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Supercup: BR Volleys gehen wieder leer aus

Bundesligen: Supercup: BR Volleys gehen wieder leer aus

09.10.2017 • Bundesligen • Autor: Christoph Bernier 200 Ansichten

Der Volleyball Supercup bleibt kein gutes Pflaster für die BR Volleys, daran änderte auch der neue Austragungsort Hannover nichts. Vor 5.796 Zuschauern in der TUI Arena unterlagen die Berliner im Duell Meister gegen Pokalsieger dem VfB Friedrichshafen mit 1:3 (25:23, 18:25, 18:25, 19:25). Ein guter Auftaktsatz genügte nicht, um mit einem Erfolgserlebnis in die Spielzeit 2017/18 zu starten, dafür zeigten sich die Häfler schlichtweg eingespielter.

Direkt aus dem Flieger auf den Court - lautete die Devise für Mittelblocker Graham Vigrass. Der Kanadier kam erst am Donnerstagabend zurück von der Nationalmannschaft und stand gemeinsam mit Sebastian Kühner, Robert Kromm , Adam White, Paul Carroll, Aleksandar Okolic und Libero Luke Perry zum Saisonstart in der Anfangsformation.

In einem Spiel ohne technische Auszeiten sorgte der Videobeweis früh für Gesprächsstoff auf dem Feld und den Rängen. Wild gestikulierend „erstritt“ sich VfB-Coach Vital Heynen die Führung (7:9). Mitte des ersten Satzes übernahmen die Berliner aber das Zepter, was vor allem an der starken Außenangreifer-Achse mit Kromm und White lag (15:13). Zur Freude der gut 50 mitgereisten Hauptstadt-Fans schnappten sich die Männer in den orangenen Trikots knapp den Auftaktdurchgang (25:23). Schläfrig starteten die BR Volleys dann aber in den zweiten Spielabschnitt (4:9) und konnten trotz erfolgreicher Aufschläge von Kühner und White den Rückstand nur kurzzeitig verkürzen (12:16). Auch die Einwechslung von Steven Marshall brachte keine Trendwende und der VfB glich verdientermaßen zum 1:1 aus (18:25).

Nach einem BRV-Blitzstart im dritten Satz (5:1) fing der stabile Häfler-Block die enteilten Hauptstädter schnell wieder ein (8:8) und diktierte fortan das Geschehen (11:14). Den Punkt des Tages verbuchte dann auch der VfB, als Carroll versuchte, den Danke-Ball direkt zu verwandeln und ihn in Günthörs Einer-Block drosch. Bezeichnend für die Phase und den Satz, der mit (18:25) ebenfalls verloren ging. Mit Georg Klein und Marshall von Beginn an sollte im vierten Satz die Wende gelingen. Doch ein vermeintlicher Aufschwung war nur von kurzer Dauer. Die Männer vom Bodensee zeigten sich zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison einfach stabiler und knüpften an ihre starke Block-Abwehr aus dem Vorjahr an (6:11). Das Angriffsspiel der Berliner blieb auch im vierten Satz zu ausrechenbar, sodass die Häfler die Führung zu verwalten wussten (15:20). Nach 104 Minuten Spielzeit beendete Günthör das Match krachend per Schnellangriff (19:25).

BR Volleys Co-Kapitän Paul Carroll erkannte einen Knackpunkt: „Friedrichshafen hat als Mannschaft gut harmoniert. Das war bei uns nur phasenweise erkennbar. Wir müssen gemeinsam als Team besser agieren. Gegen diesen abwehrstarken VfB gewinnt man nur mit 100 Prozent und an dieses Leistungslevel sind wir heute nicht herangekommen.“ Mit Blick auf den Bundesliga-Start in Düren (14. Okt) gibt sich Carroll aber betont kämpferisch: „Wir lassen uns von dieser Niederlage nicht schocken und wissen, was wir können. Vor uns liegt noch viel Arbeit, aber das schaffen wir bis zum Match in Düren.“ Vier Tage nach dem Gastspiel im Rheinland schlagen die BR Volleys erstmals in der Max-Schmeling-Halle gegen den TSV Herrsching auf (18. Okt um 19.30 Uhr).

 

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