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BR Volleys vor dem Saisonstart

Bundesligen: BR Volleys vor dem Saisonstart

12.10.2017 • Bundesligen • Autor: Christoph Bernier 324 Ansichten

Am Wochenende starten die Berlin Recycling Volleys in die Bundesliga-Saison 2017/2018. Vor dem Auftaktspiel bei den SWD powervolleys Düren am Samstagabend (14. Okt um 19.30 Uhr) bezogen Geschäftsführer Kaweh Niroomand, Cheftrainer Luke Reynolds und Kapitän Robert Kromm im Rahmen der Saisonauftakt-Pressekonferenz ausführlich Stellung zu allen aktuellen Fragen. Dabei rückten im Berliner Fernsehturm neben den anstehenden sportlichen Herausforderungen des BR Volleys Teams auch weitreichende Zukunftsthemen in den Mittelpunkt.

BR Volleys vor dem Saisonstart - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

30 Medienvertreter begrüßte Kaweh Niroomand hoch über den Dächern der Stadt: „Wir treffen uns heute hier, weil für uns die Saison erst am Samstag so richtig beginnt. Nach den Vorbereitungsspielen – dazu zähle ich auch den Supercup – wissen wir nicht so recht wo wir stehen. Das wird uns der Bundesligastart sehr schnell zeigen“, gab der Manager des Hauptstadtclubs zu Protokoll und rückte schnell ein anderes Thema in den Fokus. Nimmermüde betonte der 64-Jährige die Bedeutung der Nachwuchsförderung: „Wir haben uns hier in den vergangenen Jahren viel zu schlecht verkauft. Wir wollen unsere Leuchtturm-Funktion nutzen, um alle Hauptstadtvereine mitzunehmen. Das spiegelt sich auch in der Aufteilung des Etats wieder, der in etwa gleich bleibt, aber umgeschichtet wird. Auch finanziell legen wir zukünftig mehr Wert auf den Nachwuchs.“

Dieses Vorhaben steht für Kaweh Niroomand nicht zuletzt im unmittelbaren Zusammenhang mit der heiß diskutierten Ausländerregelung für die Volleyball Bundesliga: „Es kann aber nicht das Ziel sein, dass sich das nur auf Berlin beschränkt. Wir benötigen ein bundesweites Nachwuchskonzept, um langfristig den Volleyball nach vorn zu bringen. Bevor das nicht passiert, bin ich auch kein Freund einer Ausländerquote. Ohne eine ausreichende Talentbasis schwächen wir die Spitze.“

Mannschaftskapitän Robert Kromm hingegen richtete sein Augenmerk naturgemäß auf die unmittelbar bevorstehenden Aufgaben: „Ich glaube, das Auftaktprogramm kommt uns entgegen. In Düren stehen wir gleich zu Beginn vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe. Die anschließende Heimspielserie mit gleich vier Matches in unserer Arena ist super für die Neuen, um anzukommen. Wenn man in der Max-Schmeling-Halle aufläuft, weiß man, wofür man spielt und welchen Stellenwert Volleyball in unserer Stadt hat.“ Der Kapitän lobte ferner insbesondere den Trainingsalltag unter dem neuen Coach: „Ich hatte die kleine Sorge, dass das Ganze zu sehr auf einer „Kumpeltyp“-Basis abläuft. Das hat sich aber absolut nicht bestätigt. Luke kann durchaus Druck aufbauen und uns Spieler richtig fordern. Das ist wichtig und richtig, wenn wir uns verbessern wollen.“

Der neue Cheftrainer selbst hatte einmal mehr die Lacher auf seiner Seite, als er von seiner Anfahrt zur Pressekonferenz berichtete, die mit seinem smart jäh inmitten von zwei Straßenbahnen an der bekannten Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz endete. Trotzdessen pünktlich, fiel es Luke Reynolds nicht leicht, eine Prognose für den Saisonstart am Samstag abzugeben: „Es ist schwierig, die Gegner einzuschätzen. Düren hat beispielsweise seit zwei Wochen kein Testspiel bestritten, von dem wir Videomaterial haben. Deshalb schauen wir auf uns und versuchen uns, im Training stetig zu verbessern.“

Videomaterial war für Manager Kaweh Niroomand das richtige Stichwort, der für den Trainerbereich eine Nachverpflichtung ankündigte: „Das Team wird in den kommenden Tagen durch einen serbischen Scout erweitert. Wir erhoffen uns davon mehr Substanz in der Spiel- und Gegneranalyse.“ Ob dieser schon zum Heimspielauftakt gegen den TSV Herrsching (Mittwoch, 18. Okt um 19.30 Uhr) eingreifen kann, ist jedoch offen. Unabhängig davon wollen Kromm & Co ihren Fans im Volleyballtempel natürlich einen fulminanten und erfolgreichen Start liefern.

 

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