf Facebook volleyballer.de auf G+ RSS Feed Twitter

BeachZeit Beachvolleyball Camps

Beachvolleyball Camp mit BeachZeit

Buche jetzt Deinen Beachvolleyball-Urlaub. Mit Zufriedenheits-Garantie!

weitere Infos

Jetzt geht's App! Neu!

Die Volleyballer App

Jetzt gibt es endlich die offizielle volleyballer.de App. Für Android, iOS und Windows Phone.

weitere Infos zur Volleyball App

i
x


Werben | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Partner