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Die Teams beim Supercup: Das sind die BR Volleys!

Bundesligen: Die Teams beim Supercup: Das sind die BR Volleys!

04.07.2017 • Bundesligen • Autor: DVL 501 Ansichten

Wenn die Berlin Recycling Volleys am 8. Oktober in der TUI Arena Hannover gegen den VfB Friedrichshafen antreten, dann gibt es nur eine Devise: Siegen! Denn der Deutsche Meister ist ehrgeizig. Im letzten Jahr kassierten die Hauptstadt-Volleyballer ausgerechnet in ihrer Heimatstadt eine Niederlage im Supercup – und das, obwohl sie als Triple-Gewinner (Berlin holte sich in der Saison davor die Meisterschaft, den DVV-Pokal und den CEV Cup) als Favorit ins Spiel gegen Friedrichshafen gingen.

Die Teams beim Supercup: Das sind die BR Volleys! - Foto: Günter Kram

Die BR Volleys kommen als Deutscher Meister nach Hannover (Foto: Günter Kram)

Wir wurden kalt erwischt“, wirft Berlins Kapitän Robert Kromm einen Blick zurück. „Eigentlich waren wir in der Vorbereitung richtig gut drauf, aber Friedrichshafen ist an diesem Tag einfach stabiler als wir gewesen.“ In Zahlen hieß das 0:3 (16:25, 20:25, 21:25). Es war der erste Coup vom damals neuen Friedrichshafener Coach Vital Heynen, der sich zuvor als Trainer der Nationalmannschaft bereits zahlreiche Lorbeeren verdient hatte. Und es sollte nicht der letzte in der Saison bleiben.

Kromm erinnert sich: „Wir wollten das schnell abhaken, es ging danach in der Hauptrunde der Meisterschaft gleich um wichtige Punkte. Wir wussten nach der Niederlage, wo wir stehen und haben uns kritisch hinterfragt. Im Nachhinein würde ich sagen, das hat uns geholfen. Die Supercup-Premiere in Berlin hat uns wachgerüttelt.“ Das sollte sich in der Folge zeigen, Berlin spielte in der Meisterschaft eine akzeptable Hauptrunde und zog darüber hinaus wieder ins DVV-Pokalfinale ein.

Hier hieß der Gegner vor über 10.000 Zuschauern am 29. Januar in der SAP Arena in Mannheim erneut Friedrichshafen und wieder – denn auch in der Hauptrunde der Meisterschaft hatten die Volleyballer vom Bodensee gegen Berlin gewonnen – hieß es, die individuelle Stärke als Team aufs Spielfeld zu bringen. Doch die Niederlagen gegen den 13-fachen Deutschen Meister aus der Zeppelinstadt hatten Wunden hinterlassen. Die Satzergebnisse waren denkbar knapp, Friedrichshafen siegte trotzdem mit 3:1 (33:31, 25:21, 25:27, 30:28).

Die eigenen Ansprüche fallen zu lassen, das kam für „Berlins Mannschaft des Jahres“ allerdings nicht in Frage. Gegen den TV Ingersoll Bühl (Viertelfinale) und die United Volleys Rhein-Main (Halbfinale) schafften die Hauptstädter den Einzug in die Final-Playoffs der Meisterschaft. Und auf internationaler Ebene gelang der Einzug ins Champions League Final Four in Rom. Zwar schrammten die Berliner in Italien knapp an der Bronzemedaille vorbei, doch sie kehrten erhobenen Hauptes nach Deutschland zurück.

Ende gut, alles gut? Das musste sich jetzt in der Playoff-Finalserie (Best of Three) gegen Friedrichshafen zeigen. Und den Volleyballern vom Bodensee fehlte nach einem Heimsieg nur noch ein Erfolg, um die Meisterschale in die Höhe zu recken. Doch den BR Volleys gelang das Comeback: Zunächst rangen sie den VfB vor heimischer Kulisse in der Max-Schmeling-Halle vor knapp 8.000 Zuschauern mit 3:1 (24:26, 25:23, 25:16, 25:21) nieder, dann siegten sie in der „Höhle des Löwen“, in der ZF Arena in Friedrichshafen, mit 3:1 (25:22, 25:27, 25:20, 25:22).

Damit war das Happy End perfekt. „Wir haben eine gute Saison gespielt und sehr gut zusammengearbeitet“, blickt Kromm zurück. „Das war eine enorme Energieleistung unseres Teams. Mit dem Meistertitel haben wir uns am Ende als Mannschaft selbst belohnt.“ Der Außenangreifer der BR Volleys weiß, wie wichtig die Deutsche Meisterschaft war. Kromm: „Gerade in einer Stadt wie Berlin, in der die Konkurrenz in der Gunst der Zuschauer groß ist, ist ein Titel quasi Pflicht.“

An dem Erfolgsdruck wird auch Berlins neuer Cheftrainer Luke Reynolds wohl nichts ändern können. Aber der Gewinn des Supercups könnte die Gemüter in Berlin beruhigen. Für Kromm wäre ein Erfolg gegen den VfB Friedrichshafen aber auch aus anderen Gründen wichtig. „Wir wollen Revanche für die Niederlage im Vorjahr nehmen. Noch ein Sieg für Friedrichshafen – das wäre ja schon fast eine Supercup-Serie. Und da sage ich: Das gilt es zu verhindern“, so der 33-Jährige.

 

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