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Der letzte noch fehlende Titel

Beach-WM: Der letzte noch fehlende Titel

05.08.2017 • Beach-WM • Autor: DVV 210 Ansichten

Die Olympiasiegerinnen von Rio, zweifachen Europameisterinnen und dreifachen Deutschen Meisterinnen greifen bei der Beach-WM in Wien nach dem einen noch fehlenden Titel in ihrer jetzt schon beispiellosen Karriere! Laura Ludwig /Kira Walkenhorst stehen im Finale (5. August um 14.30 Uhr, ab 14.18 Uhr live in der ARD) und treffen dort auf die US-Girls Fendrick/Ross.

Die Geschichte von Wien ist noch unglaublicher als die von Rio, als das deutsche Dreamteam mit lediglich einem Satzverlust souverän auf den Olympia-Thron stürmte und für Begeisterungsstürme an der Copacabana und in Deutschland vor den Bildschirmen sorgte. Schließlich war die Vorbereitung auf die WM – um es mal vorsichtig auszudrücken – suboptimal. In der Woche vor WM-Beginn hatte Blockerin Walkenhorst die ersten Schläge mit der lädierten Schulter gemacht, bei der WM verschlimmerte sich die Verletzung bei einer Aktion nochmals.

Doch das Team um das Team leistete zum wiederholten Mal überragende Arbeit und ermöglichte diesen unglaublichen Siegeszug. „Wir hatten viele Downs in den letzten Wochen, und es ist auf jeden Fall auch unserem Team zu verdanken, das uns immer wieder den Weg weist“, so Ludwig. Und Walkenhorst beruhigt alle mit der Aussage: „Morgen wollen wir noch einen mehr. Die Schulter sagt: eins geht noch!“

Dabei zeigt das Team in Wien enorme (und bekannte) mentale Stärke. Gegen alle drei Gegner in der Ko-Phase, die US-Girls Claes/Hughes und Summer/Sweat sowie die Brasilianerinnen Larissa/Talita, hatten die Olympiasiegerinnen eine negative Bilanz und noch kein (!) Spiel in diesem Jahr gewonnen. Walkenhorst tat das mit einem „aber hier ist es wichtig“ ab und trifft damit dennoch den Nagel auf den Kopf, Ludwig konkretisierte etwas: „Eine gute Vorbereitung macht es wesentlich leichter, und es ist eine brutale Team- und Kopfleistung, die wir hier zeigen. Wir haben Baustellen, mit denen man sich eigentlich nicht beschäftigen möchte. Wir haben wieder das Ludwig/Walkenhorst-Gefühl gespürt.“

Vor allem Larissa/Talita dürften dieses allzugut kennen, schließlich unterlagen sie auch in Rio im Semifinale. Wie Ludwig/Walkenhorst die Brasilianerinnen auf dem Center Court in Wien zerlegte, war aller Ehren wert, und Ludwig entschuldigte sich bei einer brasilianischen Journalisten mit den Worten: „Es tut mir leid, aber es macht wirklich Bock gegen die Beiden zu gewinnen!“

Gewinnen will das Nationalteam nun natürlich auch gegen die Finalgegner Fendrick/Ross. In der überschaubaren Bilanz steht es 1:0 für die Olympiasiegerinnen, allerdings liegt der Vergleich zwei Jahre zurück, ist also nicht bewertbar. Für die neutralen Zuschauer in Wien sowie die Ludwig/Walkenhorst-Fans dürfte nach den bisherigen Auftritten jedoch klar sein, dass es nur einen Sieger geben kann. Und Kira Walkenhorst unterstützt diese Einschätzung und droht: „Olympia-Niveau war das noch nicht, aber morgen ist es da!“

 

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