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Vier Frauen-Teams in der Ko-Phase

Beach-WM: Vier Frauen-Teams in der Ko-Phase

02.08.2017 • Beach-WM • Autor: DVV 238 Ansichten

Zwei Gruppensiege, ein zweiter Platz und drei dritte Plätze! So lautet die Bilanz der sechs deutschen Teams nach der Gruppenphase der Beach-WM in Wien. Vier von fünf Frauen-Teams haben den Sprung in die Ko-Phase geschafft, lediglich Victoria Bieneck/Isabel Schneider sind nicht mehr dabei. Markus Böckermann /Lars Flüggen wollen – wahrscheinlich über die Lucky Loser-Runde - am 2. August in die Ko-Runde folgen. Bitter: Wie schon in der Gruppe gibt es auch in der Ko-Phase ein deutsches Duell, Chantal Laboureur /Julia Sude treffen auf Nadja Glenzke/Julia Großner.

Laboureur/Sude souverän in der Gruppenphase

Die an Position zwei gesetzten Chantal Laboureur /Julia Sude meisterten die Gruppenphase am souveränsten! Drei 2:0-Siege feierte das DVV-Nationalduo, ohne in einem der Spiele echt gefordert zu werden. „Wir können die Gruppenauslosung nicht ändern. Vielleicht wünscht man sich einen etwas stärkeren Gegner, aber so ist es halt“, sagte Laboureur nach dem dritten makellosen Auftritt, wohlwissend, dass nun härtere Gegner auf sie warten. In der Runde der besten 32 Teams geht es gegen ihre Landsfrauen Glenzke/Großner (es ist das erste Spiel der beiden Teams gegeneinander), dann soll natürlich noch lange nicht Schluss sein für die Siegerinnen des Gstaad Major. Für die Ko-Phase „müssen wir in der Breakchance-Verwertung einen Zahn zulegen und beim Aufschlagdruck auch“, so Laboureur.

Olympiasiegerinnen gegen Bieneck/Schneider-Bezwingerinnen

Normalerweise ist der Gruppensieg für die Olympiasiegerinnen ein Pflichtprogramm, aber was heißt in dieser Saison schon „normal“ bei Laura Ludwig /Kira Walkenhorst . Nachdem das deutsche Dreamteam aufgrund von Schulterproblemen zahlreiche Turniere nicht spielen konnten, fehlt ihnen der Spielrhythmus. Dieser soll bei der WM geholt werden: „Wir hatten in den letzten Jahren immer Krisen und Phasen, in denen wir nicht zusammen spielen konnten. Das hat uns geholfen, jetzt die Geduld zu behalten und uns zu vertrauen. Wir müssen natürlich wieder in den Team-Rhythmus finden, das geht nicht mit einem Schnips. Aber wir haben auch drumherum ein geiles Team, das uns immer wieder hilft und uns immer wieder den Weg weist, wenn wir mal zweifeln. Wir wollen die zehn Tage so lange wie möglich genießen“, gibt Ludwig die Marschroute vor. Und auch Walkenhorst zeigt sich optimistisch: „Es geht weiter bergauf! Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Alles ist da, es fehlt noch die Konstanz mit Phasen, in denen wir Punkte in Serie zulassen. Das muss im Lauf des Turniers besser werden, weil die Gegner natürlich immer besser werden. Wir sind zufrieden, das Gefühl, wieder zusammen auf dem Feld zu stehen, kommt wieder“, sagt Walkenhorst. Die beiden „Schultern der Nation“ ließen in der Tat immer wieder ihre Klasse aufblitzen, vor allem in der Partie gegen Karla Borger /Margareta Kozuch machten sie einen Schritt nach vorne. Der nächste soll nun gegen Yue/Wang (CHN) folgen, den Bieneck/Schneider-Bezwingerinnen. Bisher gab es drei Duelle (das letzte 2016) zwischen den Teams, zweimal siegten die Olympiasiegerinnen, einmal verloren sie kampflos.

Borger/Kozuch gegen Kanada

Karla Borger /Margareta Kozuch wurden souveräne Gruppenzweite im „deutschen“ Pool und haderten ein wenig mit der Niederlage gegen Ludwig/Walkenhorst: „Wir wussten, dass wir mithalten und auch gewinnen können. Teilweise haben wir leider zu viele Fehler gemacht wie im Aufschlagbereich, im Block hätte ich ein, zwei mehr holen können. Insgesamt fällt das Fazit bislang gut aus, wir freuen uns, dass wir weiterspielen können und sind motiviert, so weit wie möglich zu kommen. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Ko-Phase.“ Dort wartet mit Wilkerson/Bansley (CAN) eine durchaus machbare Aufgabe, bisher gab es noch keine Partie zwischen beiden Teams.

Glenzke/Großner haben erstes Ziel erreicht

Nadja Glenzke/Julia Großner gehen als Außenseiter in das Duell mit Laboureur/Sude. Das Duo musste als Gruppendritter den Gang über die „Lucky Loser“-Runde gehen, meisterte diese aber souverän. Für Glenzke, die ihre erste WM spielt, ist der Einzug in die Ko-Phase bereits ein Erfolg: „Das Ziel war die Ko-Phase, da nochmals ein Spiel zu gewinnen, wäre die Kirsche auf der Sahnehaube“, meint sie. Die 21-Jährige wechselte in diesem Jahr an den zentralen Stützpunkt in Hamburg und sagt: „Hamburg ist eine Riesenchance für mich und uns, und wir bereuen diesen Schritt auf keinen Fall. Das ist ein Traum, aber man muss auch einiges dafür aufgeben. Aber wenn man ein großes Ziel hat, muss man einige Sachen aufgeben, sonst klappt das nicht.“

Böckermann/Flüggen hoffen noch auf Ko-Phase

Bei Markus Böckermann /Lars Flüggen hatte in Wien bis zum letzten Gruppenspiel noch nicht so viel geklappt. Aber vielleicht ist die Wende mit dem abschließenden Gruppensieg gegen Venezuela eingetreten. Nun geht es voraussichtlich in die Lucky Loser-Runde, die Auslosung dafür erfolgt am 2. August um 14.30 Uhr. Ein Erfolg vorausgesetzt, kommt es dann „dicke“ für die Sieger von Olsztyn/POL, denn dann wartet ein Top-4 Team auf das National-Duo, entweder aus Brasilien oder den USA… Doch dem National-Duo ist nicht bange, „wir haben gegen die Venezolaner eine Konstanz in unserem Spiel gezeigt und wollen diese fortführen“, sagt Böckermann.

Bieneck/Schneider machen zu viele Fehler

Victoria Bieneck/Isabel Schneider waren nach guten Leistungen und Platzierungen in diesem Jahr – u.a. standen sie zweimal im Halbfinale auf der World Tour – mit guter Hoffnung zur WM gereist. In einem der härtesten Vorrunden-Pools zeigten sie zum Teil sehr gute Leistungen, beispielsweise bei der Niederlage gegen die an eins gesetzten Larissa/Talita (BRA), doch ausgerechnet im „Alles oder Nichts“-Spiel gegen Yue/Wang (CHN) patzte das Nationalteam zu oft. Die Aufschläge entfachten keinen Druck, „im dritten Satz ist der Faden leider total gerissen“, wie Schneider im Anschluss korrekt das Ende wiedergab. „Wir hatten bei der WM durchaus bessere Momente als in den vergangenen Wochen, aber es fehlte die Konstanz.“

 

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