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NawaRo Straubings junges Team kämpft tapfer und unterliegt knapp mit 2:3

2. Bundesligen: NawaRo Straubings junges Team kämpft tapfer und unterliegt knapp mit 2:3

05.11.2017 • 2. Bundesligen • Autor: Georg Kettenbohrer 335 Ansichten

(gk) NawaRo Straubing und der VV Grimma boten am Samstagabend spektakulären Volleyballsport. Nach zweieinhalb Stunden hatten die Gäste aus Sachsen vor knapp 800 Fans das bessere Ende für sich. NawaRo unterlag mit 2:3 (27:25, 22:25, 25:19, 22:25, 6:15).

NawaRo Straubings junges Team kämpft tapfer und unterliegt knapp mit 2:3 - Foto: Schindler

Carina Aulenbrock (links) bot eine starke Leistung und wurde am Ende verdient zur besten Spielerin von NawaRo an diesem Abend gewählt (Foto: Schindler)

Vom ersten Ballwechsel an war in der turmair Volleyballarena zu sehen, dass hier zwei Top-Teams der 2. Volleyball Bundesliga aufeinandertreffen. Beide Teams boten sensationelle Ballwechsel und dank starker Aufschläge konnten sich die Gäste zum Satzende sieben Satzbälle erkämpfen. Was dann passierte, riss die Straubinger Fans von den Sitzen. NawaRo wehrte alle sieben Satzbälle mit Hilfe einer Aufschlagserie von Dana Schmit und mutigen Angriffen am Netz ab! Danach konnte zwar Grimma einen achten Satzball erspielen, doch auch dieser wurde abgewehrt. Schließlich beendete ein Sprungaufschlag von Danica Markovic den Satz (27:25).

Im zweiten Satz lief NawaRo von Beginn an einem Rückstand hinterher. Grimma setzte seine riskante Aufschlagtaktik weiter perfekt um (4:10). Zudem erwischte VVG-Libera Maria Eckelmann einen Sahnetag. Sie kratzte zahlreiche Straubinger Angriffe noch vom Boden weg. Am Ende kam NawaRo zwar noch einmal heran, musste den Satz aber knapp abgeben (22:25).

Der dritte Satz war lange Zeit ausgeglichen. Beide Teams kämpften um jeden Ball, als wäre es der letzte in der Partie. Dabei konnte NawaRo seine Stärke im Angriff ein ums andere Mal beeindruckend zu Schau stellen. Vor allem Kristen Stehling kam über die Mitte mehrfach sehenswert zum Abschluss mit ihren wuchtigen Schlägen. So gelang NawaRo ein 25:19 Satzerfolg. Ein Punkt war dem Team von Trainer Benedikt Frank gegen das Top-Team aus Grimma damit sicher.

Im vierten Satz konnte sich NawaRo zunächst schnell absetzen (3:0). Doch Grimmas Aufschläge sorgten erneut für die Wende in diesem Durchgang. Die Sachsen hatten beim Stand von 24:20 ihre Satzbälle. Zwei davon konnte NawaRo noch abwehren, ehe Ulrike Schemel mit einem Ass den Satzausgleich erzwang.
Damit war das Momentum auf Seiten der Sachsen und das junge Straubinger Team fand im Tie-Break nicht mehr zurück zu seinem Spiel. Grimma agierte weiter mit viel Druck im Aufschlag und zog so NawaRo den Zahn (3:7). Diesen Rückstand konnte Straubing nicht mehr aufholen. Am Ende beendete bezeichnenderweise ein Ass von Grimmas bester Spielerin des Abends Emily Langguth die Partie.

„Wir haben heute ein sehr gutes Spiel von zwei sehr guten Mannschaften gesehen. Leider musste am Ende eine verlieren“, resümierte Grimmas Coach Jorge Munari nach der Partie. Straubings Coach Benedikt Frank stimmte ihm zu: „Das war heute ein tolles Spiel und die Fans hier in der Halle haben uns super unterstützt. Leider kann man nicht immer gewinnen“, so Frank. „Mein Team hat heute über weite Strecken sehr gut gespielt. Am Ende hat uns ein bisschen die Erfahrung gefehlt, um die Partie für uns entscheiden zu können.“

Pokal-Kracher am Samstag

Bereits am kommenden Samstag wartet das nächste Highlight auf die Straubinger Volleyball-Fans (19.30 Uhr). Dann ist NawaRo als Underdog im DVV-Pokal-Achtelfinale gefordert. Zu Gast ist das ambitionierte Team vom SC Potsdam, das in dieser Saison unter anderem bereits den mehrfachen Deutschen Meister Dresdner SC besiegen konnte. „Mit einer ähnlichen Leistung, wie heute brauchen wir uns auch gegen Potsdam nicht verstecken“, ist sich Benedikt Frank sicher. „Wir können ohne Druck aufspielen und alle werden wieder um jeden Ball kämpfen, als wäre es der letzte und dann schauen wir mal, was herauskommt.“ In den vergangenen beiden Jahren hatte NawaRo die Erstliga-Top-Teams immer am Rand eines Satzverlustes. Getreu dem Motto aller guten Dinge sind drei, haben sich die Straubingerinnen dieses Ziel fest für kommenden Samstag vorgenommen. Tickets für die Pokalpartie gibt es bereits an den lokalen Vorverkaufsstellen (Leserservice Straubinger Tagblatt, Metzgerei Naber, Lotto Luczak und SWT Straubinger Werbetechnik) und im Internet auf www.nawaro-straubing.de.

 

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