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SWD powervolleys Düren: Eine mehr als gelungene Premiere

Bundesligen: SWD powervolleys Düren: Eine mehr als gelungene Premiere

16.10.2017 • Bundesligen • Autor: SWD powervolleys Düren 397 Ansichten

Mit den großen As gewinnt man Volleyballspiele. In zweien haben die SWD powervolleys Düren das Spiel zum Auftakt der Volleyball Bundesliga gegen den deutschen Meister Berlin Recycling Volleys dominiert: A wie Abwehr und Aufschlag. Und weil die Teams bei den anderen As auf Augenhöhe spielten – Angriff und Annahme – waren die Gastgeber der Sieger vor 1800 begeisterten Zuschauern in der Arena Kreis Düren. Mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:21) landete Düren nach einigen knappen Niederlagen in den vergangenen Jahren wieder einen Sieg gegen Berlin.

SWD powervolleys Düren: Eine mehr als gelungene Premiere - Foto: SWD powervolleys Düren

Foto: SWD powervolleys Düren

Es war ein in mehrfacher Hinsicht gelungener Premierenabend in der Arena Kreis Düren. Stefan Falter debütierte als Dürener Cheftrainer. „Einfach großartig“, lautete seine Zusammenfassung des Abends aus sportlicher und emotionaler Sicht. Die positive Körpersprache, die sein Team auf dem Feld zeigte, setzte sich bei Falter an der Außenlinie fort. Oder er lebte sie vor mit Jubelsprüngen oder geballten Fäusten. „Dass wir in den Bereichen wie Abwehr und Block, in denen man kämpfen muss, stark sind, das wussten wir. Aber dass wir im Spielaufbau schon so weit sind, hat uns alle positiv überrascht“, sagte Falter.

Premiere auch für den neuen Zuspieler Stijn d'Hulst und fünf weitere Neuzugänge. Nach sieben Jahren als Profi in seinem Heimatland war der Dürener Saisonauftakt gegen Berlin sein erstes Ligaspiel außerhalb Belgiens. „Vor ein paar Wochen wusste ich nicht richtig, wo ich stehe“, sagte der 26-Jährige. Die Komfortzone habe er verlassen, einen Neuanfang gewagt. Und jetzt stand er da und erhielt die Goldmedaille als Sports and Travel MVP, als wertvollster Spieler der Partie. „Wir haben sehr druckvoll aufgeschlagen und stark abgewehrt“, sagte d'Hulst. „Wir“ hätte er tauschen können gegen „ich“, denn der Belgier war entweder am Aufschlag oder in der Abwehr an vielen starken Dürener Aktionen beteiligt. Zudem verteilte er die Bälle im Zuspiel so, dass seine Angreifer Chancen gegen den riesigen Berliner Block hatten. „Stijn hat Präzision und Instinkt“, stellte sein Trainer fest.

Und den richtigen Riecher, wann mehr Intensität notwendig ist. Das war gegen Berlin im dritten Satz fällig. Der Meister war gerade dabei, sich zurück in die Partie zu kämpfen. Dürens Druck ließ nach, Berlin wurde stärker und führte 18:16. Und dann verwandelte d'Hulst die Minuten des Berliner Aufbäumens mit seinen Aufschlägen in die endgültige Entscheidung zu Dürener Gunsten. Denn bis zum 19. Berliner Punkt erzielte Düren derer fünf. Satz gedreht, Spiel entschieden.

Der erste Spieltag war auch die Geschichte einer Rückkehr. 3098 Tage waren vergangen, seit Dirk Westphal letztmals in der Bundesliga gespielt hatte. Der 31-Jährige hat selbst nachgezählt. Damals, 2009 im Trikot der Berliner, schaltete er Düren im Viertelfinale aus, um dann im Halbfinale knapp am VfB Friedrichshafen zu scheitern. Jetzt stabilisierte er die Dürener Annahme und war der zuverlässigste Angreifer der SWD powervolleys gegen seinen alten Verein.

„Wir hatten einige Spieler, die man zu MVP hätte wählen können. Ich denke da auch an unseren Libero Blair Bann“, sagte Kapitän Jaromir Zachrich, der von einer mannschaftlich starken Leistung sprach. „Aber die Entscheidung, Stijn zu wählen, kann ich absolut nachvollziehen.“

Das schwere Auftaktprogramm setzt sich für die SWD powervolleys fort. Am kommenden Samstag spielt die Mannschaft auswärts bei der heimstarken SVG Lüneburg. Düren bringt reichlich Rückenwind mit in den Norden. „Wir hatten vorher schon viel Selbstvertrauen, weil wir nach der Vorbereitung ein gutes Gefühl hatten“, schilderte Mittelblocker Michael Andrei. „Aber jetzt ist die Brust natürlich noch was breiter.“ Das Ziel ist noch ein großes A: Auswärtssieg.

 

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