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VC Wiesbaden schlägt Suhl zum Saisonauftakt

Bundesligen: VC Wiesbaden schlägt Suhl zum Saisonauftakt

15.10.2017 • Bundesligen • Autor: Micha Spannaus 301 Ansichten

Der VC Wiesbaden ist mit einem deutlichen Sieg in die neue Saison der Volleyball Bundesliga gestartet. Das Team von Chef-Coach Dirk Groß setzte sich vor 1.752 Zuschauern gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen mit 3:0 (25:17, 25:18, 25:22) durch.

VC Wiesbaden schlägt Suhl zum Saisonauftakt - Foto: Detlef Gottwald

Neuzugang Kimberly Drewniok ist Wiesbadens Topscorerin gegen Suhl (Foto: Detlef Gottwald)

Der VC Wiesbaden überzeugte bei seiner Heimspielpremiere in der Saison 2017/2018 durch druckvolle Aufschläge und präzise Angriffe. Während die Gastgeberinnen die ersten zwei Sätze dominierten, fand Suhl nur im dritten Durchgang ins Spiel und brachte Wiesbaden an den Rand eines Satzverlustes.

Cheftrainer Dirk Groß zeigte sich nach Spielende erleichtert: „Es ist bis zum ersten Spiel in der Saison nicht einfach einzuschätzen, an welchem Punkt man steht. Wir haben vor stimmungsvoller Heimkulisse und mit einer guten Leistung gezeigt, was wir draufhaben.“

Ausführlicher Spielbericht

Wiesbaden begann mit den Starting Six Bednářová, Drewniok, Großer, Keddy, Kemmsies (Zuspielerin) und Kóšová sowie Stock auf der Liberoposition. In der nervösen Anfangsphase des Spiels, geprägt von zahlreichen Angriffsfehlern, konnte sich der VC Wiesbaden mit einer Aufschlagserie von Kimberly Drewniok einen Fünfpunktevorsprung zur ersten technischen Auszeit (8:3) erarbeiten. Suhl fand in der Folge immer besser ins Spiel und glich zum 10:10 aus. Die Wiesbadener Block-/Feldabwehr stellte sich aber gut auf die mit hohen Bällen kommenden Suhler Außenangreiferinnen ein und konnte zur zweiten technischen Auszeit wieder mit 16:11 davonziehen. Der Vorsprung wurde konsequent bis zum Satzgewinn (25:17) ausgebaut.

Der zweite Satz fand bis zur Satzhälfte absolut auf Augenhöhe statt (8:7 zur ersten technischen Auszeit). Insbesondere die Wiesbadener Angriffe über Außen blieben jetzt öfter im Suhler Block hängen. Nichtsdestoweniger brachte auch der VCW sein Sideout durch. Erst zum 16:14 mit den Servicewinnern von Tanja Großer gelangen die ersten Breakpunkte des Satzes für die Hessinnen. Gästetrainer Han Abbing wurde bei Zwischenständen von 18:14 und 20:15 schließlich zur Beantragung seiner beiden möglichen Teamauszeiten gezwungen. Der VCW brachte auch diesen Satz souverän mit 25:18 nach Hause.

Nach der Zehnminutenpause war es wiederum VCW-Außenangreiferin Kimberly Drewniok, die mit einem sehenswerten Blockpunkt für den ersten Akzent der Wiesbadenerinnen sorgte. Schnell zogen die Gastgeberinnen mit 8:4 zur ersten technischen Auszeit und anschließend mit 14:6 davon. VCW-Headcoach Dirk Groß nutzte diesen dritten Satz um durch zu wechseln: Grozer und Hetmann kamen ins Spiel für Großer und Kóšová. Die Suhlerinnen stemmten sich zwar mit aller Kraft gegen die Niederlage, glichen beim 21:21 aus, konnten aber den 25:22-Satzgewinn und damit den Wiesbadener 3:0-Erfolg nicht mehr verhindern.

Ein Wiesbadener Neuzugang konnte bei diesem Match besonders überzeugen. Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok steuerte insgesamt 13 Punkte (3 Asse, 1 Blockpunkt, 9 Angriffspunkte, 50% Angriffseffizienz) zum Wiesbadener Sieg bei. „Es war mein erstes Spiel hier in Wiesbaden. Ich war sehr nervös, aber habe einfach versucht, mein Bestes zu geben. Es hat viel Spaß gemacht“, gab die 20-Jährige nach Spielende zu. Sie war es auch, die nach dem Spiel zur wertvollsten Spielerin (MVP) beim VCW erkoren wurde. Beim VfB Suhl Lotto Thüringen wurde es die Topscorerin Tereza Patockova (13 Punkte).

Die Bundesligamannschaft des VC Wiesbaden wird am kommenden Samstag, den 21. Oktober 2017, in der Riethsporthalle auf Schwarz-Weiß Erfurt treffen. Anpfiff ist um 18 Uhr. Das Spiel wird live auf sportdeutschland.TV übertragen und der VCW bietet auf seiner Website einen Liveticker direkt vom Spielfeldrand an. Ihr nächstes Heimspiel werden die Hessinnen am 28. Oktober 2017 bestreiten. In der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ist dann der fünfmalige deutsche Meister und vierfache Pokalsieger Dresdner SC zu Gast.

 

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