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SSC Karlsruhe mit Déjà vu in Freiburg

2. Bundesligen: SSC Karlsruhe mit Déjà vu in Freiburg

02.10.2017 • 2. Bundesligen • Autor: Philipp Schätzle 405 Ansichten

Auch im Breisgau war für den SSC Karlsruhe noch nicht der erste Sieg der Saison drin. Gegen die Affenbande der FT Freiburg verlor die Mannschaft von Diego Ronconi im Tiebreak mit 3:2 (25:23; 23:25; 15:25; 25:19; 15:5).

SSC Karlsruhe mit Déjà vu in Freiburg  - Foto: Andreas Arndt

Foto: Andreas Arndt

Als es im Burdadschungel vor lauter und begeisterter Kulisse – immerhin hatten sich die beiden Mannschaften bis dato bereits über mehr als eineinhalb Stunden einen großen Fight geliefert – in den entscheidenden Tiebreak ging, fühlte man sich auf Karlsruher Seite an die Geschehnisse aus dem letzten Spiel erinnert: Nichts ging mehr. Gerade mal fünf Punkte, drei davon Aufschlagfehler der Freiburger, konnte der SSC noch einfahren. Die dritte Saisonniederlage war perfekt. „Wenn wir in genau die selbe Situation kommen, kann sich diese Situation auch wiederholen“, meinte Cheftrainer Ronconi nach der Partie. „Das sich der Prozess, den wir letzte Woche angestoßen haben, nicht sofort auswirkt, ist klar“, so Ronconi, der sich gerade in solchen Phasen einen Führungsspieler wünscht. Einen wie FT-Kapitän Marcus Gensitz, der als kleiner Bub mit 11 Jahren bei Ronconi, damals noch in Freiburger Diensten, in der Halle stand und sagte: „Ich will Volleyball spielen lernen.“

Jener Gensitz war es auch, der für die Breisgauer den ersten Satz zum 25:23 durchbrachte - nachdem auf Karlsruher Seite ab der 23:22-Führung wieder zu einfache Fehler gemacht und so der Satz verschenkt wurde. „Den hätten wir gewinnen müssen“, so Ronconi. Ein wahrer Schlagabtausch war der zweite Satz. Bis zum 23:23 schenkten sich beide Teams nichts. Seyar Rahmani bei seinem Debüt im SSC-Trikot brachte seine Aufschläge und den Satz (25:23) dann durch. Dass der ehemalige Kapitän der afghanischen Nationalmannschaft noch wichtig für die Karlsruher werden kann, war bei seinem Auftritt in Freiburg schon zu sehen. Nicht ohne Grund wurde er zum MVP des SSC gewählt. Auch die Rückkehr von Jonathan Finkbeiner auf dem Mittelblock hatte sich deutlich bemerkbar gemacht. Dazu erwischte Lukas Jaeger einen sehr guten Tag. Das brachte der SSC im dritten Satz in die Halle. Mit geballter Power und Konzentration lief es beim 25:15 wie am Schnürchen. Sehr zur Freude der zahlreich mitgereisten Fans, die sich lautstark bemerkbar machten.

Im vierten Satz konnte der Hausherr allerdings wieder gegenhalten und selbst die Initiative zu übernehmen. Dem SSC gelang zwar noch einen Zwischenspurt der Freiburger aufzuholen, beim nächsten Punch ging ihnen aber die Luft aus und der Satz mit 25:19 an die Gastgeber. Der nun folgende Tiebreak brachte die Karlsruher um Kapitän Benjamin Loritz dann in bereits bekannte Situation. „Es ist noch ein weiter Weg“ so Ronconi. „Wir müssen weiter an den Strukturen in der Mannschaft arbeiten, um Wege finden, dass wir dass wir Spiele, wenn wir führen, hoch gewinnen, und nicht rumeiern.“

Bis zum nächsten Spiel in der Liga ist dafür etwas Zeit. Am 14. Oktober empfängt der SSC Karlsruhe die mit drei Siegen gestartete TG Mainz Gonsenheim, bevor es am Sonntag, 15. Oktober, nach Friedrichshafen geht. Zuvor treten die Karlsruher am 7. Oktober im Regionalpokal an, wo man im ersten Halbfinale auf Drittligisten TSG Allianz Stuttgart trifft. Das zweite Halbfinale bestreiten Fellbach und Mimmenhausen.

 

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