volleyballer.de - Das Volleyball Portal

Startseite
Der Trainer als Mahner: "Müssen uns steigern"

Bundesligen: Der Trainer als Mahner: "Müssen uns steigern"

28.10.2017 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 537 Ansichten

Mehr Konsequenz fordert United Volleys-Cheftrainer Michael Warm vor dem schweren Auswärtsmatch am Sonntag bei den SWD Powervolleys Düren von seinen Spielern. „Das haben wir im zweiten Spiel nicht ganz so gut gemacht wie noch beim Saisonauftakt gegen Bühl“, findet er und warnt: „Gegen Düren müssen wir uns auf jeden Fall deutlich steigern, wenn wir unsere Siegesserie fortsetzen wollen.“

Der Trainer als Mahner: "Müssen uns steigern" - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Regisseur Patrick Steuerwald (links, rechts Lukas Bauer) will seine United Volleys auch in Düren zum Sieg führen (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Die taktischen Vorgaben diszipliniert umsetzen und dem Gegner permanent Druck machen – Auf diese Weise haben seine Uniteds bereits zwei 3:0-Erfolge eingefahren. Auch die jüngste Begegnung mit den Bergischen Volleys Solingen in der Rüsselsheimer Großsporthalle war letzten Endes eine klare Sache, für den erfahrenen Coach umso mehr Grund, mahnend den Zeigefinger zu heben.

Berlin als warnendes Beispiel

Schließlich weiß Warm nur zu genau, dass sein neu formiertes Team immer noch dabei ist, sich zu finden und zusammenzuwachsen, „da können wir es uns einfach nicht leisten, weniger als einhundert Prozent zu bringen.“ Schon gar nicht gegen solche Kontrahenten, wie sie in den kommenden Wochen auf dem Programm stehen. Vor den beiden Heimspielen in der Fraport Arena gegen Herrsching (4.11.) und den Deutschen Meister Berlin (22.11.) wartet in der Nordeifel bereits eine gewaltige Hürde. „Wie stark die Powervolleys zuhause sind, brauche ich meiner Mannschaft zum Glück nicht mehr klarzumachen, nachdem die BR Volleys dort am ersten Spieltag sang- und klanglos mit 0:3 unter die Räder gekommen sind“, ist Michael Warm zumindest in diesem Punkt zufrieden.

Die Niederlage des Berliner Starensembles lag dabei nicht nur am gewohnt engagierten und begeisterungsfähigen Publikum in der Arena Kreis Düren. Der erfahrene NRW-Club hat sich nach Platz vier in der Vorsaison noch einmal namhaft verstärkt. Allen voran ist dabei Zuspieler Stijn D’Hulst vom EM-Viertplatzierten Belgien zu nennen. Mit Außenangreifer Dirk Westphal konnte ein international versierter Ex-Nationalspieler zurück in die Bundesliga geholt werden. Herzstück des Dürener Spielsystems ist jedoch die beeindruckend besetzte Mittelachse. Neben Vize-Europameister Michael Andrei stehen mit Tim Broshog und Jaromir Zachrich zwei weitere Top-Mittelblocker im Kader, die ebenfalls jahrelang das DVV-Trikot tragen durften. „Auf die drei müssen wir auch bei Schnellangriffen höllisch aufpassen“, unterstreicht Warm.

Lob für „Graf Attackula“ Aciobanitei

Umso glücklicher ist er, auch in dieser Saison auf ein breit aufgestelltes Team bauen zu können, welches – obwohl weiterhin eines der jüngsten der Liga – über ein hohes Maß an individueller Klasse und mannschaftlicher Geschlossenheit verfügt. So hat Angriffs-Neuzugang Moritz Karlitzek, auch er einer der deutschen EM-Silberhelden, wortwörtlich voll eingeschlagen, wurde in beiden bisher gespielten Partien zum „Most Valuable Player“ gekürt. Der mit allen Wassern gewaschene Zuspieler Patrick Steuerwald bereichert das Spiel der Hessen mit zusätzlichem Variantenreichtum und dem nötigen Quäntchen Unberechenbarkeit, setzt die Fähigkeiten sämtlicher Mitspieler variabel in Szene. Aber auch die bekannten Gesichter bei den Uniteds haben sich weiterentwickelt. Etwa der junge Rumäne Adrian Aciobanitei, dem Michael Warm „momentan eine Riesenform“ bescheinigt: „Es ist Wahnsinn, was der teilweise auch im Training abliefert.“

So machen sich der Trainer und seine Männer am Samstag selbstbewusst, aber auch mit dem nötigen Respekt auf die knapp 250 Kilometer lange Reise. Angesichts des guten Abschneidens der Powervolleys in den zurückliegenden beiden Spielzeiten kaum zu glauben: Die United Volleys konnten nicht nur alle vier bisherigen Duelle für sich entscheiden. Gegen Düren sind sie nach zwei Erstligajahren sogar noch komplett ohne Satzverlust. Das ist schon eine ungewöhnliche Bilanz, die es da am Wochenende zu verteidigen gilt. Umso größer dürfte bei den „Newniteds“ die Motivation sein zu beweisen, dass sie ihren Vorgängern im rot-blauen Rhein-Main-Trikot auch in dieser Beziehung ebenbürtig sind. Der eindringliche Appell des Chefcoaches dürfte also auf offene Ohren stoßen.

 

Der volleyballer.de Newsletter

Verpasse keine News, abonniere jetzt den täglich erscheinenden Newsletter. Du kannst den Newsletter jederzeit abbestellen.

Newsletter abonnieren

Weitersagen:

Weitere Meldungen aus der Kategorie "Bundesligen"

» zurück
volleyballer.de auf Facebook volleyballer.de auf G+ RSS Feed Twitter

BeachZeit Beachvolleyball Camps

Beachvolleyball Camp mit BeachZeit

Buche jetzt Deinen Beachvolleyball-Urlaub. Mit Zufriedenheits-Garantie!

weitere Infos

Jetzt geht's App! Neu!

Die Volleyballer App

Jetzt gibt es endlich die offizielle volleyballer.de App. Für Android, iOS und Windows Phone.

weitere Infos zur Volleyball App

Bester Partner nach dem Sport zu entspannen: online casino

i
x


Werben | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Partner