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Die Teams beim Supercup: Das ist der SSC Palmberg Schwerin!

Bundesligen: Die Teams beim Supercup: Das ist der SSC Palmberg Schwerin!

28.06.2017 • Bundesligen • Autor: DVL 412 Ansichten

Wenn es am 8. Oktober um den Volleyball Supercup 2017 geht, wird sich erstmals der SSC Palmberg Schwerin in der TUI Arena in Hannover präsentieren. Im Vorjahr in Berlin waren die Volleyballerinnen aus der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns nicht dabei. Der Grund war eine längere „Titel-Durststrecke“, die das Team durchleben musste. Drei Spielzeiten holten sich die Norddeutschen weder Pokal noch Meisterschaft, ehe der Knoten wieder platzte. Mit drei Siegen in den Final-Playoffs gegen den Allianz MTV Stuttgart (Best of Five) errang der SSC Palmberg die Meisterschale. Der Jubel im erfolgsverwöhnten Schwerin kannte keine Grenzen.

Die Teams beim Supercup: Das ist der SSC Palmberg Schwerin! - Foto: Erhard Heiden/EH Foto

Der Jubel in Schwerin beim Gewinn der Meisterschaft war riesengroß (Foto: Erhard Heiden/EH Foto)

Und das hatte seine Gründe. Denn beim DVV-Pokalfinale rund drei Monate zuvor sah Schwerin – ebenfalls gegen Stuttgart – auch schon wie der sichere Sieger aus. Die ersten beiden Sätze gingen an die Volleyballerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern. Doch dann lief der Allianz MTV plötzlich zur Höchstform auf und gewann das an Dramatik kaum zu überbietende Spiel noch mit 3:2 (22:25, 21:25, 25:23, 25:15, 15:12). Da man in Schwerin erfolgshungrig ist, war letztlich der Druck vor den Playoff-Finals riesengroß. Doch für den SSC Palmberg Schwerin gab es doch noch das beschriebene Happy End mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

Der große Erfolgsdruck in Schwerin liegt aber auch in der Historie begründet. Bereits zu DDR-Zeiten war die Stadt im Volleyball-Sport eine Macht. Sieben Meisterschaften, acht Pokalsiege, der Europapokal der Pokalsieger (1975) und der Europapokal der Landesmeister (1978) stehen für die Erfolgsgeschichte der Volleyballerinnen, die damals noch für den SC Traktor Schwerin aufliefen. Und auch nach dem Mauerfall gehörten Meisterschafts- oder Siegesfeiern häufig in den jährlichen Terminkalender. Elf Meistertitel stehen seit der Wiedervereinigung Deutschlands bei den SSC-Volleyballerinnen zu Buche. Hinzu kommen fünf DVV-Pokalsiege.

Es gibt übrigens nur eine Mannschaft, die den Erfolgen Schwerins im deutschen Volleyball das Wasser reichen kann. Und die kommt ausgerechnet aus Niedersachsen. Denn den Frauen vom 1. VC Hannover gelang zwischen 1958 und 1976 etwas Unfassbares: Die Volleyballerinnen gewannen sage und schreibe 18-mal die Deutsche Meisterschaft. 1979 kam allerdings das jähe Ende für den Abonnementmeister. Der 1. VC Schwerte und der USC Münster liefen Hannoveranerinnen den Rang ab, dazu gesellten sich finanzielle Probleme. Danach verschwand das Team aus Niedersachsen völlig von der Bildfläche.

Genau das kann man vom SSC Palmberg Schwerin nicht behaupten. Die Volleyballerinnen nehmen in ihrer Region eine Ausnahmestellung ein. In der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns und der Umgebung ist der SSC die klare Nummer eins im Sport – da gerät selbst „König Fußball“ ins Hintertreffen. „Der SSC ist Rekordmeister und hat eine immens große Beständigkeit in der Vereinsführung. Als Ausbildungszentrum für den deutschen Nachwuchs konnten sehr viele Talente bis in die 1. Volleyball Bundesliga und Nationalmannschaften begleitet werden“, erklärt Andreas Burkard, Geschäftsführer der SSC Sport-Marketing GmbH Schwerin [Spielbetriebsgesellschaft].

Vor dem Duell gegen den Pokalsieger und Supercup-Titelverteidiger Stuttgart plagen Burkard allerdings noch einige Sorgen. Zwar konnte der Deutsche Meister Stars wie Louisa Lippmann , Lauren Barfield, Jennifer Geerties und Denise Hanke halten, dafür muss das Team aber trotz Meisterschaft den Weggang der deutschen Nationalspielerinnen Maren Fromm (früher Brinker) und Lenka Dürr kompensieren. Doch wer die Ambitionen des SSC Palmberg Schwerin kennt, darf damit rechnen, dass Trainer Felix Koslowski – der gleichzeitig auch die Frauen-Nationalmannschaft coacht – in den nächsten Wochen auf adäquaten Ersatz hoffen kann. Das wird sich spätestens am 8. Oktober zeigen.

 

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