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VC Wiesbaden verliert gegen starken Dresdner SC

Bundesligen: VC Wiesbaden verliert gegen starken Dresdner SC

29.10.2017 • Bundesligen • Autor: Micha Spannaus 499 Ansichten

Der VC Wiesbaden musste sich am dritten Spieltag der Volleyball Bundesliga dem fünffachen Deutschen Meister und viermaligen Pokalsieger Dresdner SC mit 1:3 (25:20 / 23:25 / 14:25 / 17:25) geschlagen geben. Für den VCW ist dies die erste Niederlage in der laufenden Saison.

VC Wiesbaden verliert gegen starken Dresdner SC - Foto: Detlef Gottwald

Gut gestreckt, trotzdem verloren: VCW unterliegt Dresden (Foto: Detlef Gottwald)

Die mit 2017 Zuschauern nahezu ausverkaufte Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit wurde ihrem Ruf als „Sporthölle“ gerecht. Das lautstarke Heimpublikum bekam als Gegenleistung für frenetisches Anfeuern Volleyball auf äußerst hohem Niveau zu sehen. Zahlreiche lange und durch furiose Abwehraktionen gekennzeichnete Ballwechsel gaben einen Vorgeschmack, was von beiden Teams im Laufe der Saison noch zu erwarten ist.

Die Hessinnen überzeugten vor allem im ersten Durchgang, verloren jedoch nach einem auch sehr starken zweiten Satz an Boden. Die Gäste aus Sachsen nutzten dies gnadenlos aus und kamen immer wieder über schnell vorgetragene Angriffe zum Erfolg.
„Dresden hat heute über die volle Distanz einfach konstanter gespielt“, analysierte VCW-Chefcoach Dirk Groß das Spielgeschehen, zeigte sich aber zufrieden mit einzelnen Spielelementen: „Wir stehen in der Feldabwehr schon richtig gut.“ Wiesbadens beste Angreiferin Tanja Großer – sie erzielte insgesamt 21 Punkte – war begeistert von der Heimspielatmosphäre: „Egal, was wir auf dem Feld gerade leisten können, das Publikum hat uns immer lautstark unterstützt und das kommt bei uns als Mannschaft an.“

Die Silbermedaille als wertvollste Spielerin erhielt Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok, die sich besonders in der Feldabwehr auszeichnete. Die goldene MVP-Medaille erhielt Nationalspielerin Mareen Apitz , die heute im Zuspiel bei den Elbstädterinnen einen präzisen Job machte.

Die Bundesligamannschaft des VC Wiesbaden kann sich nun eine Woche lang von diesem anstrengenden Spiel erholen, um sich dann am kommenden Wochenende am vierten Bundesliga-Spieltag mit dem USC Münster zu messen. Das Auswärtsspiel in der Sporthalle Berg Fidel wird um 19:30 Uhr angepfiffen und live auf Sportdeutschland.TV übertragen. Diese Partie ist der Auftakt zu einer ganzen Auswärtsspielserie, die den VCW über SV Bad Laer (DVV-Pokal-Achtelfinale am 11.11.) und die Talentschmiede VCO Berlin (Bundesliga, 17.11.) hin zum schweren Auswärtsduell beim SC Potsdam (Bundesliga, 18.11.) führt.

Zum nächsten Heimspiel begrüßt der VC Wiesbaden am 02.12.2017 um 19:00 Uhr den amtierenden Vizemeister und DVV-Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit.

Ausführlicher Spielbericht

Der VC Wiesbaden startete mit Tanja Großer und Karolina Bednářová über die Außenpositionen, Kimberly Drewniok über Diagonal sowie Simona Kóšová und Jennifer Keddy im Mittelblock. Als Zuspielerin führte Irina Kemmsies Regie und Libera Lisa Stock komplettierte die Startformation. In der Anfangsphase der Partie ergab sich ein technisch unsauberes, aber bereits stark umkämpftes Spiel, dessen Qualität sich im Laufe des Satzverlaufes steigerte. Bis zum 13:15 lagen beide Teams gleichauf. Zum Beginn der Crunch-time konnte dann der VC Wiesbaden durch ein Ass von Annalena Mach erstmals die Führung in diesem Satz an sich nehmen. Dresden verfiel in Schockstarre ob der starken Wiesbadener Aufschläge und einer stark aufspielenden VCW-Angreiferin Tanja Großer, die im ersten Durchgang auf elf Angriffe und 89% Angriffseffizienz kam. Der VC Wiesbaden sicherte sich den ersten Satz mit 25:20.

Mit einer unveränderten Startsechs ging der VCW in den zweiten Satz. Der Dresdner SC brachte sich durch Saša Planinšec und ihre zwei Asse am Stück früh mit 6:3 in Führung. Die Wiesbadenerinnen konnten sich durch sehenswerte Feldabwehraktionen den Ausgleich erkämpfen. Nach einer kurzen ausgeglichenen Phase übernahmen die Gastgeberinnen die Initiative und zogen auf eine Dreipunkteführung (12:9) davon. Bei einem jetzt hochklassigen und spannenden Spiel sollte der Ausgleich nicht lange auf sich warten lassen, auch weil Dresden jetzt seine Stammzuspielerin Mareen Apitz aufs Feld schickte. Beim 14:14 musste VCW-Cheftrainer Dirk Groß seine erste Teamauszeit investieren. Dennoch musste sein Team Dresden in der Folge davonziehen lassen. Angriffe von Drewniok und zweimal Bednářová brachten Wiesbaden zwar erneut zum Ausgleich (21:21), die Sächsinnen behielten aber ihre Nerven und sicherten sich mit 23:25 den Satzausgleich.

Nach der Zehnminutenpause verschlief der VC Wiesbaden die Startphase des dritten Satzes vollkommen und Chef-Coach Dirk Groß musste bereits beim 0:4 zur ersten taktischen Auszeit greifen. Der Rückstand erhöhte sich in der Folge auf 4:10. Der VCW tauschte die beiden Geburtstagskinder Hetmann (27.10.) für Keddy (28.10.) im Mittelblock und etwas später Fuchs für Bednářová auf Annahme/Außen. Der deutliche Dresdner Vorsprung hielt sich aber hartnäckig (9:16 zur zweiten technischen Auszeit). Auch ein weiterer Wechsel auf Diagonal (Mach für Drewniok) konnte den klaren Satzverlust nicht mehr abwenden. Die Gäste hatten im dritten Satz beim 14:25 klar die Oberhand.

Auch im vierten Satz setzte das VCW-Trainerteam auf die bereits bekannte „Starting Six“. Und auch in dieser frühen Satzphase liefen die Hessinnen bereits einem Punktrückstand (2:5, 4:8) hinterher. Dem VC Wiesbaden gelang jedoch der Turnaround und das Team fand zurück zu seiner starken Abwehr und suchte in mutigen Angriffen die Initiative. Während der starken Aufschlagserie von Hetmann wechselte die Führung wieder (10:9), um gleich wieder von Dresden eingeholt zu werden (11:13). Bei der zweiten technischen Auszeit waren die Elbstädterinnen durch mehrere Fehler im Zuspiel und Angriff der Wiesbadenerinnen schon mit 12:16 vorne. Auch wenn Gästecoach Alexander Waibl beim 17:19 noch zu einer taktischen Auszeit greifen musste, reichte am Ende der Vorsprung, um dem VC Wiesbaden durch ein 17:25 im vierten Satz die erste Saisonniederlage zu zufügen.

 

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