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Berliner klettern in der Tabelle

Bundesligen: Berliner klettern in der Tabelle

13.11.2017 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 261 Ansichten

Das war ein erfolgreicher Abschluss der Heimspielwochen: Die BR Volleys gewannen auch ihr viertes Spiel in Folge in der Max-Schmeling-Halle und machten damit zwei Plätze in der Tabelle der Volleyball Bundesliga gut. Am Sonntag schlug der Hauptstadtclub die SVG Lüneburg vor der Saison-Rekordkulisse von 4.387 Zuschauern mit 3:1 (25:20, 25:27, 25:21, 25:14) und sprang damit auf Rang vier.

Berliner klettern in der Tabelle - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Cheftrainer Luke Reynolds setzte ein Zeichen und vertraute der Startformation, die sich noch am Mittwoch gegen Düren zwei Sätze lang schwer tat. Es begannen neben Kapitän Robert Kromm , Sebastian Kühner, Steven Marshall, Paul Carroll, Aleksandar Okolic, Graham Vigrass sowie Luke Perry.

Wieder fanden die Hauptstädter in dieser Besetzung zwar schwer ins Match (5:8), wussten sich aber im Verlauf des ersten Satzes stetig zu steigern. Große Aktien am Führungswechsel hatte der weiter sehr formstarke und spätere MVP Steven Marshall. Seine Aufschlagserie und die verbesserte Blockarbeit drehten den Auftaktdurchgang (17:15). Carroll fand regelmäßig die Lücken im „LüneHünen“-Block, so auch beim ersten Satzball (25:20). Zunächst hielten die Berliner auch im zweiten Satz die Zügel in der Hand (8:4, 16:14). Aber die Gäste aus der Hansestadt zeigten ebenfalls ihre Qualitäten. Eine Aufschlagserie von Routinier Matthias Pompe drehte das Geschehen (16:18). Trotz des wirkungsvollen Doppelwechsels von Reynolds, kurzzeitig kamen Pierre Pujol und Kyle Russell für Kühner und Carroll ins Spiel, schaffte die SVG den verdienten Satzausgleich – der auffällige Raymond Szeto vollstreckte (25:27).

Die Gäste nahmen den Schwung mit und verteidigten mit einem umsichtigen Adam Kocian im Zuspiel die Führung im Dritten lange Zeit (0:3, 11:14). Reynolds brachte erneut Pujol und der Franzose leitete die Wende ein. Das Berliner Spiel wurde sicherer und besonders der Block um Aleksandar Okolic (4 Blockpunkte) stand wie eine Wand (22:20). Kromm & Co belohnten sich und das Publikum für ihre Leistungssteigerung mit der 2:1-Satzführung (25:21). Reihenweise spektakuläre Ballwechsel boten beide Teams den Zuschauern im vierten Satz – meist mit dem besseren Ende für die BR Volleys (8:5). Co-Kapitän Carroll kristallisierte sich als erfolgreichster Angreifer in Orange heraus und verbuchte am Ende gute 20 Punkte (20:10). Beenden durfte das Match der eingewechselte Adam White mit einem platzierten Schlag die Linie entlang (25:14).

Robert Kromm zeigte sich zufrieden mit dem Gezeigten: „Es war wichtig, heute die drei Punkte mitgenommen zu haben. Aus den Testspielen wussten wir, dass Lüneburg in dieser Saison ein sehr dynamisches und athletisches Team hat. Das haben sie im zweiten Satz auch gezeigt. Mit Hilfe von guten Wechseln haben wir dann zu mehr Sicherheit gefunden, was sich besonders in Block und Abwehr zeigte.“

Gästetrainer Stefan Hübner war nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Ich denke, wir haben heute sehr schlecht aufgeschlagen. Weder das Verhältnis von Assen zu Fehlern, noch die Anzahl der Fehler insgesamt war akzeptabel. So kann man gegen Berlin nicht gewinnen. Trotzdem konnten wir die Sätze lange offen halten, aber dann waren sie im Gegenangriff, also nach eigener Abwehr, deutlich besser.“ Den Formanstieg können die BR Volleys in zehn Tagen im Spitzenspiel bei den United Volleys Rhein-Main (22. Nov um 19.00 Uhr live auf SPORT1) beweisen. Doch zuvor erwartet man im Lager des Hauptstadtclubs mit Spannung die Auslosung der Champions League Gruppenphase am Freitag (17. Nov) in Moskau.

 

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