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Deutsche Senioren Meisterschaften Senioren in Berlin

Beach: Deutsche Senioren Meisterschaften Senioren in Berlin

21.09.2017 • Beach • Autor: Marcel Kopperschmidt 483 Ansichten

Mit einer erneuten Rekordbeteiligung von 149 Mannschaften sind am 8./9. September 2017 die Deutschen Meisterschaften der Senioren und Seniorinnen im Beachvolleyball in Berlin ausgetragen worden. Auf einer der größten städtischen Beachvolleyballanlagen Deutschlands wurde beim Wetter-Mix aus Regen, Wind und Sonne gepritscht und gebaggert, gekämpft, gelacht und gefeiert!

Die Senioren aus ganz Deutschland lieben den Standort Berlin – auch in Rodheim wurden seit Mai wertvolle Punkte für die Qualifikation nach Berlin gesammelt. Die ‚Rodheimer Piraten‘ haben dieses Jahr erneut einige heiße ‚Eisen‘ ins Meisterschafts-Feuer geworfen; insgesamt starteten 9 Teams (!) mit Rodheimer Beteiligung.
„Nach der Einweihung unserer neuen 4-Felder-Anlage Anfang Juli wurde regelmäßig für die noch anstehenden Senioren-Landesturniere sowie aber auch bereits für die Deutschen Meisterschaften in Berlin trainiert,“ so Stefan Kann - „die Bedingungen hier sind perfekt. Diejenigen, die abends erst etwas später kommen können, haben aufgrund der Flutlichtanlage beste Möglichkeiten auch bei Dämmerung bzw. Dunkelheit zu trainieren.“ Und diese Gelegenheit wurde fleißig genutzt.
Super-chic: Die neue 4-Felder-Anlage der SG Rodheim.
Tim Wacker und Christopher Schieck holen den Titel in der Königsklasse der Senioren!
In den Gruppenspielen konnten sich Tim Wacker und Christopher Schieck von Spiel zu Spiel steigern und „einspielen“. Die Gruppenspiele wurden souverän gemeistert ebenso das erste Sonntagsspiel. Doch dann ging es beim direkten Einzug ins Halbfinale das erste Mal gegen die vielfachen Meister Fischer/Hikel aus NRW. Hier hatten wir bis zur Mitte des zweiten Satzes die Oberhand, bekamen dann jedoch Probleme im Sideout und gaben das Spiel noch aus der Hand,“ so der Rodheimer Pirat Tim Wacker. „Über die Loserrunde ging es dann ins Halbfinale wo wir mit Bierwirth/Reizmann auf ein eingespieltes Duo trafen, jedoch letzten Endes durch variable Aufschläge und Block/Abwehr 2:1 gewannen.“
Im Finale trafen die beiden Hessen dann erneut auf Fischer/ Hikel und haben aus den Fehlern des verlorenen Spiels gelernt. Gezielte, druckvolle und kurze Aufschläge waren das Mittel zum Erfolg! Nach und nach schlichen sich auf beiden Seiten zudem Konditionsprobleme ein (es war das achte Spiel an diesem Wochenende). Tim und Christopher hatten jedoch mehr Körner übrig und setzten sich in einem spannenden und viel beachteten Finale bei den Herren Ü35 mit 2:1 durch!

Der fünfte Titel für Britta Gerlach und Pia Hoppe
Britta Gerlach und Pia Hoppe (Ü 49 Frauen) reisten auch in 2017als Ranglisten-Erste an und hatten zwei entspannte Vorrundenspiele gegen die an 8 und 9 Gesetzten. Alle Schlag- und Aufschlagtechniken wurden angetestet, um für die nachfolgenden Spiele gut gerüstet zu sein. Zudem blieb ausreichend Zeit die Gegner zu beobachten. Mit viel Selbstvertrauen startete das eingespielte Duo in den entscheidenden zweiten Wettkampftag gegen die Paarung Herzog/Kirschfink aus NRW, die deutlich 15:9 und 15:7 besieht wurden. Im Spiel um den direkten Einzug ins Halbfinale trafen die beiden Hessinnen auf die Dauer-Rivalen und Finalgegner aus 2011, das Team Delow/Schott aus Berlin. Das Match war sehr ausgeglichen und auf hohem Niveau; beide Teams hielten ihre Side outs – nur jeweils 2 Bälle entschieden den ersten (13:15) und zweiten Satz (15:13) – aus Sicht von Hoppe-Gerlach. Im Entscheidungssatz schienen Hoppe/Gerlach schon auf der Verliererstraße bei 8:11, doch nach einer gut gewählten Auszeit sorgten zwei Aufschlag-Asse von Hoppe und zwei direkte Annahmefehler des Berliner Teams für die entscheidende Wende: der Satz ging mit 15:13 an Hoppe/Gerlach – der direkte Halbfinaleinzug war gerettet.
Im Halbfinale konnte dann das neu formierte Berliner Team Heissel/Wiese dem andauernd druckvollen und fast fehlerlosen Spiel von Hoppe/Gerlach nicht standhalten. Mit 2:0 (15:5 und 15:8) wurde das Finale erreicht.
Über die Verlierer-Runde hatte sich jedoch das Team Delow/Schott bis ins Finale zurück gekämpft, es kam zum erneuten Aufeinandertreffen der Paarung vom frühen Sonntagmorgen.
Mit dem knappen Sieg am Morgen im Kopf und der längeren Spielpause konnten Hoppe/Gerlach all ihr Können im Endspiel erneut abrufen. Mit gut platzierten und druckvollen Aufschlägen, einer sehr stabilen Annahme, wenigen Eigen-Fehlern und einigen spektakulären Abwehraktionen wurden die Final-Gegnerinnen mürbe gespielt. Hoppe/Gerlach setzten sich mit 2:0 durch und freuten sich über ihre fünfte Gold-Medaille (die dritte in Folge) insgesamt.
Bild (Hoppe_Gerlach) Gold 2017: Hoppe-Gerlach (Mitte)
Bronzemedaille für Stefan Brömmeling und Stefan Kann (SG Rodheim) Ü47
Das Rodheimer Duo Brömmeling/Kann, in der Altersklasse Ü47 an Nummer 2 gesetzt, startete gewohnt gelassen im Pool Play am Samstag. Trotz starker Konkurrenz wurde mit drei Siegen der angepeilte Gruppensieg erreicht. Im ersten Spiel am Sonntagmorgen wartete dann mit den Vorjahressiegern Moos/Schmidt bereits das ganz große Kaliber.
Extrem fokussiert agierend gelang den zwei 2-Meter-Männern ein fast perfektes Spiel mit druckvollen Aufschlägen und überragendem Side Out und folgerichtig der überraschende 2:0 Sieg. Es folgte das Viertelfinale gegen die Dauerrivalen Jabs/Weber. Wie jedes Mal gegen diesen Gegner ein enges Match auf hohem Niveau, das nach einer starken kämpferischen Leistung mit 16:14 im dritten Satz gewonnen wurde. Im Halbfinale gegen die späteren Deutschen Meister Henrichs/Lensing riss die Siegesserie und man musste sich dem taktisch cleveren Team 0:2 geschlagen geben. Den Platz auf dem Treppchen und die Bronzemedaille wollten sich Brömmeling/Kann allerdings nicht mehr nehmen lassen. Entsprechend motiviert wurden im „kleinen Finale“ nochmals alle Kräfte mobilisiert und die Deutschen Meister von 2015 - Delow/Webner – mit Powervolleyball klar 15:9/15:11 nach Hause geschickt.
Endlich die ersehnte Medaille! Stefan Kann + Stefan Brömmeling mit Bronze für die SG Rodheim
Für Klaus Raschke und Stefan Weckmann Ü65 bleibt 2017 nur ‚Blech‘ und was sonst noch geschah
Rekord- und Altmeister Klaus Raschke (SG Rodheim) ging auch in 2017 bei den Ü65jährigen mit seinem langjährigen Partner Stefan Weckmann (Ober-Roden) auf Punktejagd und erreichte mit guten Ergebnissen das Halbfinale. Dort war dann allerdings ‚die Luft etwas dünner‘ und in diesem Jahr für das erfolgsverwöhnte Team leider Schluss – gleich 2 x scheiterten die beiden an Förmer-Schlimper, ein Team, das aus zahlreichen Begegnungen in den Vorjahren bekannt ist und 2016 im Finale noch besiegt wurde! Geblieben ist somit nur der ungeliebte 4. Platz.
Alex ‚Wuddel‘ Schuld und Morris Liebster erspielten sich einen sensationellen 5. Platz in der Herren Ü35-Klasse! Die Gruppenphase wurde als Erster abgeschlossen, dann ging’s weiter mit Erfolg. Bei den Spielen um den Einzug ins Halbfinale spielten die beiden vor großem Publikum super Ballwechsel auf dem ‚Center-Court‘ – leider hat’s hier beim ersten Mal nicht für mehr gereicht. Das letzte Spiel ging 2:1 verloren.
Peter Stößinger mit Partner Franz Schaus aus Worms hatten sich viel vorgenommen und starteten wie die anderen Rodheimer gut ins Turnier – der angepeilte Gruppensieg wurde am Samstag erreicht. Am Sonntagmorgen ging das erste Spiel hart umkämpft knapp 1:2 verloren. In der Zwischenrunde wurden nochmal alle Körner mobilisiert und ein Spiel gewonnen, leider war danach Schluss, es folgte eine erneute Niederlage – mit einem 7. Platz wurde diese Meisterschaft beendet.
Robert Stodtmeister mit Partner Thore-Bendix Wenning starteten gut in die Gruppenphase, die jedoch als 2. abgeschlossen wurde. In der Zwischenrunde konnte leider kein Sieg mehr eingefahren werden – somit war dieses Jahr mit dem 9. Platz leider Schluss.
Martina Becker und Denise Höhne hatten bereits in der Gruppe schwere Gegner, die später bis ins Halbfinale kamen. Zudem trafen die beiden routinierten Spielerinnen in der Zwischenrunde ebenfalls auf eine Paarung, die später im Halbfinale war. Aufgrund der langwierigen Schulterverletzung von Martina Becker konnten die beiden zudem keine Vorbereitungsturniere spielen bzw. sich im Training entsprechend vorbereiten.
Alle Ergebnisse aus Rodheimer Sicht im Überblick:
Damen Ü43
9. Platz: Martina Becker / Denise Höhne (beide SG Rodheim)
Damen Ü49
1. Platz: Pia Hoppe (TSV Frankenberg) / Britta Gerlach (SV Orplid Niddainsel)
2. Platz: Gaby Bongers (TG Rüsselsheim)/ Kirstin Hartwig (TV Walsrode)
3. Platz: Petra Lukas (Orplid Niddainsel) / Susanne Passmann (SG Rodheim)
4. Platz: Petra Flott / Silvia Steinwartz (Rumelner TV)
Herren Ü35
1. Platz: Tim Wacker (SG Rodheim)/ Jean Schieck (Eintracht Frankfurt)
2. Platz: Alexander Schuld / Morris Liebster (beide SG Rodheim)
3. Platz: Robert Stodtmeister /Thor-Bendix Wenning (Grün-Weiß Vallstedt)
Herren Ü47
3. Platz: Stefan Brömmeling / Stefan Kann (beide SG Rodheim))
Herren Ü53
7. Platz: Peter Stößinger (SG Rodheim / Franz Schaus (TuS Worms-Hochheim)
Herren Ü65
4.Platz: Klaus Raschke (SG Rodheim) / Stefan Weckmann (VC Ober-Roden)

 

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