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Keine Chance in Lüneburg

Bundesligen: Keine Chance in Lüneburg

18.11.2017 • Bundesligen • Autor: Moritz Liss 395 Ansichten

Der TV Rottenburg hat sein Auswärtsspiel bei der SVG Lüneburg am Samstagabend mit 3:0 (25:17,25:13,25:23) verloren. 800 Zuschauer sahen in der Gellersenhalle dominierende „Lünehünen“.

Schlechter Start und Annahmeprobleme bei den Gästen
Rottenburg wurde von Lüneburg zu Beginn überrascht und kam schlecht ins Spiel: Eine schwache Annahme verhalf der SVG zum 8:3. Der TVR kämpfe sich mit Aufschlagpunkten von Kapitän Idner Martins und Mittelblocker Lars Wilmsen auf 12:10 heran, Federico Cipollones Zuspiel-Trick zum zwischenzeitlichen 15:13 markierte aber das Ende der schwäbischen Aufholjagd. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung aus und brachten den 25:17-Satzgewinn ungefährdet über die Ziellinie (1:0). Rottenburgs Zuspieler äußerte sich nach der Begegnung selbstkritisch: „Es war heute schwer für uns, ins Spiel zu finden. Die Halle hier ist eine krasse Festung mit den Fans im Rücken.“
Lüneburg setzt den TVR unter Druck
Der zweite Durchgang gestaltete sich umkämpfter: 2:2, 4:4 und 6:5 lasen sich die Spielstände zu Satzbeginn. Der TVR erkämpfte sich Punkte in der Rallye, offenbarte zunehmend aber auch Probleme in der Annahme (8:6, 11:7). Auch im Block fanden die Domstädter keinen Zugriff, Lüneburg hingegen kontrollierte die Führung und setzte sich ab (16:10, 19:12). Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger brachte Johannes Schief für Tim Grozer in der Annahme – der erhoffte Umschwung blieb aus. Die Nordlichter der Liga setzten den TVR mit dem 25:13 unter Druck (2:0). Cipollone: „Lüneburg hat uns heute mit den Aufschlägen sehr unter Druck gesetzt. Auf der anderen Seite war unsere Annahme einfach zu schwach, sodass wir wenig Mittel in der Hand hatten. Unsere eigenen Aufschläge waren hingegen nicht aggressiv genug, sodass wir kaum eine Möglichkeit hatten, den Gegner unter Druck zu setzen.“
Ausgeglichene Phase in Satz drei
Nur kurz blieben die Rottenburger in der Kabine in der 10-Minuten Pause. Lüneburg erwischte folglich wieder den besseren Start (4:2, 6:4). Dann kämpfte sich Rot-Weiß aber heran: Cipollones erneuter Zuspiel-Trick glich zum 7:7 aus und der TVR ging in Führung (7:8). Es entwickelte sich erstmals ein Spiel auf Augenhöhe (10:10, 14:14). In der entscheidenden Phase des Satzes schwächelte Rottenburg wieder und Lüneburg nutzte seine Chance zur Führung: Beim 23:20 schien die Messe gelesen. Der TVR machte den Spielstand kurz noch einmal spannend (24:23), unterlag schlussendlich aber verdient mit 25:23. Zuspieler Cipollone: „Wir haben heute erlebt, dass wir noch mehr an unserem Aufschlag und an der Annahme arbeiten müssen. Am kommenden Wochenende ist spielfrei, anschließend geht es im wichtigen Heimspiel gegen Solingen.“
Zerstörter Schiedsrichterstuhl
Bereits im ersten Durchgang ging Rottenburgs Diagonalangreifer bei einer Rettungstat auf’s Ganze und zerstörte dabei die Ummantelung des Schiedsrichterstuhls. Die Partie musste sogar kurz unterbrochen werden, bis alle Teile vom Feld geräumt waren und die Begegnung fortgesetzt werden konnte.
Fred Nagel immer näher am Team
Nach seinen Kurzeinsätzen im DVV-Pokal bei den Netzhoppers KW und in der Liga vergangene Woche gegen Bühl kam Mittelblocker Fred Nagel auch in Lüneburg zu einigen Aktionen auf das Feld. Nagel befindet sich im Aufbau nach einer Verletzung am Sprunggelenk und hofft auf die komplette Rückkehr zum Heimspiel gegen die Bergischen Volleys.
Doppelt schmerzhaft für Libero Mehlberg
Die Niederlage gegen die SVG Lüneburg schmerzt dem TVR. Doppelt weh dürfte es Dirk Mehlberg tun. Der Libero warf sich in jeden Ball. Bei einer Aktion zu Beginn des dritten Durchgangs erwischte ihn der Lüneburger Angreifer gar im Gesicht. Mehlberg blieb kurz benommen liegen, konnte dann aber weitermachen.
Volle Konzentration auf die Bergischen Volleys
Das nächste Heimspiel für den TVR ist wohl das bisher wichtigste Spiel der Saison. Am 02.12.17 kommt es um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena zum Kellerduell gegen die Bergischen Volleys. Die Volleys, letztes Jahr noch als Solingen Volleys unterwegs, stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und haben sich mit dem TVR im vergangenen Jahr in der Hauptrunde sowie in den Play-Downs hitzige Duelle geliefert. Die Schwaben brauchen dafür Mann und Maus im Tollhaus der Liga, um den ersten Heimsieg der Saison zu feiern! Tickets für die Begegnung gibt es in allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.easyticket.de.

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