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Ganz hohe Auswärtshürde zum Saisonbeginn

Bundesligen: Ganz hohe Auswärtshürde zum Saisonbeginn

14.10.2017 • Bundesligen • Autor: Christoph Bernier 329 Ansichten

Zum Bundesliga-Start am Samstagabend (14. Okt um 19.30 Uhr) erwartet die Berlin Recycling Volleys in der Arena Kreis Düren ein ausgesprochen harter Auftakt-Brocken. Der Titelverteidiger tritt dort gegen die starken SWD powervolleys Düren an und will nach dem verlorenen Supercup nicht nur die ersten Punkte, sondern auch wichtiges Selbstvertrauen für das neue Spieljahr sammeln.

Ganz hohe Auswärtshürde zum Saisonbeginn - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

63 Mal fand der Bundesliga-Klassiker zwischen Berlin und Düren bereits statt. Spricht die Bilanz daheim klar für den amtierenden Deutschen Meister (24–8), taten sich die Hauptstädter in der Ferne meist wesentlich schwerer (18-13). Diese Statistik wurde vor allem in den letzten drei Jahren aufgebessert, als die BR Volleys trotz jeweils harter Gegenwehr alle Hauptrunden-Spiele im Rheinland gewinnen konnten. Das letzte große Playoff-Duell zwischen den beiden Rivalen gab es im Jahr 2015 in der Arena Kreis Düren, als sich die Berliner knapp mit 3:2 durchsetzten.

Damals mit im Dürener Aufgebot war auch der Neu-Berliner Georg Klein , der genau weiß, was die Gastgeber bei ihren Heimspielen auszeichnet: „Dürens Stärken sind schon immer Kampfgeist und Emotionen. Mit dem Fanclub Moskitos gibt es zu jeder Zeit lautstarke Unterstützung, egal ob sie führen oder hinten liegen. Durch die leidenschaftliche Spielweise wird oft auch die ganze Arena mitgenommen und es wird so laut, dass man auf dem Parkett kaum noch mit seinem Mitspieler kommunizieren kann. Das ist ein echter Heimvorteil.“

Klein blockte von 2011 an vier Jahre lang für den Traditionsverein von der Rur, heute prägen andere Akteure das Gesicht der Mannschaft – ebenfalls deutsche Nationalspieler und Mittelblocker. Mit Tim Broshog und Michael Andrei konnten die Dürener zwei wichtige Säulen ihres Teams halten und das obwohl im Sommer ein unerwarteter Trainerwechsel ins Haus stand. Der Finne Tommi Tiilikainen wanderte nach Japan ab, dafür sitzt nun mit Stefan Falter ein Mann mit Stallgeruch bei den Powervolleys auf der Trainerbank.

Falter verfügt über einen ausgeglichenen Kader, der aus sechs arrivierten und sechs neuen Spielern besteht. Mit dem kanadischen Libero Blair Bann ist – ähnlich wie Graham Vigrass bei den BR Volleys – ein wichtiger Akteur erst kurz vor dem Bundesligastart zum letztjährigen Meisterschaftsdritten gestoßen und brennt jetzt darauf, dem Titelverteidiger selbstbewusst die Stirn zu bieten. „Berlin ist ein europäisches Spitzenteam und wir müssen direkt an unser Limit gehen. Die BR Volleys sind der Favorit, wir der ehrgeizige Herausforderer. Da freuen wir uns sehr drauf“, sagt Neu-Trainer Falter vor dem Klassiker.

Auch bei den Berlinern steht mit Luke Reynolds ein neuer Cheftrainer am Spielfeldrand, für den das Match in Düren seine Bundesligapremiere bedeutet. Der Australier möchte nach dem verpatzten Supercup gegen Friedrichshafen (1:3) mit seinem Team in Düren bestenfalls die ersten Ligapunkte einfahren. „Für mich sind alle Gegner neu. Das macht es ziemlich spannend“, sagt Reynolds und legt deshalb sein Augenmerk auf die eigenen Stärken. Diese sieht er bei seinem Team im athletischen Bereich. Die BR Volleys wollen 2017/18 für „Powervolleyball“ stehen, das heißt hoher Druck und Härte in Aufschlag sowie Angriff.

Dafür ist Düren nach Friedrichshafen genau der richtige Gradmesser, findet Mitteblocker Klein: „Der Verein hat im Sommer wirklich gute Einkäufe gemacht und wichtige Spieler der letzten Saison gehalten. Ich schätze diese Mannschaft sehr stark ein und glaube, dass die Powervolleys in dieser Saison für viele Überraschungen sorgen können“, prognostiziert der Ex-Dürener, schränkt jedoch gleich selbstbewusst ein: „Aber noch nicht am ersten Spieltag.“

 

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